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Kann die Niederlagenserie gestoppt werden?

Kann die Niederlagenserie gestoppt werden?

Mit dem Auswärtsspiel am Freitag beim Mitteldeutschen Basketball Club (19.30 Uhr - Stadthalle Weißenfels) wird das Doppelspiel-Wochenende für die WALTER Tigers Tübingen eingeleitet. Am Sonntag gastieren dann die Eisbären Bremerhaven (17 Uhr - Paul Horn-Arena) zum letzten Saison-Heimspiel im Tübinger Dschungel.
Nach sechs Siegen in Folge mussten die Schwaben zuletzt sechs Niederlagen in Serie hinnehmen. Keine einfache Situation also für Tigers-Cheftrainer Igor Perovic.

"Keine Frage, wir haben zuletzt nicht gut gespielt. Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen und wir bereiten die Mannschaft auch stets fokussiert darauf vor. Letztendlich wissen wir aber nicht, was in den Köpfen der Spieler aktuell vorgeht", versucht Perovic die herbe Situation dieser Niederlagenserie zu erklären. Sicher ist sich der 37-jährige Übungsleiter auch, dass sich seine Schützlinge ohne Vertrag Gedanken über ihre Zukunft machen. Mit Nico Simon, Akeem Vargas und Ruben Spoden haben gegenwärtig drei Akteure einen gültigen Kontrakt für die kommende Spielzeit. Diese sollen in den verbleibenden drei Pflichtspielen Spielminuten bekommen, auch deshalb, weil Tigers-Spielmacher Branislav Ratkovica zuletzt schwächelte und der Trainer nimmt seinen Landsmann gleichermaßen in die Pflicht. "Bane muss besser spielen, damit wir auch Partien gewinnen können. Das weiß er freilich auch selber", so Perovic.

MBC kämpft um Klassenverbleib

Die Vorzeichen für das Spiel am Freitagabend in Weißenfels sind klar. Die Sachsen-Anhalter kämpfen mit aller Macht um den Klassenverbleib in der Beko BBL. So gelang der Truppe von Interimstrainer Anton Mirolybov ein überraschender und wichtiger 83:76-Heimerfolg über das Topteam der Artland Dragons. Entsprechend hat der Tübinger Cheftrainer auch gehörigen Respekt vor dem kommenden Gegner. "Der MBC kämpft leidenschaftlich um den Klassenerhalt. Das Team ist sicherlich besser als sein Tabellenplatz. Für uns wird es keine leichte Aufgabe, dort bestehen zu können", erklärt Perovic.

Perovic: "Wir müssen Ronald Ross stoppen!"

Auch die Erinnerungen an das Hinspiel im Dezember sind nicht gerade positiv. Nach Verlängerung verloren die Tübinger das Spiel mit 80:82 - Ernüchterung pur bei den WALTER Tigers und ihrer Anhängerschaft. Nicht zu stoppen waren an diesem Abend Spielmacher Ronald Ross (27 Punkte) und Guido Grünheid (14 Punkte, 14 Rebounds). Auch Michael Jordan überzeugte mit 20 Zählern. Der 33-Jährige hat dem MBC wenig später aber den Rücken gekehrt und wechselte zu den Gießen 46ers. Mit den wieder genesenen Radenko Pilcevic und Johnnie Gilbert stehen Mirolybov zwei Spieler zur Verfügung, die im Hinspiel noch nicht mitwirken konnten. Weitere Eckpfeiler im Team des Gastgebers sind Rastko Dramicanin, Wayne Bernard, Velimir Radinovic und Sascha Leutloff. Für Perovic steht und fällt das Spiel des MBC mit seinem Topscorer: "Ronald Ross ist ihr Schlüsselspieler. Er kann punkten, rebounden, macht seine Mitspieler besser und bringt Erfahrung in die Mannschaft. Wir müssen ihn mit allen Mitteln bekämpfen. Das hat er im Hinspiel eindrucksvoll bewiesen", so der 37-Jährige vor dem Rückspiel in Weißenfels.

Unterdessen laufen die Vorbereitungen für die neue Spielzeit 2011/2012 in der Beko Basketball Bundesliga schon auf Hochtouren. Tigers-Geschäftsführer Robert Wintermantel ist derzeit vielbeschäftigt, Termine mit bestehenden und potentiellen neuen Partnern stehen gerade auf der Tagesordnung des 40-jährigen Managers. Und diesbezüglich kann Wintermantel "über sehr positive und konstruktive Gespräche" berichten. "Die Situation der Firmen ist deutlich besser als vor einem Jahr, das merkt man schon. Wir sind natürlich bestrebt, die Marke WALTER Tigers weiter nach vorne zu treiben und neue Partner zu gewinnen", berichtete Wintermantel bei der Pressekonferenz am Mittwochnachmittag.

Kenny Williams soll bleiben

Auf die Frage, ob es auch schon Details über den Verbleib von Spielern der diesjährigen Mannschaft gibt, hält sich Wintermantel noch ein wenig zurück. "Dafür ist es sicher noch zu früh. Wir haben immerhin noch drei Spiele zu bestreiten. Sicher wollen wir einige Spieler behalten, ob es dann tatsächlich klappt, hängt dann auch immer von den Gehaltsvorstellungen der Spieler ab, da wir keine astronomischen Schritte nach oben gehen können", sagte Wintermantel. Zumindest sind sich der Tübinger Macher sowie sein Cheftrainer einig, dass Kenny Williams bleiben soll. "Man hat in den letzten Begegnungen gesehen, wie sehr wir ihn vermissen. Wir sind davon überzeugt, dass er wieder ganz gesund und ein wichtiger Faktor im neuen Team sein wird", so Wintermantel.

"Bemühungen" um Johannes Herber

Stichwort "neu": Sicher wird es aber auch Veränderungen im Team geben. Neue Spieler werden kommen, bisherige Akteure werden gehen. Auch in der Vorbereitungsphase soll sich "Einiges" ändern, damit sich die Mannschaft früher findet und erfolgreicher in die Saison kommt als in den letzten beiden Spielzeiten. Die "neue" Mannschaft soll diesbezüglich Johannes Herber anführen, so der Wunsch von Perovic und Wintermantel. "Joe hat sich nach seiner Verletzung gut zurückgekämpft, gibt in jedem Spiel alles und ist ein super Typ. Solche Persönlichkeiten benötigen wir", lobt Perovic seinen Shooting Guard. Auch Wintermantel macht keinen Hehl daraus, dass er Herber gerne auch in der kommenden Spielzeit im schwarz-gelben Tigers-Trikot sehen möchte. "Joe passt super nach Tübingen und er fühlt sich hier auch sehr wohl. Sollte er bleiben, wird er noch mehr Verantwortung und Spielzeit bekommen", so Wintermantel abschließend.

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