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Knock-out oder Lucky Punch

Knock-out oder Lucky Punch

Berlin, Bayern, Bamberg: Zwei Wochen lang darf Phoenix Hagen in der Schwergewichtsklasse der Beko Basketball Bundesliga mitboxen. Den Auftakt macht am Sonntag das Heimspiel gegen ALBA BERLIN. Sprungball in der ENERVIE Arena ist um 17 Uhr.
Der deutsche Vizemeister hat sich neu ausgerichtet, um nach dem Titel zu greifen. Der Auftakt verlief ein wenig holperig. In der Euroleague-Qualifikation scheiterte das Team des neuen Trainers Gordon Herbert (aus Frankfurt) an den Belgiern von Spirou Charleroi. Eine Woche später unterlagen die Berliner im ersten Spiel der Beko BBL mit 69:71 in Bremerhaven.

Doch schon am vergangenen Mittwoch beim 87:68 in Braunschweig deuteten die Albatrosse ihre Möglichkeiten an. „Gerade, wie wir in den ersten 20 Minuten gespielt haben, hat mir sehr gut gefallen. Die Mannschaft hat schönen Basketball gespielt. Mir hat auch die Intensität und Aggressivität in unserem Spiel gefallen“, sagte Gordon Herbert nach der Partie. Mitgebracht aus Frankfurt hat er den MVP der Vorsaison. Der 25-jährige Aufbauspieler DaShaun Wood kam mit der Empfehlung von 18,9 Punkten, 4,9 Rebounds und 5,9 Assists nach Berlin.

Neu verpflichtet wurde auch Guard Kyle Weaver (aus Charleroi), der zuvor für die NBA-Klubs Oklahoma City und Utah Jazz auflief. Der 120 kg-Center Torin Francis wechselte vom griechischen Topklub Panellinios Athen zu ALBA BERLIN. Ebenfalls neu: Flügelspieler Marko Simonovic, der vom KK Buducnost aus Montenegro kam. Verblieben sind vom Team des Vorjahres unter anderem die vier Nationalspieler Heiko Schaffartzik, Lucca Staiger, Sven Schultze und Yassin Idbihi, dazu die US-Boys Derrick Allen und Bryce Taylor.

Phoenix-Coach Ingo Freyer und seine Mannschaft fiebern dem Duell mit den Albatrossen entgegen: „Wir haben natürlich Selbstvertrauen nach dem Sieg gegen Bayreuth. Es ist immer toll, gegen die großen Teams und die besten Spieler anzutreten. Für unser Publikum ist es schön, dass sie ein paar Nationalspieler zu sehen bekommen.“ Die Außenseiterrolle nimmt Freyer dabei natürlich an: „Berlin ist klarer Favorit, aber wir laufen auch nicht auf, um zu verlieren. Im Januar haben wir sie geschlagen“

An der Qualität von ALBA BERLIN lässt Ingo Freyer indes keinen Zweifel aufkommen: „Sie haben tolle Einzelspieler und spielen auf sehr, sehr konstantem und hohem Niveau. Sie werfen natürlich mal daneben, aber sie machen kaum leichte Fehler. Das zeichnet die Mannschaft aus.“ Neben Wood ist er auch auf Derrick Allen gespannt: „Der hat beim letzten Mal fast 40 Punkte gegen uns erzielt. Und Wood ist der herausragende Point Guard der Liga.“
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