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Leibenath neuer Chef-Trainer in Ulm

Leibenath neuer Chef-Trainer in Ulm

Unter der ständigen Beobachtung von Dr. Thomas Stoll stand Thorsten Leibenath schon seit langem. Bereits 2003 gab es den ersten Kontakt zwischen dem Ulmer Management und dem damals 28-jährigen Trainer. Damals fühlte sich Leibenath für die Rolle des ...
1304938691/img_Thorsten_Leibenath.jpg... Head Coaches noch zu jung und ging weiter in Gießen – u.a. bei Stefan Koch – als Co-Trainer in die Lehre. Acht Jahre später, davon fünf in der Position des Cheftrainers, ist der 36-Jährige bereit, ratiopharm Ulm in eine neue Ära zu führen.

„Obwohl wir Thorsten seit Jahren sehr gut kennen, hat er beim persönlichen Gespräch in Ulm mit viel Fachwissen, klaren Analysen – auch bezüglich seiner bisherigen Tätigkeiten – geglänzt“, fasst Stoll das fünfstündige Meeting zusammen, das er gemeinsam mit Finanzchef Andreas Oettel und dem neuen Head Coach von ratiopharm Ulm absolvierte. Leibenath, der zuletzt die GiroLive Ballers Osnabrück (ProA) trainierte, kann trotz seines jungen Alters (36) auf zehn Jahre Erfahrung in der Beko BBL zurückblicken. Als Head Coach der Artland Dragons (2008 – 2010) erreichte er zweimal in Folge die Top-16 der EuroChallange bzw. des Euro Cups.

„Thorsten hat eine Menge internationale Erfahrung – außerdem kennt er den deutschen Markt sehr gut“, beschreibt Manager Stoll die Vorzüge des neuen Manns an der Seitenlinie. So war der gebürtige Leverkusener dann auch von 2004 bis 2005 Mitglied des Trainerstabes der deutschen Nationalmannschaft. Als Verantwortlicher für Spielbeobachtung und Scouting erlebte er 2005 mit dem Gewinn der EM-Silbermedaille einen der größten Erfolge der DBB-Auswahl in Belgrad hautnah mit.

„Thorsten ist ein sehr ehrgeiziger, lernbegieriger Coach, dem es in seiner Arbeit nicht nur um das Profiteam geht, sondern auch um das Gesamtkonzept. Insofern ist er unser absoluter Wunschkandidat“, begründet Manager Stoll die wichtige Personalentscheidung. Dass Leibenath sich nicht durch Rückschläge beirren lässt, spielt dabei sicher auch eine Rolle. So hospitierte Leibenath während seiner vertragsfreien Zeit (Juli – Januar 2010/11) bei internationalen Toptrainern wie Neven Spahija (Istanbul), Piero Bucchi (Mailand) oder Chris Fleming (Bamberg).

Und schon 2007 wagte er den Sprung ins Ausland. Leibenath, der in seiner aktiven Zeit für Leverkusen und den Zweitligisten TV Lich spielte, wurde bereits in seinem ersten Jahr als Cheftrainer der Scottish Rocks Vizemeister und Vize-Pokalsieger in der Britischen Basketball-Liga. „Die Zeit in Schottland war prägend und für mich als Trainer ein ganz wichtiger und richtiger Schritt“, erinnert er sich. Anschließend kehrte Leibenath zu den Gießen 46ers zurück, deren Assistenz-Trainer er seit 2000 war. Er wurde Head Coach, und auch dort gelang ihm ein Kunststück: Mit einer von Verletzungen Finanznöten geplagten Mannschaft schaffte er den Klassenerhalt.

In Ulm wird die Aufgabenstellung eine andere sein. Leibenath soll in der Post-Kuberghallen-Zeitrechnung mit ratiopharm Ulm um den Einzug in die Play-offs kämpfen. Doch dass „Mr. Zuverlässig“, wie ihn die FAZ schon 2007 taufte, diesem Anspruch gewachsen sein wird, steht für Andreas Oettel außer Frage: „Thorsten soll in vielen Bereichen neue Akzente setzen. Wir haben die richtige Wahl getroffen, davon bin ich überzeugt“, so der Geschäftsführer.

