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Keine Weihnachtsgeschenke für die FRAPORT SKYLINERS

Keine Weihnachtsgeschenke für die FRAPORT SKYLINERS

Spiele unserer New Yorker Phantoms gegen Frankfurt haben den X-Faktor. Die Braunschweiger Fans hatten den Jubelschrei schon in der Kehle, doch am Ende herrschte Katzenjammer in der Volkswagen Halle, weil mit der Sirene ein mickriger Punkt fehlte. Im April 2011 standen die Braunschweiger durch einen Sieg über die Mainmetropole im Beko BBL TOP FOUR. Am Sonntag, 18. Dezember, ist es wieder soweit: Die FRAPORT SKYLINERS geben wenige Tage vor Weihnachten ihre Visitenkarte in der Volkswagen Halle ab (Tip-Off: 17 Uhr).
Von den Erfolgen des Vorjahres sind die FRAPORT SKYLINERS noch weit entfernt: Bisher ist die Frankfurter Mannschaft auf Rang 16 zu finden und kämpft darum, nicht auf die Abstiegsplätze abzurutschen. Die FRAPORT-Basketballer zu unterschätzen wäre jedoch ein großer Fehler, wie Sebastian Machowski, Cheftrainer der New Yorker Phantoms, betonte. „Frankfurt ist klar besser, als es der Tabellenstand widerspiegelt“, so Machowski, der in seinen zwei Spielzeiten auf der Trainerbank der New Yorker Phantoms noch keine Heimpartie gegen das Hessenteam gewinnen konnte. „Wie gegen Bremerhaven gilt es, auch diese Negativserie am Sonntag zu beenden. Wir wollen die gute Vorstellung zuhause gegen die Frankfurter wiederholen.“

Dabei helfen könnte Phantoms-Neuzugang Michael Omeh. Für den erst am Dienstag aus Spaniens Topliga ACB an die Oker gewechselten ehemaligen Star der LTi Giessen 46ers liegt pünktlich zum Frankfurtspiel die Spielberechtigung vor.

Beim Vizemeister der vergangenen Spielzeit kam es – wie bei vielen Klubs der Beko Basketball Bundesliga – zu Veränderungen. MVP 2011 DaShaun Wood und Trainerfuchs Gordon Herbert verließen die Frankfurter in Richtung ALBA Berlin und rissen so eine große Lücke ins Team der SKYLINERS. Auch das Karriereende von Nationalspieler Pascal Roller, der vor allem für seine eiskalten Dreier in letzter Sekunde gefürchtet war, nach 11 Jahren im Frankfurter Trikot traf die Metropole schwer.

Der eine ging, der andere kam: Als Trainer wurde der ALBA-Coach Muli Katzurin an den Main geholt. Auf der Aufbauposition vertraut man jetzt dem US-Amerikaner Justin Gray. Der 1,88-Meter große Point Guard spielte die letzte Saison in China und avancierte mit durchschnittlich 16 Punkten und 3,5 Assists pro Spiel bisher zum effizientesten Spieler im Katzurin-Team. Geblieben vom Kader des letzten Jahres sind lediglich der deutsche Centerspieler Marius Nolte (3,4 Punkte pro Partie), und die SKYLINERS-Dauerbrenner Quantez Robertson (5,8 Punkte, 4,1 Rebounds) und Jimmy McKinney (11,3 Punkte, 2,9 Rebounds).

Ein weiterer starker Spieler im Team der Frankfurter ist der US-Powerforward Jon Leuer, wieder ein Collegespieler, der versucht, in Europa Fuß zu fassen. Er spielte für die University of Wisconsin (USA). Der Start glückte: Leuer ist mit durchschnittlich 14,8 Punkten pro Spiel zweitbester Punktesammler im blauen Trikot und dominiert mit einer Größe von 2,08 Metern die Bretter: 7,8 Rebounds pro Spiel reichen zu Platz eins in der teaminternen Statistik.

Ein bekannter deutscher Zugang ist Johannes Herber (3,8 Zähler pro Partie), der aus Tübingen kam. Mit seinem Nationalmannschafts-Kollegen Tim Ohlbrecht erhielten die Frankfurter Korbjäger Unterstützung auf den großen Positionen. Der Ex-Bonner hofft, bei den Frankfurtern den großen Durchbruch zu schaffen.
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