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In zweiter Halbzeit chancenlos

In zweiter Halbzeit chancenlos

Eine Halbzeit lang boten die EWE Baskets Oldenburg und ALBA BERLIN den 3148 Fans in der ausverkauften EWE ARENA und den Zuschauern vor dem TV-Bildschirm ein Duell auf Augenhöhe (42:43), dann setzten sich die zuletzt strauchelnden Gäste kontinuierlich ab. Das 81:93 verschärft den Druck auf die Baskets (26:22 Punkte) und verschafft den Hauptstädtern ein gutes Stück Luft im Rennen um die Playoff-Plätze. Topscorer bei Oldenburg war Rickey Paulding (23 Punkte), bei ALBA kam Derrick Allen auf 28 Zähler.
Nach einer leicht verschlafenen Auftaktphase, in der die Baskets den Berlinern einige leichte Punkte schenkten, entwickelte sich ein offensivgeprägter Schlagabtausch, der die Gastgeber nach zehn Minuten mit 20:19 in Führung sah. In der 14. Minute setzten sich die Oldenburger erstmals ein wenig ab: Zwei Dreier von Luka Bogdanovic und Rickey Paulding brachten die Baskets mit 32:23 in Front.

Berlin aber antwortete mit gutklassigen Einzelaktionen, verkürzte rasch auf 34:38 (16.) und vernahm mit Wohlwollen, dass sich Mindaugas Lukauskis in der 19. Minute mit schon drei Fouls zunächst auf die Bank verabschieden musste. Die knappe ALBA-Halbzeitführung (43:42) war dann durchaus nicht unverdient, aber auch glücklich, denn Yassin Idbihi fiel der Ball in die Hände und der Center verwandelte den Korbleger mit der Halbzeitsirene.

Das dritte Viertel nahm aus Oldenburger Sicht einen höchst unappetitlichen Verlauf. ALBA kam nun immer besser ins Rollen, während die Schützlinge von Predrag Krunic zu viele Fehler begingen. Hatte sich defensiv die schlechte Verteidigung gegen das Berliner Pick&Roll schon in Halbzeit eins zum Problem entwickelt, kamen nun auch offensive Ausfälle hinzu. Lou Campbell gab zu viele Bälle verloren, dazu vergaben einige Baskets-Akteure vermeintlich leichte Würfe. 70:60 aus Sicht der Gäste hieß es zum Viertelende.

Im finalen Abschnitt keimte ganz kurz Hoffnung auf – doch als Oliver Stevic beim Stand von 76:84 einen freien Layup herschenkte und Julius Jenkins auf der anderen Seite einen Dreier zum 87:76 (38.) versenkte, war das Spiel endgültig gelaufen. „Gratulation an Berlin zu diesem verdienten Sieg“, resümierte Headcoach Krunic. „Wir haben nur in der ersten Halbzeit zu unserem Spiel gefunden und in der zweiten Hälfte nicht nur unzureichend verteidigt, sondern auch zu viele einfache Punkte ausgelassen.“

Berlins Muli Katzurin war verständlicherweise zufrieden: „Das war größtenteils eine gute Leistung. Es ist schwer, in Oldenburg zu gewinnen. Wir haben mit unserer Verteidigung die Baskets aus dem Spiel genommen und den Schwung aus der Auftaktphase der zweiten Halbzeit bis zum Ende mitgenommen.“

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