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Kampf um die Beko BBL TOP FOUR-Teilnahme

Kampf um die Beko BBL TOP FOUR-Teilnahme

Mit dem sprichwörtlich angeschlagenen Boxer bekommen es die Artland Dragons am kommenden Mittwoch, 9. Februar, zu tun. Im alles entscheidenden Qualifikationsspiel für das Beko BBL TOP FOUR in Bamberg ist ab 19.30 Uhr ALBA BERLIN in der Artland Arena zu Gast.
image_1297103122269.jpegDer achtmalige deutsche Meister musste am gestrigen Sonntag eine bittere 64:76-Heimniederlage gegen die Telekom Baskets Bonn hinnehmen und rutschte in der Tabelle hinter die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch.

Dass angeschlagene Boxer aber besonders gefährlich sein können, weiß Dragons-Co-Trainer Tyron McCoy: „Ich gehe davon aus, dass sie zurückkommen und für das Spiel bereit sein werden.“ Für das „Alles oder Nichts“-Spiel gibt es noch Tickets im Internet unter www.artland-dragons.de (print@home) und ab 18 Uhr an der Abendkasse.

Die Bilanz in der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) ist für ALBAs neuen Headcoach Muli Katzurin ausgeglichen. Dem Auftaktsieg gegen TBB Trier folgte die erwähnte Niederlage gegen Bonn. „Es ist nicht einfach für uns, das Team auf dieses Spiel vorzubereiten“, sagt McCoy. „Berlin spielt nun andere Systeme, eine andere Verteidigung, an die sich auch die ALBA-Spieler noch gewöhnen müssen. Es ist schwer zu sagen, was uns erwartet.“

Zu den wichtigsten Berliner Spielern zählen Derrick Allen, Julius Jenkins, Immanuel McElroy und Tadija Dragicevic. Sie stehen von allen Akteuren am längsten auf dem Parkett (im Schnitt zwischen 25 und 32 Minuten). Die vier Basketball-Profis punkten im Schnitt alle zweistellig, Dragicevic holt zudem 5,4 Rebounds pro Spiel, so viele wie kein anderer Berliner. Die meisten direkten Korbvorlagen gibt McElroy (4,0 Assists). „Er kann alles und macht genau das, was die Mannschaft gerade braucht“, sagt McCoy über seinen US-Landsmann.

Um gegen Berlin zu bestehen, wird es aber nicht ausreichen, die vier Leistungsträger in den Griff zu bekommen. „ALBA hat den am tiefsten besetzten Kader der Liga. Selbst wenn wir es schaffen, die vier auf einem niedrigen Niveau zu halten, kann jederzeit einer der übrigen Akteure das Spiel entscheiden“, erklärt McCoy. „Wir müssen in der Verteidigung aggressiv agieren, besonders beim Rebound, und auf den Ball aufpassen.“ Ob der an einer Oberschenkelverletzung laborierende Bryan Bailey am Mittwoch für die Dragons auflaufen kann, ist fraglich.

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Quelle: Artland Dragons

"Alles oder Nichts" in Quakenbrück

ALBA BERLIN

Normalerweise gibt zu dieser Jahreszeit im Basketball auch nach Niederlagen immer noch die Chance, den entstandenen Schaden mit Siegen in folgenden Spielen zu begrenzen oder gar auszugleichen.

image_1297080823615.jpegEine Ausnahme bildet der Pokal und genau ein solches Pokalspiel erwartet die Basketballer von ALBA am kommenden Mittwoch (9. Februar, 19:30 Uhr) in Quakenbrück.

Mit der bitteren Heimniederlage gegen Bonn im Gepäck erwartet die Albatrosse am Mittwoch nun ein extrem schwerer Gang. Die Quakenbrücker zählen nämlich, obwohl sie gerne mit dem Image eines "Dorfvereins" kokettieren, dank eines basketballverrückten Förderers (der Textilunternehmer Günther Kollmann spielte früher selber professionell Basketball) zu den finanziell am besten aufgestellten Teams in Deutschland, was man auch am Kader ablesen kann, den Trainer Stefan Koch (der Bruder des Bonner Coaches Michael Koch) in dieser Saison ins Rennen führen darf.

