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LTi 46ers stemmen sich gegen Niederlage

LTi 46ers stemmen sich gegen Niederlage

Als die LTi GIESSEN 46ers am Ende des dritten Viertels den Weg zu ihrem Trainer antraten, stand auf einmal jeder der 3920 Zuschauer in der Sporthalle Ost beim Stand von 47:60 auf, um zu applaudieren. Denn trotz der 61:73 (28:41)-Niederlage der LTi 46ers gegen ALBA Berlin am 8. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga, konnten die zahlenden Gäste zufrieden nach Hause gehen.
Die Mannschaft von Trainer Björn Harmsen stemmte sich mit Einsatz und Willen gegen die drohende Niederlage. Nachdem Elvir Ovcina und seine Kollegen bereits in der 28. Minute mit 38:60 ins Hintertreffen gerieten, kämpften sie sich innerhalb zwei Minuten mit einem 9:0-Lauf ins Spiel zurück und sorgten so noch mal für Spannung. Dies gelang nicht den üblichen Verdächtigen wie Maurice Jeffers, Elvir Ovcina oder Wayne Bernard, sondern die Spieler von der Bank brachten die LTi GIESSEN 46ers zurück in die Partie. „Ich bin begeistert von der Energie, die die Jungs von der Bank gebracht haben. Ich bin sehr stolz darauf, wie wir zurück gekommen sind“, war Trainer Björn Harmsen nach dem Spiel zufrieden mit seiner Mannschaft. Kaum auszudenken, was in der Osthalle los gewesen wäre, wenn Misan Nikagbatse in der letzten Sekunde des dritten Viertels seinen Dreier getroffen hätte. „Ich muss Gießen für die Art und Weise, wie sie gespielt haben, gratulieren. Sie haben mit sehr viel Herz gespielt. Gießen hat uns vieles genommen, was wir eigentlich vor hatten. Sie waren gut auf uns eingestellt“, zollte auch ALBA-Coach Gordon Herbert den Mittelhessen Respekt für ihre Leistung.

Dass es am Ende nicht klappte, das Spiel zu drehen, lag insbesondere an dem MVP DaShaun Wood. Der US-Amerikaner machte in den wichtigen Phasen die richtigen Sachen und beendete das Spiel mit 21 Punkten und fünf Assists. „Wir müssen uns bei Wood bedanken. Er hat die Big-Plays gemacht. Aber wir hingen zu viel von ihm ab“, analysierte Herbert nach dem Spiel.

Bis zur achten Minute war zuvor das Spiel ausgeglichen. Ein 13:13 leuchtete von der Anzeigetafel, bis die Gäste einen Gang höher schalteten und bis zum Ende des ersten Abschnitts auf 15:22 davon zogen. Auch im zweiten Viertel lief die Maschinerie der Mannschaft von der Spree deutlich besser und insbesondere Wood fing an, das Heft in die Hand zu nehmen. Mit einem 11:4-Lauf zog Berlin bis zur Pause auf 41:28 davon.

Nach dem Seitenwechsel das gewohnte Bild: Berlin schien einfach eine Nummer zu groß für die LTi 46ers. Schritt für Schritt setzte sich Berlin ab und verzeichnete mit dem 60:38 die höchste Führung des Spiels. Doch dann entschlossen sich die Mittelhessen, sich nicht verprügeln zu lassen. Doch im letzten Viertel gelang es nicht, das Spiel noch mal zu drehen. „Jetzt müssen wir die Energie mit in die wichtigen Spiele nehmen“, gab Björn Harmsen nach dem Spiel die Marschroute vor. Eines dieser wichtigen Spiele ist bereits am kommenden Wochenende. Am 19. November um 20 Uhr sind die LTi 46ers bei TBB Trier zu Gast.

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