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LTi 46ers kassieren deutliche Niederlage

LTi 46ers kassieren deutliche Niederlage

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge gegen Trier und Bamberg mussten die LTi GIESSEN 46ers beim Aufsteiger FC Bayern München am Samstag Abend eine deutliche 53:89 (17:52)-Niederlage hinnehmen. Gegen den ambitionierten Aufsteiger von der Isar war vor 4879 Zuschauern im Audi-Dome nach einer schwachen ersten Halbzeit nichts zu holen.
Schon vor der Partie gab es für die Mittelhessen eine Hiobsbotschaft. Mit Maurice Jeffers fiel eine der tragenden Säulen aus den letzten Wochen aus. Die LTi 46ers erwischten keinen guten Start in die Partie. Zwar erzielte Aufbauspieler Radenko Pilcevic mit dem ersten Angriff per Dreier die 3:0-Führung, doch danach gelang nicht viel. Es sollte die einzige Führung in der Partie bleiben. Im Angriff fand die Mannschaft von Coach Björn Harmsen nicht die gewünschten Würfe und schaltete nach Fehlschüssen zu langsam um. Der FC Bayern kam viel zu oft zu einfachen Punkten und startete von der ersten bis zur sechsten Minute einen 12:0-Lauf, den Elvir Ovcina nach einem guten Pass von Mathias Perl beendete. Doch auch danach sollte es für die LTi 46ers nicht besser laufen. Nur zwei von zwölf Versuchen fanden das Ziel, außerdem standen nach dem ersten Viertel bereits sieben Ballverluste zu Buche – die Harmsen-Truppe fand keinen Zugriff auf das Spiel. Zudem beherrschte die Mannschaft von der Isar auch noch die Bretter, verzeichnete eine Vielzahl an Offensiv-Rebounds und kam so immer wieder zu zweiten Chancen. Nach zehn Minuten leuchtete ein 21:5 von der Anzeigetafel. „Ich bin über die Art und Weise, wie wir das Spiel angegangen haben, nicht zufrieden“, so Harmsen nach dem Spiel.

Das zweite Viertel startete so, wie das erste aufhörte – Offensiv-Rebound München, Ballverlust Gießen. Nach fünf Punkten von Point-Guard Radenko Pilcevic stand es nach 13 Minuten bereits 30:10 für die Gastgeber. Während die Mannschaft von Björn Harmsen im Angriff um jeden Zentimeter kämpfen musste, gewährten die LTi 46ers auf der anderen Seite ihrem Gegner zu viel Platz, was die Bauermann-Truppe zu nutzen wusste. Bis zum Ende der ersten Halbzeit zog der FC Bayern München auf 52:17 davon. Insbesondere die 13 Ballverluste, die erschreckende Quote von 24 Prozent aus dem Feld (5 von 21) und das mit 10:21 verlorene Reboundduell ließen die Mittelhessen nicht ins Spiel finden. „Die Dinge, die wir letzte Woche gegen Bamberg gezeigt haben, haben wir heute vermissen lassen. Das beunruhigt mich“, stellte Björn Harmsen nach dem Spiel fest.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich Elvir Ovcina und seine Kollegen mit einem anderen Gesicht und hielten dagegen. Im Angriff deutlich konzentrierter und mit mehr Durchschlagskraft boten die LTi 46ers den Bayern Paroli und gestalteten das dritte Viertel offen. Zwar ging auch dieses mit 20:19 an den Gastgeber, doch Gießen machte es dem Gegner nicht mehr so einfach. Trotzdem zeigte sich Björn Harmsen nach dem Spiel sehr unzufrieden: „Bayern hat heute den deutlich besseren Basketball gespielt und mehr Intensität gezeigt. Man kann hier verlieren, sie sind eine sehr starke Mannschaft, aber es kommt immer auf die Art und Weise an! Wir müssen verstehen, dass auch wenn wir eine Überraschung hinbekommen haben, wir nur mit gewissen Tugenden gewinnen können. Heute haben wir uns ergeben und das darf nicht passieren.“

Am Ende gelang es dann auch trotz des ordentlichen dritten Viertels nicht mehr, den Rückstand noch einmal zu verkürzen und so ging es für die LTi Giessen46ers mit einem deutlichen 53:89 auf die Reise zurück nach Gießen. Am kommenden Samstag (20 Uhr) hat die Mannschaft von Björn Harmsen vor eigenem Publikum die Möglichkeit, sich im wichtigen Spiel gegen Phoenix Hagen zu rehabilitieren und zurück auf die Erfolgsspur zu kommen.
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