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Katzurin feiert erfolgreiche Premiere

Katzurin feiert erfolgreiche Premiere

Lange lief es gar nicht rund bei der Premiere von ALBA-Cheftrainer Muli Katzurin am Donnerstag in der o2 World. Aber mit einer großen kämpferischen Leistung im Schlussviertel verhalf ihm sein Team doch noch zum wichtigen Auftaktsieg gegen das griechische Panellinios.
image_1296160776250.jpegBis zu zwölf Zähler hatten die Albatrosse im dritten Viertel schon zurück gelegen, um den Schlussabschnitt noch mit 18:9 und die Partie mit 68:65 zu gewinnen.

Fast drei Viertel lang war den Albatrossen vor 8.872 Zuschauern anzumerken, dass es nicht einfach ist, innerhalb von drei Tagen ein neues Spielsystem zu verinnerlichen. Abstimmungsprobleme führten zu vielen Fehlwürfen und Ballverlusten, die die Athener eiskalt bestraften und in der 26. Minute schon auf 50:38 enteilt waren. Doch mit aggressiver Zonenverteidigung und viel Einsatz kämpften sich die Berliner wieder zurück in die Partie und ließen in einem begeisternden Schlussviertel nur noch neun Zähler der Gäste zu. Am Ende durfte Immanuel McElroy an der Freiwurflinie den Schlusspunkt für einen wichtigen Sieg setzen, der ALBA nach zwei von sechs Spieltagen im Eurocup-TOP16 weiter alle Chancen auf des Viertelfinale lässt. Panellinios steht nun mit zwei Niederlagen schon mit dem Rücken zur Wand.

„Zuerst möchte ich unseren Fans gratulieren, denn sie haben uns zum entscheidenden Zeitpunkt richtig gepusht.“, kommentierte Katzurin die vor allem zum Ende großartige Stimmung in der o2 World. „Es war nicht die beste Vorstellung meines Teams, aber das kann man auch nicht erwarten nach der kurzen Zeit. Vor allem in der Defense haben wir am Ende stark gespielt.“

Julius Jenkins führte sein Team mit 20 Punkten (3 Steals), gefolgt von Derrick Allen (13 & 5 Rebounds), an. Immanuel McElroy erzielte zwar nur sechs Punkte, war aber mit seinen acht Rebounds (vier offensiv) und seinem großen Einsatz einer der wichtigsten Faktoren für den Sieg. Marko Marinovic und Tadija Dragicevic kam auf je neun Punkte. Bei Panellinios überzeugte ausgerechnet der Ex-Oldenburger Steven Smith am meisten – er erzielte 24 Punkte und 5 Rebounds. Außer ihm scorte noch Manolis Papamakarios (11, 3/3 Dreier) zweistellig. ALBA zwang die Griechen zu 20 Ballverlusten, kam aber in allen Kategorien auf schlechte Wurfquoten (2er 45%, 3er 32%, Freiwürfe 56%).

Spielverlauf: Den besseren Start erwischten die Gäste und dafür war vor allem der Mann verantwortlich, der vor einigen Monaten bereits in der o2 World aufgelaufen war: Steven Smith, damals noch bei Oldenburg, eröffnete das Spiel per Dreier und sorgte kurz darauf am Brett für das 5:0. ALBA baute in der Verteidigung von Beginn an Druck über das ganze Feld auf. Im Halbfeld gelangen ihnen einige Ballgewinnen, sie kassierten dadurch aber auch teils einfache Körbe der Griechen. Nach dem 2:7 konterte ALBA über McElroy und Allen zum 9:7, aber Smith (11 Punkte im ersten Abschnitt) blieb heiß und brachte Panellinios kurz darauf wieder in Führung. Einige unnötige Ballverluste der Albatrosse bestraften die Griechen sofort und zogen bis zur Viertelpause bis auf 19:15 davon.

Blitzschnell eröffnete ALBA die zweiten zehn Minuten mit einem 6:0-Lauf und lag wieder 21:19 in Front. Mit Ballgewinnen – teils noch in der Hälfte des Gegners – von Bryce Taylor kamen die Berliner ins Laufen, doch Panellinios schlug zurück. Während ALBA immer noch auf seinen ersten Treffer von der Dreipunktlinie wartete, netzte Smith von eben dort zum 28:25 ein. Bei den Albatrossen lief plötzlich gar nichts mehr zusammen. Ball um Ball sprang aus dem Korb, während sich die Gäste von der Freiwurflinie bis auf 33:25 absetzten. Nach fast vier punktlosen Minuten erlöste Julius Jenkins sein Team mit einem Treffer aus der Halbdistanz, aber es lief weiter nicht rund, so dass Francis und Krabbenhoft Panellinios kurz vor der Pause sogar noch 37:27 in Führung brachten. Allen mit einem Freiwurf und Dragicevic endlich mit dem ersten ALBA-Dreier (mit der Pausensirene) verkürzten noch auf 31:37.

Nach dem Seitenwechsel waren erstmal wieder die Griechen am Zug. Bis Sven Schultze endlich die ersten zwei ALBA-Punkte erzielt hatte, war Panellinios durch Dreier von Papamakarios und Smith auf 43:31 davon gezogen. Offensiv fanden die Berliner erfolgreiche Ausstiege, aber Panellinios konterte jedes Mal sehr abgezockt entweder per Distanzwurf oder mit gut freigespielten Brettpunkten. Als ALBA 38:50 ins Hintertreffen geraten war, stellte Katzurin in der Defense auf Zonenverteidigung um. Das brachte die Gäste erst einmal gehörig aus dem Konzept, so dass die Albatrosse durch einen Dreier von Jenkins und vier Zähler von Allen bis auf 45:50 verkürzten. Unter großem Jubel traf Jenkins kurz drauf seinen nächsten Dreier, aber Routinier Papamakarios, der nach über zwei Monaten Verletzungspause erstmals wieder im Einsatz war, antwortete staubtrocken mit seinem dritten Dreier (ohne Fehlversuch). ALBA brachte die Griechen mit der aggressiven Zonendefense nun immer wieder bis ans Ende der Angriffszeit, ging aber trotzdem mit einem 50:56 in die letzte Viertelpause.

Die Hauptstädter nahmen den Schwung aus dem dritten Viertel mit ins letzte und hängten sich vor allem in der Verteidigung mächtig rein. Mit der tollen Unterstützung der immer lauter werdenden o2 World im Rücken hielten sie Panellinios über sechs Minuten vom Punkten ab und arbeiteten sich dabei Stück für Stück heran. Nachdem erst Price und dann Marinovic für Drei einnetzten und ALBA damit 62:57 in Führung brachten, war der Jubel im Rund der Arena groß. Als Allen kurz darauf im Fastbreak zum 64:57 verwandelte, waren nur noch weniger als zwei Minute zu spielen. Doch die Partie war natürlich noch lange nicht gelaufen. Die Griechen zogen fleißig Fouls – und schafften es damit auch Tadija Dragicevic mit fünf Verwarnungen auf die Bank zu befördern -, schwächelten aber an der Freiwurflinie (3/6). Als Hollis Price 45 Sekunden vor dem Ende schließlich seinen Floater zum 66:60 einlegte, war die Entscheidung gefallen. Auch ein Ballverlust von Sven Schultze und zwei Offensivrebounds der Griechen brachten den Sieg nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

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Quelle: ALBA BERLIN
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