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Kampfgeist mit Sieg belohnt

Kampfgeist mit Sieg belohnt

Die EWE Baskets Oldenburg bleiben in der Beko Basketball Bundesliga in der Erfolgsspur. Dank eines beherzten Auftritts in den entscheidenden Momenten sicherte sich die Mannschaft um Kapitän und Topscorer Rickey Paulding (21 Punkte) einen 74:70-Erfolg, fuhr dabei den dritten Liga-Sieg am Stück ein und hält den Kontakt zu den Verfolgern der Brose Baskets. Vor 3148 Zuschauern in der EWE ARENA traf Trenton Meacham mit 20 Zählern für die Gäste am besten. Für die EWE Baskets geht es am kommenden Samstag bei den Walter Tigers aus Tübingen weiter (Tipoff: 20 Uhr).
Nicht mit dem allerbesten Gefühl waren die Anhänger der Baskets in die Arena gekommen, hatten doch die Auftritte der beiden Vorjahre gegen die impulsiven Göttinger mit klaren Niederlagen geendet. An diesem Abend aber deuteten die Hausherren direkt an, dass sie nicht willens waren, sich vom BG-Spiel aus dem Konzept bringen zu lassen. Beim Stand von 21:19 für Oldenburg ertönte die ersten Viertelsirene.

Besser präsentierten sich die Gäste in Abschnitt zwei. Mit energischer Verteidigung zwangen sie die Baskets zu Fehlern, profitierten von diesen und erzielten zuweilen einfache Punkte. Selbst eine zwischenzeitliche Verletzung von John Little, der später zurückkehrte, und das dritte Foul gegen den wiedergenesenen Dwayne Anderson führten nicht zum Bruch im Spiel der Schützlinge von Trainer John Patrick; mit 38:33 lagen sie zur Halbzeit vorne.

Das dritte Viertel begann mit guten Momenten der Gäste, die rasch mit 44:36 in Führung gingen (24. Minute). In dieser Phase meldete sich Oldenburgs Center Aron Baynes (8 Rebounds, davon 7 offensiv) mit starken Minuten in der Verteidigung und im Angriff in die Partie zurück, weckte neue Emotionen und half mit, einen 11:0-Lauf auf das Parkett zu legen. Dennoch hieß es vor den finalen zehn Spielminuten 52:50 für Göttingen.

Zwei Akteure nahmen auf Baskets-Seite dann das Heft in die Hand: Rickey Paulding und Luka Bogdanovic. Paulding schraubte per Layup sein Punktekonto auf 21 und brachte die Baskets wieder in Führung (62:60, 37.), während Bogdanovic seine Extraklasse aus der Distanz unter Beweis stellte, zwei Dreier versenkte (68:63) und so seinen Mitspielern die notwendige Portion Selbstvertrauen verschaffte, die am Ende den Ausschlag gab.

41 Prozent Dreier, eine Rebound-Überlegenheit von 40:27 und die entscheidenden Punkte von Paulding und Bogdanovic gaben letztlich den Ausschlag zugunsten der Baskets, die – gemessen an der Freude und Erleichterung über den Erfolg – momentan nichts mehr für die erhoffte Stabilität brauchen als Siege. Nicht vergessen werden dürfen die guten Nerven von Lou Campbell, der 12,7 Sekunden vor dem Ende zwei Freiwürfe zum 74:70 verwandelt hatte. Fortsetzung in Tübingen dringend erwünscht!
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