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Leckerbissen im Eisbärenkäfig

Leckerbissen im Eisbärenkäfig

Am kommenden Freitag (19.30 Uhr, Stadthalle) entern die Eisbären Bremerhaven zum vorerst letzten Mal ihren heimischen Käfig. Die Bremerhavener Basketball-Fans erwartet ein echter Leckerbissen, denn im abschließenden Heimspiel der Beko BBL-Hauptrunde ...
... wartet kein Geringerer als Titelaspirant ALBA BERLIN. Mit acht Siegen aus den letzten zehn Pflichtspielen gehören die wiedererstarkten Hauptstädter zu den heißesten Mannschaften der Liga. Das Heimrecht in den Playoffs haben die ALBAtrosse (44:18 Punkte) bereits sicher. Um die DEUTSCHE BANK SKYLINERS im Bundesliga-Endspurt noch von Tabellenrang zwei zu verdrängen, müssen jedoch weitere Punkte her.

Selbiges gilt auch für die Gastgeber aus Bremerhaven, die in den verbleibenden drei Hauptrunden-Partien (nach dem Duell gegen Berlin stehen zwei Auswärtsspiele in Tübingen und Ulm an) unbedingt das Playoff-Ticket lösen wollen. Durch den erfolgreichen Doppelspieltag mit Siegen gegen Göttingen und Oldenburg strotzen die Eisbären vor Selbstvertrauen. Nur zu gern würden die Hauherren auch dem Favoriten aus Berlin ein Bein stellen. Dazu bedarf es allerdings einer noch stärkeren Leistung als beim Gala-Auftritt in Oldenburg. „ALBA hat einen sehr guten Lauf und gehört zu den Top-Teams der Liga. Wenn du gegen Berlin gewinnen willst, darfst du keine Fehler machen. Und du musst noch einen Tick schneller und aggressiver als ohnehin schon zu Werke gehen“, weiß Eisbären-Trainer Doug Spradley.

Nach einem für Berliner Verhältnisse durchwachsenen Saisonstart und mehreren Personalwechseln sind die ALBAtrosse mittlerweile voll in der Spur. Großen Anteil am Aufschwung hat Neu-Trainer Muli Katzurin, der das Amt im Januar von seinem Vorgänger Luka Pavicevic übernommen hat. Katzurin verpasste der Mannschaft nicht nur ein verändertes Gesicht, sondern auch eine komplett neue Spielweise. „ALBA tritt seit dem Trainerwechsel ganz anders auf und hat mit Taylor Rochestie einen hervorragenden Aufbauspieler hinzubekommen. Sie agieren schneller und variabler in der Offensive und deutlich aggressiver in der Verteidigung. Auch das Fastbreak-Spiel gehört zu ihren Stärken“, so Spradley.

Die aktuelle Siegesserie seiner Mannschaft führt der Eisbären-Coach unter anderem auf das gewachsene Teamgefüge und die fortgeschrittene Integration der Neuzugänge zurück. „Wir haben mit Jamison Brewer und Terrell Everett zwei Spieler hinzubekommen, die den Ball sicher nach vorne bringen und ein exzellentes Auge für ihre Mitspieler haben. Beide finden sich immer besser zurecht. Davon profitieren die anderen Jungs. Hinzu kommt, dass wir in den vergangenen Partien sehr aggressiv verteidigt haben und viele Schnellangriffe laufen konnten. Das ist unser Spiel“, erklärt Spradley. Besonders die hartnäckige Bremerhavener Zonenverteidigung hat den Gegnern zuletzt arge Kopfschmerzen bereitet. Ob er die ungemein starke Offensive der ALBAtrosse ebenfalls mit einer "Zone" bändigen will, lässt Spradley allerdings offen.

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