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Lösbare Aufgaben für ALBA BERLIN, starke Gegner für den FC Bayern und die FRAPORT SKYLINERS

Lösbare Aufgaben für ALBA BERLIN, starke Gegner für den FC Bayern und die FRAPORT SKYLINERS

Mit der Eurocup-Auslosung in Barcelona wurden heute die Weichen für den hinter der Euroleague höchsten europäischen Wettbewerb gestellt, in dem die Beko BBL mit ALBA BERLIN, den FRAPORT SKYLINERS und dem FC Bayern München in dieser Saison drei Vertreter stellt.
1318339949/img_Eurocup.jpgGemäß des Drei-Jahres-Rankings im ersten Lostopf gesetzt, erwischten die Berliner dabei mit der Gruppe H eine lösbare Gruppe, während die FRAPORT SKYLINERS und der FC Bayern München aus dem vierten Lostopf heraus in die alles andere als einfachen Gruppen E und G gelost wurden.

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Der Modus bleibt dabei im Eurocup im Vergleich zum Vorjahr unverändert: 32 Teams spielen zunächst in acht Vierergruppen (vom 15. November bis zum 20. Dezember) gegeneinander. Die zwei besten Teams aus jeder Vorrundengruppe qualifizieren sich für die Last 16 (vier Vierergruppen vom 17. Januar bis zum 1. März). Auch hier qualifizieren sich wieder aus jeder Gruppe die zwei besten Teams für das Viertelfinale (21. und 28. März). Die vier besten Teams spielen in den „Eurocup Finals“ (14./15. April 2012) um den Eurocup.

Gruppe E: FRAPORT SKYLINERS und das Wiedersehen mit Keith Simmons
Die FRAPORT SKYLINERS treffen auf Gran Canaria (Sechster Spanien), Loko-Kuban Krasnodar (Vierter Russland) und Banvit Bandirma (Dritter Türkei) auf Gegner aus den drei stärksten europäischen Ligen.

1318339403/img_FRAPORT_SKYLINERS.jpgWie stark selbst schwächer platzierte Teams zum Beispiel aus der spanischen Liga sind, erfuhren erst kürzlich die Artland Dragons, die in der Eurocup-Qualifikation gegen Gran Canaria letztlich ohne Chance waren (56:61 und 65:92). Obwohl die Spanier in der vergangenen Saison nur Sechster waren, gelten die Kanaren als Favorit.

Loko-Kuban und Banvit vervollständigen die Gruppe und machen diese wahrscheinlich sogar zu stärksten insgesamt.

Beide Klubs operieren mit einem achtstelligen Budget und stellen entsprechend hochkarätige Kader aufs Parkett: So verstärkten die Russen ihr Team mit dem langjährigen slowenischen NBA-Center Primoz Brezec und holten die Trainerlegende Bozidar Maljkovic nach Krasnodar. Banvit, trainiert vom türkischen Nationaltrainer Orhun Ene, setzt unter anderem auf die ehemaligen Berliner Kenan Bajramovic und Cemal Nalga sowie den früheren Frankfurter Keith Simmons.

Gruppe F: FC Bayern München und das Treffen mit den Griechenland-„Flüchtlingen“
Den FC Bayern München erwartet ebenfalls kein Zuckerschlecken, muss der Neuling doch zwei Gegner aus dem Trio Benetton Treviso (Achter Italien), Spartak St. Petersburg (Siebter Russland) und Cedevita Zagreb (kroatischer Vizemeister) hinter sich lassen.

1318339298/img_FC_Bayern_Muenchen.jpgTreviso, in der vergangenen Saison Final-Four-Teilnehmer im Eurocup, setzt auf eine starke erste Fünf um den NBA-Import Ben Scalabrine und darauf, dass der neue berühmte Trainer Aleksandar Djordjevic die sehr talentierten, aber auch noch jungen Bankspieler optimal ins Spiel bringt.

Ein Wort um den Gruppensieg dürften aber auch Spartak St. Petersburg und Cedevita Zagreb mitreden.

