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Jetzt erst recht

Jetzt erst recht

Die Nachricht von Rocky Trices Verletzung hat Spuren hinterlassen. "Ich kann mich an kein Training erinnern, das wir in den letzten drei Jahren wegen einer Verletzung abgebrochen haben", sagt Kapitän Lee Humphrey am Tag danach. "Rocky ist sehr seltsam gelandet, da ...
image_1302086536874.jpeg... war mir sofort klar, da ist etwas nicht in Ordnung", so Head Coach Mike Taylor. Dass es letztlich "nur" ein Innenbandanriss und eine Teilruptur des hinteren Kreuzbandes sind, die für Trice das Saisonende bedeuten, erscheint vor diesem Hintergrund noch wie Glück im Unglück.

"Ich bin nur froh, dass nicht mehr passiert ist", so Taylor. "Jetzt müssen wir als Team noch enger zusammenrücken und versuchen, Rocky so gut es geht zu ersetzen." Aber vor allem müsste man nun den Blick wieder nach vorne richten, um sich auf die Partie am kommenden Freitag (19.30 Uhr) zu konzentrieren. Denn mit der EnBW Ludwigsburg kommt schließlich ein schwäbischer Rivale nach Ulm, der nicht nur bei den Fans den Puls in die Höhe treibt.

Auch das Team von ratiopharm Ulm hat mit den Ludwigsburgern noch eine Rechnung offen! Denn trotz einer starken ersten Halbzeit (48:34) ging das Derby in Ludwigsburg im Dezember letzten Jahres mit 75:89 verloren. Am Freitag bietet sich nun die Chance zur Revanche. Außerdem: Der Titel "bestes Team im Süden" ist noch nicht endgültig vergeben. Das "kleine" Derby bietet also genug Zündstoff für eine große Reaktion.

Wenngleich die EnBW Ludwigsburg derzeit auf einem bemerkenswerten achten Tabellenplatz rangiert (15 Siege, 14 Niederlagen), pendeln die Barockstädter auch vier Spieltage vor Ende der Hauptrunde noch zwischen Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Manchmal ist es richtig gut, was das Team von Coach Markus Jochum aufs Parkett bringt, manchmal eher weniger. Entscheidend für die Formkurve der Gäste sind Point Guard Jerry Green und das Scorer-Trio Alex Harris, Donatas Zavackas und Toby Bailey.

Auffällig ist: Der Ludwigsburger Saisonverlauf spiegelt sich häufig im Verlauf eines Spiels wider. Bei den Schwarz-Gelben geht es ständig hoch und runter. Sie führen, geben die Führung wieder ab um dann wieder aufzuholen. Ergo: Gegen Ludwigsburg ist 40 Minuten lang Vorsicht geboten. Die wichtigste Zahl zum Spiel: Mit einer 77,7-prozentigen Freiwurfquote haben die Gäste ligaweit die zweitbeste Quote von der Linie. Das ist insofern wichtig, weil keinem Team der Liga mehr Freiwürfe zugesprochen werden als den Routiniers um John Bowler und Gerry Green. Die erfahrenen Gäste wissen sich also zu helfen.

Mike Taylor begründet seine große Hoffnung im "kleinen" Derby aber wie meist mit einem Verweis auf die eigenen Stärken bzw. das Appellieren daran. "Wir haben gegen Ludwigsburg einiges gut zu machen", sagt der 38-Jährige und hat dabei gleich drei konkrete Punkte im Kopf. "Erstens haben wir das Hinspiel in Ludwigsburg verloren", zählt Taylor auf, "dann sahen wir im Derby gegen Tübingen nicht gut aus und auch bei der Niederlage in Bayreuth haben wir uns überrennen lassen", so Taylor. "Es ist, Zeit für eine Reaktion", forderte er sein Team auf.

Rocky Trice fällt für den Rest der Saison aus

Die Diagnose, die Dr. Christoph Buck unmittelbar nach dem Trainingsunfall erstellte, ist für ratiopharm Ulm und Rocky Trice erschütternd: Bei einem Zusammenstoß mit Center John Bryant zog sich Trice am linken Knie einen Innenbandanriss und eine Teilruptur des hinteren Kreuzbandes. Für den athletischen Flügelspieler ist die Saison 2010/11 damit beendet. "Wir werden die Verletzung nicht operieren, sondern konservativ behandeln", sagt Teamarzt Christoph Buck. "Doch Rocky wird sicherlich zwischen 6 bis 10 Wochen brauchen, bis er wieder fit ist."

Um sicherzustellen, dass Trice, der auch in der kommenden Saison für ratiopharm Ulm auflaufen wird, optimal in die neue Saison startet, wird der 26-Jährige zunächst in Ulm bleiben. Unter Anleitung der medizinischen Abteilung von ratiopharm Ulm soll Trice die ersten Reha-Maßnahmen absolvieren.

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Quelle: ratiopharm Ulm

Derby in Ulm wird zum Endspiel

EnBW Ludwigsburg

Nachdem die BG Göttingen am Dienstag mit dem dritten Sieg in Serie auf den achten Tabellenplatz vorrücken konnte und die EnBW Ludwigsburg damit aufgrund des schlechteren direkten Vergleichs mit Bremerhaven auf den zehnten Rang verdrängte, stehen die Barockstädter am Freitag im Derby gegen Ulm unter Druck.

image_130210030452.jpeg„Verlieren ist keine Option“, so Topscorer Alex Harris zur Ausgangssituation gegen die „Spatzen“, die sich fünf Spieltage vor Saisonende auf dem 14. Platz jenseits von gut und böse bewegen.