Leibenath als Assistant Coach zur Seite stehen wird John Dieckelman. Der sehr erfahrene 51-jährige Amerikaner wurde dem Ulmer Management von Geri Wasshuber (Head Coach in Wels) wärmstens empfohlen. Washuber war in Gießen selbst einmal Co-Trainer von Leibenath und weiß somit aus erster Hand, welcher Art der Unterstützung der neu Ulmer Head Coach an der Seitenline braucht. Dabei wird auch Dieckelman nicht nur im Profibereich eingesetzt werden. Der ehemalige Jugendnationaltrainer (Schweden, Norwegen) wird sowohl im Nachwuchsbereich coachen, als auch Individualtraining anbieten. Dass Dieckelman ein ausgewiesener Nachwuchsexperte ist, belegt die Tatsache, dass er mit dem U-18 Team seines Noch-Arbeitgebers (Wels) derzeit im Finale um die Österreichische Meisterschaft steht.

Thorsten Leibenath: Erfolge als Trainer
2010: FIBA EURO Challenge Top-16 (Artland)
2009: Euro Cup Top-16 (Artland)
2007: Vizepokalsieger & Play-off-Finalist (Scottish Rocks)
2006: 3. Platz BBL Pokal (Gießen)
2005: Vizeeuropameister (DBB)
2005: Play-off-Halbfinale (Gießen)
2003: 3. Platz BBL Pokal (Gießen)
2001: Play-off-Halbfinale (Gießen)
2000: Aufstieg in die 1. Bundesliga (Lich)

Thorsten Leibenath: Stationen als Trainer
2011: Head Coach Osnabrück (Pro A); Januar – April
2008-10: HC Artland Dragons (BBL)
2007-08: HC LTi Giessen 46ers (BBL)
2006-07: HC Scottish Rocks (British Basketball League)
2000-06: Assistant Coach Giessen 46ers
2004-05: im DBB-Trainerstab (Spielbeobachtung, Scouting)
1999/2000: AC TV 1860 Lich (BBL)
1998/99: AC TV 1860 Lich (2. Liga)

Thorsten Leibenath: Vita
Thorsten Leibenath, geboren am 7. April 1975 in Leverkusen, startete seine Coaching-Karriere 1998 als Assistenztrainer beim TV Lich. Zwei Jahre später wechselte er in gleicher Funktion nach Gießen in die 1. Liga, wo er Headcoach Joe Whelton zur Seite stand. 2006 nahm er das Angebot an, Headcoach der Scottish Rocks in der British Basketball League zu werden. Ein Jahr später kehrte er zu den 46ers zurück – diesmal als Cheftrainer. Zur Saison 2008/09 wechselte er zum Liga-Konkurrenten Artland Dragons Quakenbrück als Nachfolger von Chris Fleming. Leibenath nahm dabei eine in seinem bis 2010 laufenden Vertrag beinhaltete Ausstiegsklausel wahr, zu einem im europäischen Wettbewerb vertretenen Klub wechseln zu können. Im Mai 2010 gaben die Artland Dragons die Trennung von Leibenath bekannt. Leibenath, der seit 2000 Inhaber der A-Trainerlizenz ist, trainiert zuletzt den ProA-Teilnehmer Osnabrück (bis zu deren Insolvenz im April 2011).

John Dieckelmann: Stationen als Trainer
Assistant Coach:
2009-2011: Wels, Herren (Österreich)
Head Coach:
2009/10: Wels, Damen (Österreich)
2007-11: Wels U18/ U20 (Österreich)
2005-07: Lions Dornbirn (Österreich)
Assistant Coach:
2002-05: KFUM Jämtland Basket (Schweden)
Head Coach:
2000-02: Oberwart Gunners (Österreich)
1997-2000: Sodertalje Kings (Schweden)
1995/96: Jamtland (Schweden)
1989-91: Hop Basketball (Norwegen, Damen)
1987-88: Persbraten (Norwegen)
1983-87: Stockholmspolisens (Schweden)

John Dieckelman: Vita
Der 51-jährige John Dieckelman und kann auf sehr viel Erfahrung in Europa und Amerika zurückgreifen. Als aktiver Spieler ging Dieckelman zunächst an der University of Albany auf Korbjagd, ehe er als Profi nach Europa kam. Nach acht Jahren in Schweden und Norwegen beendete er an der Idaho State University sein Studium (Sportwissenschaft). 1983 startete er seine Coaching-Karriere in Schweden um im Anschluss die Oberwart Gunners (Österreich) zweimal in die Play-offs zu führen. Nach einem dreijährigen Intermezzo in Schweden kehrte Dieckelman nach Österreich zurück. Zunächst nach Dornbirn, seit 2007 nach Wels. Hier hatte er großen Anteil am Gewinn der Meisterschaft (2009). Seinen neuen Arbeitsplatz in Ulm kennt der Jazz-Liebhaber übrigens schon vom Sommer 2009 – damals in der Funktion des Co Trainers von Wels.

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Quelle: ratiopharm Ulm

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