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Jeffers mit 12 Punkten Schlussviertel

Jeffers mit 12 Punkten Schlussviertel

„Hier regiert der MTV!“ Eine Minute vor dem Ende schallte er wieder durch die Sporthalle Ost - der Siegesschlachruf Gießener Fans seit über 40 Jahren. 86:75 (40:37) hieß es wenig später nach Ende des Spiels der LTi GIESSEN 46ers gegen Phoenix Hagen. Das bedeutete den zweiten Heimsieg in Folge für die LTi 46ers, zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, Tabellenrang 12 und vier Zähler Abstand zu den Abstiegsrängen. 46ers Herz, was willst du mehr.
Was die 3580 Zuschauer in der Sporthalle Ost aber auch sahen, war einer der Gründe für die Vorwochenniederlage in München: der bei der Niederlage in München in der vergangenen Woche so schmerzlich vermisste Maurice Jeffers. Der Forward war gegen Hagen wieder an Bord, nahm das Spiel einmal mehr in der entscheidenden Phase in seine Hände und brachte seine Mannschaft mit zwölf Punkten im letzten Viertel auf die Siegerstraße.

Zuvor sahen die Fans ein ausgeglichenes Spiel. Zwar erwischte die Mannschaft von Björn Harmsen den besseren Start und ging nach drei Minuten mit 8:0 in Führung, doch die Gäste antworteten mit einem 11:2-Lauf und übernahmen mit 11:10 die Führung. „Wir haben einen guten Start erwischt, aber dann in der Intensität leider nachgelassen“, stellte der LTi 46ers-Coach fest. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Nach den ersten zehn Minuten leuchtete ein 21:20 von der Anzeigetafel.

Wie am Anfang des Spiels, setzte sich die Harmsen-Truppe auch im zweiten Viertel leicht ab. Doch nach dem 34:28 (16.) startete Hagen wieder einen Lauf und glich eine Minute später aus. „Hagen ist eine Mannschaft, die immer wieder Runs setzen kann“, viel Harmsen schon vor dem Spiel auf. Diese Läufe hielt die Westfalen auch in der Osthalle im Spiel. Nach der ersten Halbzeit führten die Hausherren knapp mit 40:37.

Nach dem Seitenwechsel gelang es den Mittelhessen nicht, das Inside-Spiel zu forcieren. „Wir haben nicht konsequent nach innen gespielt und zu viele Dreier genommen“, bemängelte Björn Harmsen nach dem Spiel. Nachdem es aber ausgeglichen ins abschließende Viertel ging (56:56), schlug wieder mal die Stunde von Gießen. Denn bei bisher allen Siegen waren es die LTi 46ers, die das letzte Viertel für sich entschieden. So auch in diesem Spiel. Angeführt von einem erneut überragenden Maurice Jeffers setzten sich die Gastgeber Punkt um Punkt ab. Und das, obwohl Hagen den besseren Start erwischte und auf 61:56 davon zog. Das US-Duo Jeffers und Stewart sorgten aber mit wichtigen Punkten noch für die Wende. Ein Sieggarant war die Freiwurfquote – 28 Treffer bei 31 Versuchen . „Wir sind eine gute Freiwurf-Mannschaft. Wenn wir den Korb attackieren und Fouls bekommen, kommen wir auch zu Punkten“, erklärte Harmsen nach dem Spiel. In Halbzeit zwei war es auch erneut die gute Verteidigung, die es Hagen nicht erlaubte, heiß zu laufen. Nachdem Carter noch zur Halbzeit 16 Punkte verbuchte, ließen ihn Stewart und seine Kollegen in Halbzeit zwei nicht einen Punkt dazu sammeln. So hieß es nach 40 Minuten 86:75 und ein „Hier regiert der MTV!“ schallte durch die Halle.

In der kommenden Woche heißt es gegen WALTER Tigers Tübingen, den nächsten Gegner im Kampf um den Klassenerhalt zu besiegen. Die wichtigen Wochen in der 46. Bundesligasaison gehen weiter.

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