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Liga-Report:

Liga-Report: "Unser Output war sehr effektiv"

Nach der Saison ist vor der Saison. Bereits jetzt dreht sich das Personalkarussell bei den Klubs der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) auf Hochtouren. Wir verschaffen einen Überblick: Wer geht, wer kommt und wer bleibt? Heute beleuchten wir die New Yorker Phantoms.
1309937606/img_Nils_Mittmann_New_Yorker_Phantoms_Braunschweig.jpgDie New Yorker Phantoms Braunschweig können mit Stolz auf die abgelaufene Spielzeit 2010/2011 zurückblicken, auch wenn das Happy End zwei Mal fehlte.

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Anfang April dieses Jahres gelang den Männern von Coach Sebastian Machowski der Sprung bis ins TOP-FOUR-Turnier um den Beko BBL-Pokal. Um Haaresbreite verpassten sie in der Frankenhölle die große Sensation gegen den Favoriten aus Bamberg.

Das Playoff-Halbfinale wieder vor Augen

Es folgte die souveräne Qualifikation für die Playoffs nach Platz fünf in der Hauptrunde. Doch die ebenfalls favorisierten Artland Dragons waren eine Nummer zu groß, obwohl die Braunschweiger die Serie hätten gewinnen können, vielleicht sogar hätten müssen. Überraschend siegten die Phantoms in Spiel drei in Quakenbrück mit 15 Punkten Vorsprung und gingen 2:1 in Führung.

„In Spiel vier haben wir verpasst, den Sack zuzumachen“, erinnert sich Geschäftsführer und Sportdirektor Oliver Braun mit Wehmut an die folgende Zwei-Punkte-Niederlage in der Volkswagen Halle. „Wir haben gespielt, um nicht zu verlieren und nicht um zu gewinnen. Das war der Unterschied warum Quakenbrück das Spiel gewonnen hat.“ In Spiel fünf auswärts zu bestehen, schien fast unmöglich und war es letztlich auch. Und so endete der Playoff-Traum frühzeitig. „Unterm Strich gesehen war es eine erfolgreiche Saison“, bilanziert Braun. „Dennoch hätten wir mehr erreichen können und wollen.“

Die Braunschweiger wirtschaften mit einem Etat, der lediglich in der Mitte der Liga anzusiedeln ist. Zudem haben sie eine der kleinsten Geschäftsstellen in der Beko BBL. Demzufolge ist allein das Erreichen der Playoffs aller Ehren wert. „Unser Output war sehr effektiv“, bestätigt der Geschäftsführer.

Mehr Eventcharakter bei Heimspielen

1309937717/img_Brandon_Thomas_New_Yorker_Phantoms_Braunschweig.jpgIn Zukunft soll daher alles beim Alten bleiben. Braun: „Wir haben ein Konzept gefunden, was relativ erfolgreich ist. Da würde es keinen Sinn machen, etwas zu ändern.“ Weiter forcieren wollen die Verantwortlichen an der Oker indes das Rahmenprogramm bei den Heimspielen. So wird es ab der kommenden Spielzeit ein eigenes Dance Team geben, welches frisch zusammen gecastet wurde. Außerdem wolle man sich abseits des Parketts zunehmend sozialen Projekten zuwenden.

Wenn es nach Braun ginge, würde ein Großteil der Spieler aus dem alten Kader auch in der kommenden Saison das goldene Trikot der Braunschweiger überstreifen. „Angebote haben die meisten Spieler bekommen“, sagt der 38-jährige. „Jetzt hängt es davon ab, ob Brandon Thomas, LaMarr Greer und Co. die Angebote annehmen.“ Dazu wird es aber vermutlich nicht kommen. Das Personalkarussell kommt in Braunschweig immer mehr in Schwung. Neben Jason Cain musste Braun bereits einen bitteren Abgang hinnehmen: Leitwolf Marcus Goree, einer der Erfolgsgaranten des Teams.

„Das wird noch eine sehr heiße Kiste“

„Alles was Marcus machte, hatte Hand und Fuß. Er war ein ruhender Pol, wusste immer wo es langgeht und konnte auch mal dirigieren. Das war sehr wichtig.“ Mit dem Amerikaner Rich Melzer, der zuletzt in Israel auf Korbjagd ging, hofft man nun einen ähnlichen Spielertypen wie Goree gefunden zu haben. Ebenfalls neu im Kader sind US-Guard Nick Williams, der sich zuletzt in der ukrainischen Liga mit starken Leistungen hervorhob sowie der Serbe Branko Jorovic, der aus Griechenland kommt. Mit Robert Kulawick von der BG Göttingen hatten die Phantoms bereits zuvor ihren ersten Neuzugang begrüßt.

Die Zielsetzung für die neue Spielzeit ist für Oliver Braun schon jetzt klar: Es sollen wieder die Playoffs sein. Allerdings weiß der ehemalige Bundesliga-Profi, dass es von Jahr zu Jahr immer schwerer wird, die Endrunde der besten acht zu erreichen. „Teams wie Bonn oder Ludwigsburg werden weiter angreifen.“ Zudem kämen mit Würzburg und München gleich zwei Hochkaräter aus der zweiten Liga dazu, die auch oben mit angreifen würden. Braun: „Das wird noch eine sehr heiße Kiste.“

Der Status-Report


Wer geht?
Jason Cain, Marcus Goree

Wer kommt?
Robert Kulawick, Rich Melzer, Branko Jorovic, Nick Williams

Wer bleibt?
Kyle Visser, Nils Mittmann, Nick Schneiders

Bei wem ist die Zukunft noch ungewiss?
Brandon Thomas, Kevin Hamilton, LaMarr Greer, Uros Duvnjak, Tony Skinn, Philip Noch, Jusuf El Domiaty

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