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Liga-Report: Identifikation und Kontinuität

Liga-Report: Identifikation und Kontinuität

Nach der Saison ist vor der Saison. Bereits jetzt dreht sich das Personalkarussell bei den Klubs der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) auf Hochtouren. Wir verschaffen einen Überblick, wer geht, wer kommt und wer bleibt. Heute beleuchten wir die EnBW Ludwigsburg.
1305615134/img_Jerry_Green_EnBW_Ludwigsburg.jpgDie EnBW Ludwigsburg blickt auf die erfolgreichste Saison seit vier Jahren zurück. Dennoch fehlte am Ende das Happy End. Haarscharf schrammten die „Gelben Riesen“ am achten Tabellenplatz und dem damit verbundenen Playoff-Einzug vorbei. Letztlich waren sieben Punkte im direkten Vergleich mit den Eisbären Bremerhaven ausschlaggebend. Wie knapp die Barockstädter die Endrunde verpassten, verdeutlich auch, dass sie zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde auf dem fünften Tabellenplatz standen und nur noch zwei Punkte von den Playoffs entfernt waren.

Doch zwei Matchbälle sollten nicht reichen: Nach einer Demontage in Bamberg folgte das Endspiel zu Hause gegen Frankfurt, bei dem die Jochum-Schützlinge unter die Räder gerieten. Mit einer schwachen Leistung, vor allem defensiv, verabschiedete sich die EnBW Ludwigsburg mit einer 79:94-Niederlage von der Saison.

Der Teamgeist ist zurück

„Wenn man so knapp die Playoffs verpasst, ist man natürlich sehr enttäuscht“, sagt der 1. Vorsitzende des Vereins, Alexander Reil. „Dennoch fällt mein Saisonfazit positiv aus. Was die Punkte und den Saisonverlauf betrifft, bin ich zufrieden.“ Des Weiteren hätten zwei Aspekte während der Saison eine ganz wichtige Rolle gespielt: Kontinuität und Identifikation. „Für uns gab es viele Sympathiepunkte zurückzugewinnen durch die Identifikation der Spieler mit den Fans“, erläutert Reil. „Da haben wir einen großen Schritt getan.“

Zwar erlebten die Zuschauer in der Arena Ludwigsburg nur selten Galavorstellungen mit deutlichen Siegen, jedoch kehrte Kampfgeist, Willensstärke und Teamgeist zurück, weshalb viele knappe Erfolge gefeiert werden konnten. Neben Jerry Green, dem MVP von 2007, hatte nicht zuletzt Publikumsliebling John Bowler großen Anteil als Identifikationsfaktor. Ein Grund, warum die Ludwigsburger von ihrer Option Gebrauch machten und den Vertrag des Centerspielers um ein weiteres Jahr verlängerten. Zum ersten Mal in seiner Karriere hatte „Big John“ zuvor alle 34 Spiele bestritten.

Reil setzt auf Kontinuität

1306141471/img_John_Bowler_EnBW_Ludwigsburg.jpgDie erste Vertragsverlängerung zeigt auch, welcher Wind in Ludwigsburg in der kommenden Saison wehen soll. „Wir werden versuchen, den Großteil der Mannschaft zu halten“, lässt sich Reil in die Karten schauen.

„Wir wollen auf die abgelaufene Spielzeit aufbauen. Wenn uns das gelingt, werden wir noch einen Tick stärker sein.“ Dabei habe der Klub ganz gute Möglichkeiten „vertraglicherseits“, viele Spieler in der Barockstadt halten zu können.

Abgesehen von Trainer Markus Jochum sowie Jerry Green, David McCray und Johannes Lischka, die alle einen laufenden Vertrag für die kommende Spielzeit haben, führen die Verantwortlichen der EnBW Ludwigsburg derzeit intensive Gespräche mit Topscorer Alex Harris und dem Litauer Donatas Zavackas, der effektivster Spieler im Team war. Bei Toby Bailey, der im Herbst 36 Jahre alt wird, deutet Vieles darauf hin, dass er seine Karriere beendet. Nichtsdestotrotz hat sich der amerikanische Small Forward, genau wie Center Rick Rickert, Bedenkzeit erbeten. Der Este Siim-Sander Vene, der von Zalgiris Kaunas ausgeliehen war, führt zunächst Gespräche mit dem litauischen Topklub.

Keine hohen Erwartungen

Der Mannschaftsetat wird laut Reil ähnlich hoch sein wie zuletzt. Bis spätestens Mitte August will er alle Spielerfragen geklärt haben. Denn dann beginnen die Ludwigsburger mit ihrer Saisonvorbereitung und starten damit die Mission, zum ersten Mal seit fünf Jahren die lange ersehnten Playoffs wieder zu erreichen. Auch wenn der 43-jährige Vereinsvorsitzende das Wort „Playoffs“ vor Saisonbeginn nicht gerne in den Mund nimmt. „Zu sagen, dass unser Ziel nächstes Jahr auf jeden Fall die Playoffs sind, das werde ich nicht und das kann ich auch nicht“, bremst Reil zu hohe Erwartungen.

Der Status-Report


Wer bleibt?
Markus Jochum (Trainer), Jerry Green, David McCray, Johannes Lischka, John Bowler

Wer geht?
-

Wer kommt?
-

Bei wem ist die Zukunft noch offen?
Alex Harris, Donatas Zavackas, Toby Bailey, Rick Rickert, Siim-Sander Vene, Besnik Bekteshi, Ziyed Chennoufi, Tim Koch

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