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Klassiker gegen Berlin als Schlusspunkt des Jahres 2011

Klassiker gegen Berlin als Schlusspunkt des Jahres 2011

Das letzte Spiel des Jahres 2011 hält für die Telekom Baskets Bonn einen Klassiker bereit. Die Rheinländer gastieren am 15. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga (Freitag, 30.12.2011, 18:30 Uhr) bei Dauerrivale ALBA Berlin. Für die Mannschaft von Trainer Michael Koch geht es in der Hauptstadt darum, nach sechs Niederlagen aus den letzten sieben Spielen ein klares positives Zeichen zu setzen. Die Partie wird von SPORT1 live im Fernsehen übertragen (ab 18:30 Uhr).
ALBA Berlin ist neben Meister Bamberg und Ulm die dritte Mannschaft, welche in der laufenden Saison in eigener Halle noch ungeschlagen ist. Die „Albatrosse“ konnten bei ihren bislang fünf Auftritten in der geräumigen O2-World vollends überzeugen und schlugen ihre Gegner meist deutlich. Als Grundlage dazu dient eine Verteidigung, die den Gästen nur wenig Raum zur Entfaltung gibt - Berlin kassiert daheim magere 63 Punkte pro Partie. Gepaart mit einer gut funktionierenden Offensivmaschinerie sprangen so Siege mit einer Differenz von durchschnittlich 25,2 Zählern Vorsprung heraus.

Nach einem ruppigen Start in die Saison 2011/2012 mit zwei Niederlagen aus den ersten drei Spielen legten die Schützlinge von Cheftrainer Gordon Herbert eine imposante Serie von neun Erfolgen in Serie hin - was ihnen über Heiligabend gar die Tabellenführung einbrachte. Nach den Feiertagen setzt es auswärts bei den Artland Dragons eine 89:97-Pleite, wodurch die Spreestädter auf Rang drei abrutschten.

Dass ALBA Berlin aktuell zu den am konstantesten agierenden Clubs der Beko BBL zählt, lässt sich auch anhand diverser Statistiken darlegen. Mit 84,3 Punkten und 16,5 verteilten Assists pro Spiel rangiert der Herbert-Trupp im Ligavergleich auf Platz drei. Mit durchschnittlich 37,2 Rebounds greift sich Berlin gar die meisten Abpraller im Oberhaus. Hinzu kommt eine Spielweise, die auf hohe Ballkontrolle ausgelegt ist und nur 11,7 Ballverluste provoziert - lediglich der FC Bayern München und die Telekom Baskets Bonn (je 11,6 Turnover pro Spiel) passen besser auf ihr Spielgerät auf.

Wie personell ausgeglichen der Berliner Kader besetzt ist, zeigt der Umstand, dass sich in den vergangenen fünf Begegnungen fünf verschiedene Akteure die Topscorer-Krone aufsetzen konnten. Einer der offensiv jederzeit gefährlichen „Albatrosse“ ist Bryce Taylor (9,5 PpS), der 2009/2010 noch im Trikot der Telekom Baskets stand. Das unbestrittene Alpha-Tier in dem homogenen Mannschaftskonstrukt ist der amtierende Liga-MVP DaShaun Wood, der den Spagat zwischen eigenen Abschluss (15,8 PpS) und Pass auf den besser postierten Nebenmann (5,2 ApS) mit scheinbarer Leichtigkeit bewerkstelligt. Neben Wood zeichnet noch Kyle Weaver für einen durchschnittlich zweistelligen Output (14,1 PpS) verantwortlich.

Dahinter wartet ein schlagkräftiges Quartett um Taylor, Nationalspieler Heiko Schaffartzik (9,8 PpS), den „Mann der tausend Bewegungen am Brett“ Derrick Allen (9,4 PpS) sowie Torin Francis (9,4 PpS) darauf, selbst Akzente zu setzen oder an guten Tagen das Spiel in die Hand zu nehmen.

Die letzten drei Begegnungen von ALBA Berlin (Beko BBL):
Artland Dragons - ALBA Berlin 97:89
ALBA Berlin - ratiopharm ulm 89:58
ALBA Berlin - BBC Bayreuth 92:53

Nach der herben 84:101-Heimniederlage gegen ratiopharm Ulm fahren die Telekom Baskets Bonn mit ordentlich Wut gen Berlin. „Die Spieler haben bereits im Training gezeigt, dass sie sich mit dem Ulm-Spiel beschäftigt haben und in Berlin anders auftreten wollen“, berichtet Trainer Michael Koch. „Die Partie gegen ALBA wird ein echter Test für unsere Verteidigung, da die Berliner Guards sehr dominant sind.“ Der Bonner Übungsleiter kann in der Hauptstadt auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. „Wenn wir es schaffen, die gegnerische Penetration zu unterbinden, dann haben wir auch eine Chance auf eine enge Begegnung“, so Koch weiter. „Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass wir bei Würfen von außen am Brett gut arbeiten und in der eigenen Hälfte die Rebounds kontrollieren müssen.“

Dass Berlin kein schlechtes Pflaster für die Baskets ist, zeigt die Statistik der letzten Jahre. Seit dem Umzug der Albatrosse in die neue Halle im Ostbahnhof konnte Bonn immerhin drei von insgesamt sechs ausgetragenen Begegnungen gewinnen, zuletzt im Februar 2011.

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