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Liga-Report: Konsequent weiterentwickelt

Liga-Report: Konsequent weiterentwickelt

Nach der Saison ist vor der Saison. Bereits jetzt dreht sich das Personalkarussell bei den Klubs der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) auf Hochtouren. Wir verschaffen einen Überblick, wer geht, wer kommt und wer bleibt. Heute beleuchten wir die Eisbären Bremerhaven.
1306751892/img_Douglas_Spradley_Eisbaeren_Bremerhaven.jpgDurch einen Auswärtssieg am letzten Spieltag der Hauptrunde in Ulm und durch die gleichzeitige Niederlage der EnBW Ludwigsburg zuhause gegen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS qualifizierten sich die Eisbären Bremerhaven als letztes Team für die Playoffs.

Dort mussten sich die Schützlinge von Doug Spradley dem Favoriten aus Bamberg 0:3 geschlagen geben. „Wir haben wieder eine erfolgreiche Saison gespielt, auch wenn sie durch viele Verletzungen und Wechsel zwischendurch holprig war“, resümiert Eisbären-Geschäftsführer Jan Rathjen. „Wir haben das fünfte Mal in sechs Jahren die Playoffs erreicht und auch dort gegen Bamberg gute Leistungen gezeigt.“

Positive Entwicklung

Aber nicht nur aufgrund des sportlichen Abschneidens zieht Rathjen eine positive Bilanz, sondern „auch weil wir viele andere Erfolge gefeiert haben“. Dazu zählt der Geschäftsführer das Spiel gegen die Artland Dragons in der ausverkauften Bremen Arena vor 10.120 Anhängern (Vereinsrekord) und die damit verbundene deutliche Steigerung des Zuschauerschnitts. Zudem habe es der Klub wiederum geschafft, Basketball in der Region „nachhaltiger, populärer und interessanter zu machen“. Rathjen: „Das sind Erfolge, die für uns sehr wichtig sind. Wir haben es dieses Jahr geschafft, uns insgesamt weiterzuentwickeln.“

Identifikationsfigur Martin bleibt

1306751769/img_Torrell_Martin_Eisbaeren_Bremerhaven.jpgDieser positive Entwicklungstrend soll auch in der kommenden Spielzeit fortgesetzt werden. Mit der Vertragsverlängerung von Torrell Martin um ein Jahr plus Option auf ein weiteres setzte die Vereinsführung auf altbewehrte Kräfte und somit Identität. Denn Martin, der in seine dritte Eisbären-Saison geht, ist nicht nur sportlich gesehen als Topscorer und Toprebounder der unumstrittene Star im Team, sondern auch den Bremerhavener Fans ans Herz gewachsen. „Torrell hat sich mit seiner spektakulären Spielweise und seiner offenen Art zum Liebling der Massen entwickelt“, freut sich Rathjen über den gelungenen Coup.

Jeff Gibbs kein Thema

Weiterhin zeigt sich der Geschäftsführer optimistisch, dass auch Jamison Brewer, der erst spät in der Saison zu den Eisbären stieß, aber die Mannschaft auf Anhieb besser machte, in Bremerhaven bleibt. Rathjen: „Es ist sehr realistisch, dass er wiederkommen wird.“ Darüber hinaus bemühen sich die Vereinsoberen derzeit um eine Weiterverpflichtung von Philipp Schwethelm, Terrell Everett sowie Anthony Canty. Bei Schwethelm soll bis Anfang Juni eine Entscheidung gefallen sein. Die Personalien Andrew Drevo und Craig Callahan hätten hingegen zu hohe Gehaltsforderungen, sodass ein Verbleib in Bremerhaven unwahrscheinlich ist. Bereits fest stehen die Abgänge von Tyrone Brazelton und Sean Denison.

Bezüglich der Neuzugänge wird es erst zu Entscheidungen kommen, wenn die Fragen um die bestehenden Akteure geklärt sind. Jedoch habe man bereits mit Jeff Gibbs, der zurück in die Beko BBL will, Gespräche geführt, die aber zu keinem Konsens führten. „Jeffs Vorstellungen sind nicht mit unseren vereinbar, sodass er zunächst für uns kein Thema ist“, sagt Rathjen.


Platz neun wäre kein K.o.

Der Etat der Bremerhavener wird die gleiche Größenordnung haben wie zuletzt. Damit siedelt sich das Team von der Nordsee zwischen Platz sieben und zehn in der Liga an. In der kommenden Spielzeit sind die Playoffs wieder ein realistisches Ziel. Jedoch warnt der Eisbären-Geschäftsführer: „Die Konkurrenz wird von Jahr zu Jahr größer und der Wettbewerb härter, da die Liga immer besser wird. Dem stellen wir uns.“ Aber auch wenn die Playoffs zum sechsten Mal in sieben Jahren einmal nicht erreicht würden, sei das kein „K.o.-Kriterium“ für den Aufsteiger von 2005. Denn: „Für uns ist ganz wichtig, dass wir hier nach wie vor attraktiven Basketball zeigen, unsere Zuschauerzahlen weiter steigern und noch mehr Menschen für Basketball begeistern können sowie mit viel Herz und Einsatz spielen“, gibt Rathen die Ziele für 2011/12 vor. „Außerdem wollen wir mehr Heimspiele gewinnen als verlieren. Das hatten wir leider in der vergangenen Saison nicht, was sehr außergewöhnlich war.“

Der Status-Report


Wer bleibt?
Torrell Martin

Wer geht?
Tyrone Brazelton, Sean Denison

Wer kommt?
-

Bei wem ist die Zukunft noch ungewiss?
Jamison Brewer, Terrell Everett, Andrew Drevo, Craig Callahan, Philipp Schwethelm, Maksym Shtein, John Allen, Maurice Pluskota

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