In der Pokal-Qualifikation spielen die Artland Dragons und ALBA BERLIN um den Einzug ins Pokal-TOP4, das am 2./3. April in Bamberg ausgetragen wird. Wie im deutschen Pokal üblich, entscheidet dieses eine Spiel (ohne Rückspiel) über Weiterkommen und Ausscheiden im Wettbewerb. Wie im Vorjahr hatten die Albatrosse bei der Auslosung das Pech, ein Auswärtsspiel zu ziehen (in der letzten Saison scheiterte ALBA 77:79 beim späteren Pokalsieger Bamberg). Auch in allen anderen Quali-Begegnungen, die im Wettbewerbsmodus einem Viertelfinale entsprechen, triumphierten im letzten Jahr durchweg die Gastgeber.

Erst in der letzten Woche sorgten die Artland Dragons für Aufsehen, als sie sich mit dem NBA-erfahrenen US-Power Forward Robert Kurz verstärkten, der in der Hinrunde immerhin mit Granada der beste Rebounder der starken spanischen ACB war. Da die Spanier ihn jedoch nicht pünktlich bezahlten, packte der US-Star seine Koffer und zog weiter – bezeichnenderweise nicht zu einem anderen südeuropäischen Club, sondern zu den Artland Dragons in die Bundesliga.

Die Erinnerung an das im Dezember in der o2 World 74:78 gegen die Dragons verlorene Bundesligaspiel trägt ebenso dazu bei, dass die Albatrosse mit einer gehörigen Portion Respekt nach Quakenbrück reisen, wo sie nicht nur auf eine physisch und aggressiv agierende Verteidigung treffen. Mit ihren vielen gefährlichen Dreierschützen sind die athletischen Dragons auch in der Offensive sehr schwer auszurechnen.

Aus dem Team der Dragons ragt dabei der explosive und schnelle US-Guard Tyrese Rice heraus, der ALBAs Verteidigung im Bundesligaspiel vor allem mit seinem flinken Zügen zum Korb zermürbte (19 Punkte) und auch über die gesamte Saison Quakenbrücks Topscorer ist. Am Wochenende in der Generalprobe für den Pokal glänzte der zu den besten Spielmachern in der Beko BBL zählende Linkshänder auch gegen Ulm mit 20 Punkten und 9 Assists.

Weitere Go-to-guys im Team sind US-Center Darren Fenn, der athletische Power Forward Nathan Peavy und US-Forward Adam Hess. Letzterer zählt wie Fenn zu den zehn besten Dreierschützen der Beko BBL. Ex-Albatros Ruben Boumtje Boumtje, der defensivstarke Bryan Bailey sowie die beiden erfahrenen deutschen Guards Johannes Strasser und Alexander Seggelke runden das rundum stark besetzte Quakenbrücker Team ab.

Bei aller Schwere der Aufgabe bietet das Pokalspiel dem ALBA-Team nach der enttäuschenden 64:76-Heimniederlage gegen Bonn aber auch eine gute Chance, sich mit einer besseren Leistung zu rehabilitieren. "Ich werde alles tun, damit das Team schon im nächsten Spiel besser aussieht", verspricht Trainer Muli Katzurin: "Wir haben zuletzt hart gearbeitet. Jetzt müssen wir dafür eben noch härter arbeiten."

Artland Dragons: Resultate der letzten fünf Wochen
08.01. Artland – EnBW Ludwisgburg 96:71 (S) 18. Spieltag Beko BBL
15.01. Artland – BG Göttingen 64:51 (S) 28. Spieltag Beko BBL
29.01. EWE Baskets Oldenburg - Artland 84:72 (N) 20. Spieltag Beko BBL
05.02. Artland – ratiopharm Ulm 91:87 (S) 21. Spieltag Beko BBL

Gesamtbilanz gegen die Artland Dragons seit 2003
12 Siege – 7 Niederlagen (in Berlin 6 –4)
BBL: 12-3 / Playoff: 0-3 / Pokal: 0-1
Höchster Sieg: 90:78 am 24. Januar 2009 in Quakenbrück
Höchste Niederlage: 71:93 am 27. Mai 2007 in Berlin

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Quelle: ALBA BERLIN

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