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Keine Überraschung – TBB unterliegt dem Meister und Pokalsieger

Keine Überraschung – TBB unterliegt dem Meister und Pokalsieger

Neben dem Endergebnis schmerzt aus Trierer Sicht vor allem die von Head Coach Henrik Rödl auf der offiziellen Pressekonferenz verkündete Nachricht, über den sofortigen Abschied von George Evans. Der heutige Topscorer auf Seiten der TBB (17 Punkte/7 Rebounds) wird Trier aus familiären Gründen mit sofortiger Wirkung verlassen.
Maik Zirbes sah im Interview mit dem immer noch verletzen Philip Zwiener die Chance, den Meister und erneuten Pokalsieger aus Bamberg zu schlagen, mit einer Überraschung war im Vorfeld des Spieles zwar nicht zu rechnen, ganz sicher aber mit aufopferungsvollem, konzentriertem Basketball auf beiden Seiten.

Predrag Suput und Tibor Pleiß sorgten für den besseren Start für die Brose Baskets (10:2), weshalb Henrik Rödl bereits nach fünf Spielminuten die erste Auszeit für sein Team nehmen musste. Die TBB fand jetzt besser ins Spiel, Dru Joyce und John Bynum konnten auf 11:15 verkürzen. Nach einer weiteren Auszeit, diesmal von Chris Fleming genommen, stellte Trier auf die berüchtigte Zonenverteidigung um, die sogleich Wirkung zeigte: John Bynum erobert den Ball von Reyshawn Terry. Brain Roberts traf mit der Schlusssirene zu einem aus Trierer Sicht zufriedenstellenden 19:15 Viertelstand.Im zweiten Abschnitt konnte George Evans, der seinen Größen- und Erfahrungsvorteil gegen Kyle Hines gnadenlos ausnutzte, den 19:19 Ausgleich erzielen. Jetzt ging es ganz schnell auf Bamberger Seite: Tadda, Hines, Terry, zweimal Roberts – 30:20 für den Deutschen Meister - die TBB etwas überrumpelt. Die nächsten Trierer Punkte waren mit der guten Nachricht des Abends verbunden, sie wurden von Oskar Faßler erzielt, der nach langer Verletzungspause endlich wieder einsatzfähig ist.

Bamberg war jetzt nicht mehr aufzuhalten, Karsten Tadda traf noch zweimal von jenseits der 6,75m-Linie und der Rückstand war auf 18 Punkte angewachsen (40:22). Zu allem Übel versenkte Reyshawn Terry einen Buzzer-Beater aus etwa 9 Metern, bei 43:22 ging es in die Pause.

Trotz der sehr starken Leistung der Brose Baskets war bei der TBB noch etwas Luft nach oben, besonders die Treffsicherheit von der Dreierlinie (1/8) war noch ausbaufähig.

Die Topscorer der Gäste, Dru Joyce und George Evans, eröffneten die zweite Hälfte (43:26).

Der Rückstand pendelte sich jetzt bei 15 Punkten ein, Barry Stewart war in dieser Phase mit 8 Punkten, davon zwei Dreier, ganz wichtig. Nachdem die Moselaner zwischenzeitlich auf 12 Punkte verkürzen konnten (55:43), ging es beim Stand von 60:43 in die letzte Pause.

Zu Beginn des Schlussviertels erzielte Barry Stewart fünf weitere Punkte und war jetzt zweitbester Scorer seines Teams (13 Punkte), obwohl sein Punktekonto zur Halbzeit noch leer war. Auf Seiten der Baskets meldete sich jetzt Kyle Hines zu Wort, der äußerst athletische Center erzielte 7 Punkte in Folge, darunter auch ein sehenswerter Alley-Oop. Samy Picard antwortete mit einem Dreier, bei 17 Punkten Rückstand vier Minuten vor Schluss war die Partie allerdings entschieden. In der letzten Minute wechselte Chris Fleming das Bamberger Eigengewächs Philipp Neumann ein, der im Januar beim NBBL-Allstar-Game in Trier zum MVP gekürt worden war.

Die TBB verliert mit 80:61 nach großem Kampf gegen das individuell starke Star-Ensemble aus „Freak-City“, damit steht Trier auf Platz 8 der Tabelle.

Bereits am Sonntag (17:00) geht es weiter im Kampf um die Playoffs, die TBB Trier empfängt in der heimischen Arena den Deutschen Vizemeister aus Frankfurt.

Stewart (13 Punkte), Joyce (15), Dojcin (0), Faßler (4), Karamatskos , Bynum (6), Evans (17), Picard (3), Clay (1), Zirbes (2).

Henrik Rödl: „Ich möchte mich ganz herzlich bei George Evans bedanken, für alles was er dieses Jahr für uns getan hat – er ist eine unglaubliche Persönlichkeit und hat uns weiter gebracht, wir wären ohne ihn nicht da, wo wir sind. Er wird uns heute aus privaten Gründen verlassen, ich habe deshalb Schwierigkeiten, über das Spiel zu reden. Glückwunsch an Chris und seine Mannschaft, die heute bestätigt hat, was sie schon die ganze Saison gespielt hat.“

Samy Picard mit seinem Kommentar zum Spiel: „Es ist immer schwer, in eine Halle zu kommen, wo die Heimmannschaft noch nie verloren hat. Die Bamberger verteidigten extrem gut, sie kannten unsere Systeme, die Passwege waren immer zu, davon haben wir uns einschüchtern lassen. Alle Bamberger sind gefährlich, jeder hat getroffen, man kann niemanden frei stehen lassen. Das Team ist sehr eingespielt, man merkt dass sie seit 2 Jahren zusammenspielen. Ich hoffe, wenn wir nächste Saison weiter zusammenspielen, werden wir auch Fortschritte machen.“

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