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LTi 46ers zu Gast in Trier

LTi 46ers zu Gast in Trier

Nach dem Achtungserfolg beim Heimspiel gegen ALBA BERLIN am vergangenen Samstag vor eigenem Publikum sind die LTi Giessen 46ers übermorgen (Samstag, 20 Uhr) in der Beko Basketball Bundesliga beim TBB Trier zu Gast. In der ARENA Trier wartet auf die Mannschaft von Trainer Björn Harmsen einer der Überraschungsmannschaften der vergangenen Spielzeit.
Mit dem 10. Platz schrammte die Mannschaft des ehemaligen Nationalspielers Henrik Rödl nur knapp an den Playoff-Plätzen vorbei. In der laufenden Saison läuft es aber für das Team aus der ältesten Stadt Deutschlands noch nicht so rund wie in der Saison 2010/2011. Mit drei Siegen aus acht Spielen rangieren die Moselstädter auf dem 12. Rang. Trier startete mit nur einem Sieg aus den ersten vier Partien. Mit zwei gewonnenen Spielen gegen BG Göttingen und BBC Bayreuth schien die Rödl-Truppe wieder in die Spur gefunden zu haben, aber es folgte eine 78:83-Niederlage gegen Hagen und ein 52:63 gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig, bei dem von Trier gerade mal 29,6 Prozent der Schüsse aus dem Feld das Ziel fanden. „Letztes Jahr hat Trier eine tolle Saison gespielt. Dieses Jahr werden sie nun ernster genommen und respektiert. Sie werden brennen, dieses Spiel zu Hause zu gewinnen“, ist sich Björn Harmsen der schweren Aufgabe bewusst.

Die wohl meiste Aufmerksamkeit zieht zur Zeit Maik Zirbes auf sich. Der 21-jährige Center hat in der laufenden Saison seine Punktausbeute im Vergleich zur Vorsaison verdoppelt und steuert aktuell 15,9 Punkte zur Punktausbeute seines Teams bei. Zudem pflückt das Eigengewächs pro Spiel sechs Rebounds. Zirbes profitiert dabei von seinem Aufbauspieler Dru Joyce, der mit im Schnitt sechs Assists immer wieder seine Mitspieler findet. „Trier lebt von dem Pick and Roll von Joyce und Zirbes. Das ist ihre Stärke“, weiß auch Björn Harmsen, wie gefährlich dieses Duo ist. Zudem strahlt Joyce auch noch selber Korbgefahr aus. 12,3 Punkte des Aufbauspielers pro Spiel belegen dies. Zu dem Duo gesellt sich mit 11,4 Punkten Philip Zwiener. „Er ist auf der „Drei“ meiner Meinung nach einer der besten deutschen Spieler, der, und das ist selten für deutsche Spieler, in einer hohen Qualität punkten kann“, zollt Harmsen dem 26-Jährigen Respekt.

Die LTi 46ers werden mit personellen Sorgen in Richtung Trier reisen. Mit Maurice Jeffers und Koko Archibong sind gleich zwei Spieler angeschlagen. „Ich hoffe, dass die beiden bis Samstag wieder fit sind“, war Harmsen am Mittwoch noch skeptisch. Für Radenko Pilcevic kommt die Reise zu früh. Zwar macht der durch einen Bänderriss ausgefallene Spielmacher Fortschritte, doch am Samstag wird er wohl noch nicht mitwirken. „Ich gehe davon aus, dass er nicht rechtzeitig einsatzfähig wird“, plant Harmsen erst gar nicht mit seinem Point-Guard. Nach der deutlichen Niederlage in Bayreuth und dem guten Auftritt in eigener Halle gegen Berlin ist eines ganz deutlich geworden. „Egal wer spielt, egal wie die taktische Vorgabe ist: Wir müssen Intensität aufs Spielfeld bringen“, macht Harmsen deutlich, wie der einzig mögliche Weg für die LTi 46ers aussieht, Spiele zu gewinnen. Mit einer kämpferischen Leistung, wie gegen Berlin, sollte der dritte Sieg in der Spielzeit 2011/2012 im Bereich des Möglichen liegen.
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