Die Russen und ihr neuer slowenischer Trainer Juri Zdovc haben sich mit zwei zuletzt für Olympiakos Piräus in der Euroleague aktive Griechenland-„Flüchtlinge“, Yotam Halperin und Lukas Mavrokefalidis, verstärkt. Cedevita Zagreb zählt auf seinen starken US-Spielmacher Dontaye Draper und den von ZSKA Moskau gekommenen slowenischen Nationalspieler Matjaz Smodis.

Gruppe H: ALBA BERLIN und der kurze Weg über die Grenze
Als „Gruppenkopf“ kommt ALBA BERLIN in den „Genuss“, gegen Dexia Mons-Hainaut (Dritter Belgien), Buducnost Podgorica (Meister Montenegro) und Turow Zgorzelec (Vizemeister Polen) als Favorit zu gelten. Gleichwohl sind die Belgier keineswegs zu unterschätzen:

1318339141/img_ALBA_BERLIN.jpgIn der Eurocup-Qualifikation schaltete der Klub Besiktas Istanbul um seinen NBA-Star Deron Williams aus. Ohnehin dürfte der Respekt der „Albatrosse“ vor Teams aus Belgien groß sein – die Erinnerungen an das Scheitern

in der Euroleague-Qualifikation – der Gegner hieß damals Spirou Charleroi – dürften noch frisch sein.

Buducnost Podgorica geht mit einer komplett neuen ersten Fünf um den einst auch in der Bundesliga für Tübingen und Bamberg aktiven kanadischen Spielmacher Jermaine Anderson und den vom NBA-Lockout zurück in seine Heimat getriebenen Nikola Vucevic in die Saison. Turow Zgorzelec, wegen der Nähe sicher ein Wunschgegner für reiselustige Fans und in Polen auch in dieser Saison wieder der große Herausforderer von Meister Gdynia, hat unterdessen sein Team um den deutschen Nationalspieler Konrad Wysocki zusammengehalten.

Vier deutsche Mannschaften in der EuroChallenge


Im dritten europäischen Wettbewerb – der höchste, in dem deutsche Klubs mit ALBA BERLIN (Korac Cup 1995) und der BG Göttingen (EuroChallenge 2009) bisher eine Trophäe gewinnen konnten – starten in dieser Saison mit den Artland Dragons, den EWE Baskets Oldenburg, der BG Göttingen und den Telekom Baskets Bonn vier Bundesligisten. Der Modus in diesem Wettbewerb ist mit dem im Eurocup praktisch identisch, weicht lediglich im Viertelfinale ab („best of three“ anstelle von Hin- und Rückspiel). Das Final Four der EuroChallenge ist vom 27. bis 29. April 2012 terminiert.

Die EWE Baskets Oldenburg sind in der Vorrundengruppe A zusammen mit dem spanischen Erstligisten Fuenlabrada klare Favoriten gegen den slowakischen Meister SPU Nitra und den schwedischen Vizemeister Norrköping Dolphins. In der Gruppe B gibt es für die BG Göttingen ein Wiedersehen mit Besiktas Istanbul, das überraschend die Qualifikation zum Eurocup verpasst hat. Um die nächste Runde zu erreichen, werden die Göttinger wohl den georgischen Meister Armia Tiflis und den niederländischen Meister ZZ Leiden hinter sich lassen müssen.

In der Gruppe G bekommen es die Telekom Baskets Bonn mit gleich zwei starken Gegnern aus der Türkei, Karsiyaka Izmir und Türk Telekom Ankara, zu tun. Einen dieser beiden sowie den weißrussischen Meister BC Minsk-2009 müssen die Bonner ausschalten, um die Last16 zu erreichen. Auch für die Artland Dragons zeichnet sich in der Gruppe H ein Dreikampf um zwei Zwischenrundenplätze gegen Pau-Orthez/Frankreich und Keravnos/Zypern ab. Als viertes Team rundet Olaj Szolnok/Ungarn die Quakenbrücker Gruppe ab.

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