Die Niederlagen gegen Oldenburg und Bayreuth waren schmerzhaft, nach einer hervorragenden Trainingswoche und einem spielfreien Wochenende schauen die Ludwigsburger Basketballer nun jedoch mit Zuversicht auf die anstehenden Aufgaben am Doppelspieltag der Beko Basketball Bundesliga.

„Die Jungs sind nach dem freien Wochenende alle viel frischer zurück gekommen und sind bereit für die Endspiele die am Freitag und Sonntag auf dem Programm stehen“, sieht Assistant Coach Steven Clauss das Team um Kapitän Jerry Green gut gerüstet für das kommende Wochenende, an dem man zunächst in Ulm (08.04.) und dann zuhause gegen Düsseldorf (10.04.) antreten muss. Auch Topscorer Alex Harris hat ein gutes Gefühl: „Wir haben die letzte Woche wirklich sehr gut genutzt um im Training an einigen Dingen zu arbeiten. Gleichzeitig hatten wir am Wochenende aber auch Zeit einmal richtig zu entspannen, bei dem was jetzt ansteht kam das genau richtig. Ich denke wir sind gut vorbereitet um am Wochenende zu gewinnen!“

Während alle Spieler also topfit sind, ist es ausgerechnet Harris, der in diesen Tagen ein wenig „kränkelt“. Sein Heuschnupfen macht dem Shooting Guard etwas zu schaffen, im Vormittagstraining am Mittwoch war davon jedoch schon nicht mehr viel zu sehen. „Ich habe mich heute schon wieder viel besser gefühlt. Es ist jedes Jahr so, dass sich bei mir wenn es im Frühling wärmer wird, die Allergien melden und jetzt kam auch noch eine leichte Erkältung dazu. Ist aber alles halb so wild, am Freitag werde ich wieder bei 100% sein“, so der 25-jährige Kalifornier, der seinen Heuschnupfen für das schöne Wetter gerne in Kauf nimmt. „Es ist einfach das Beste wenn die Sonne rauskommt und es endlich warm wird. Ich merke richtig wie mich das noch einmal beflügelt und mir ein gutes Gefühl gibt.“

Während der wetterfühlige Guard also positive Stimmung verbreitet, hat Harris großen Respekt vor dem Derbygegner aus Ulm: „Die spielen mit sehr viel Energie und haben viele junge Spieler, die wie Veteranen auftreten. Leute wie Benzing, Günther oder Bryant spielen für ihr Alter bereits sehr abgezockt, das macht diese Mannschaft sehr gefährlich.“ Assistant Coach Clauss sieht das ähnlich und warnt davor, dass „Ulm nicht ins Laufen kommen darf“. Wie das geht, wurde zuletzt eindrucksvoll von Bonn und Bayreuth bewiesen, wurde das viertbeste Offensivteam der Liga (80,8 Punkte pro Spiel) in den letzten beiden Spielen doch jeweils unter 70 Zählern gehalten. Durch die jüngsten Niederlagen und nur zwei Siegen aus den letzten acht Spielen musste sich die Mannschaft von Trainer Mike Taylor frühzeitig aus dem Rennen um die Playoffs verabschieden und steht fünf Spieltage vor Schluss mit 12:18 Siegen auf dem 14. Tabellenplatz jenseits von gut und böse. Somit wird das Derbyheimspiel gegen Ludwigsburg möglicherweise zum letzten großen Highlight der Ulmer Beko BBL-Saison, das EnBW-Team sollte sich also auf eine ausverkaufte Halle, ein lautstarkes Publikum und einen hochmotivierten Gegner gefasst machen. Rocky Trice hingegen wird am Freitag nicht mit von der Partie sein. Der athletische Shooting Guard zog sich bei einem Trainingsunfall am linken Knie einen Innenbandriss sowie eine Teilruptur des hinteren Kreuzbandes zu und wird für den Rest der Saison ausfallen.

„Wir müssen jetzt jedes Spiel als ein Endspiel betrachten. Wir stehen unter großem Druck zu gewinnen, das macht uns jedoch nur noch fokussierter auf die wichtige Aufgabe. Spieler, Trainer und Organisation geben alles dafür um unser gemeinsames Ziel zu erreichen und ich bin mir sicher, dass wir das schaffen können. Der erste Schritt folgt jetzt am Freitag in Ulm, verlieren ist da keine Option“, so Harris abschließend. Nach dem Derby in der Kuhberghalle am Freitagabend (Spielbeginn 19.30 Uhr) steht am Sonntag um 17.00 Uhr das Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht Düsseldorf auf dem Plan. Tickets für das Spiel gegen die Gloria GIANTS sind wie immer erhältlich an allen Eventim Vorverkaufsstellen, unter der Ticket-Hotline 01805 / 99 11 18 (kostenpflichtig), im Online Ticket Shop oder direkt in der Geschäftsstelle der EnBW Ludwigsburg.

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Quelle: EnBW Ludwigsburg

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