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Knappe 78:84-Niederlage im Halbfinale des Stechert Cup

Knappe 78:84-Niederlage im Halbfinale des Stechert Cup

Im ersten Halbfinalspiel des Stechert Cup in Bamberg unterlag Beko BBL-Aufsteiger FC Bayern München am Samstagabend mit 78:84 dem Ligakonkurrent ratiopharm Ulm. FCB-Guard Jonathan Wallace wurde mit 28 Punkten bester Werfer der Begegnung. Im Spiel um Platz drei trifft der FC Bayern am Sonntag um 15 Uhr auf die s.Oliver Baskets aus Würzburg.
Interims Headcoach Yannis Christopoulos musste beim ersten Test gegen einen Erstligisten neben den vier EM-Teilnehmern Benzing, Hamann, Jagla und Schwethelm auch auf drei weitere angeschlagene Spieler verzichten. Neben Bastian Doreth und Je’Kel Foster fällt auch Aleksandar Nadjfeji für den Stechert Cup aus. Er muss nach einer im Training zugezogenen Muskelverletzung pausieren.

Mit Sharrod Ford, Demond Greene, Ben Hansbrough, Jonathan Wallace und Trainingsspieler Koko Archibong startete der FC Bayern in die Partie. Die ersten Punkte für die Bayern erzielte Collegestar Ben Hansbrough, der mit 9 Punkten auffälligster Spieler des ersten Durchgangs war. Keine der beiden Mannschaften konnte sich im ersten Viertel, das die Münchner mit 21:20 für sich entschieden, deutlicher absetzen. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts jedoch legten die Bayern einen 10:0-Lauf hin (31:20) und zwangen Ulms Trainer Thorsten Leibenath zur Auszeit. Die harte Verteidigung der Münchner brachte einerseits drei Minuten ohne Korberfolg für den Gegner, andererseits jedoch war die Mannschaftfoulgrenze früh erreicht. Ulm fand zurück ins Spiel und kam eine Minute vor der Halbzeitpause auf einen Punkt heran (39:40). Selbst der bestens aufgelegte Jonathan Wallace, der im zweiten Viertel drei von drei Würfen aus der Distanz traf, konnte in der Schlussphase der ersten Spielhälfte nicht verhindern, dass die Ulmer zur Spielmitte hauchdünn in Führung gingen (41:40).

Nach dem Seitenwechsel gingen die Münchner durch die ersten Punkte von Sharrod Ford wieder in Führung (42:41). Doch die Ulmer schalteten in der Offensive einen Gang hoch. Guardspieler Isaiah Swann traf kurz nacheinander drei Mal von der Dreipunktelinie zum zwischenzeitlichen 51:58-Rückstand für die Münchner. Vor dem Schlussdurchgang fanden die Bayern nicht mehr zurück ins Spiel, so dass die Ulmer auf 65:53 davonzogen. Mit 15 Punkten lagen die Ulmer phasenweise in Front. Noch dazu mussten mit Bogdan Radosavljevic und Sharrod Ford zwei der „Bigs“ mit fünf persönlichen Fouls auf der Bank Platz nehmen. Dennoch kämpften sich die verbliebenen Spieler in die Partie zurück. 13,4 Sekunden vor Spielende brachte Ben Hansbrough sein Team an der Freiwurflinie auf wieder auf 78:80 heran, doch es sollte nicht reichen. Die Ulmer gaben ihre Führung in der Schlussphase nicht mehr aus der Hand und trafen von der Freiwurflinie zum 84:78-Endstand.

FC Bayern-Trainer Yannis Christopoulos zeigte sich trotz der knappen Niederlage zufrieden: „Wir hatten uns vorgenommen 40 Minuten lang hart spielen. Für diese Phase der Vorbereitung ist es normal, wenn die Mannschaft zeitweise in der Offensive den Rhythmus verliert oder die Defensive mal nicht geschlossen greift. Wir wollten gut spielen und das ist uns heute trotz der personellen Schwierigkeiten gelungen.“

Das zweite Halbfinalspiel zwischen den gastgebenden Brose Baskets und den s.Oliver Baskets aus Würzburg endete am Samstagabend mit einem 68:64-Sieg der Bamberger. Am morgigen Sonntag um 15 Uhr kommt es also im Spiel um Platz drei zur Neuauflage des vorentscheidenden Endspiels um die Meisterschaft der letztjährigen ProA-Saison zwischen dem FC Bayern München und den s.Oliver Baskets.

Es spielten für den FC Bayern: Jonathan Wallace (28 Punkte/6 Dreier), Ben Hansbrough (21/1), Koko Archibong (7/1), Sharrod Ford (6), Demond Greene (6), Bogdan Radosavljevic (6), Darius Hall (4), Stevan Lekic und Alassane Dioubate (dnp).

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