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Ludwigsburg verliert und beendet die Saison auf Platz 9

Ludwigsburg verliert und beendet die Saison auf Platz 9

Die Playoffs in der Beko Basketball Bundesliga finden erneut ohne die Gelben Riesen der EnBW Ludwigsburg statt. Durch eine bittere Heimniederlage am 34. Spieltag stehen die Barockstädter in der Endabrechung auf dem neunten Tabellenplatz und müssen somit weiterhin auf die erste Teilnahme an der Meisterschaftsrunde seit 2007 warten. Im großen Finale gegen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS lagen die Barockstädter die gesamte Spielzeit über in Rückstand und mussten sich am Ende deutlich mit 79:94 (32:47) geschlagen geben. Die Mannschaft von Trainer Markus Jochum blieb gegen die Gäste um MVP DaShaun Wood völlig chancenlos und konnte auch nicht auf Schützenhilfe aus den anderen Hallen bauen, sodass Jerry Green & Co. am Samstagabend von ihren Fans in die Sommerpause verabschiedet wurden.
Der Rahmen stimmte. Die Arena Ludwigsburg war mit 3.850 Zuschauern gut gefüllt, der Fanblock war ganz in Gelb gefasst und die Stimmung vor dem Sprungball war hervorragend. Die Gastgeber starteten jedoch nervös in das Saisonfinale gegen den Tabellenzweiten. Vier Ballverluste in den ersten drei Minuten ließen nur schwer einen Rhythmus in der Offensive aufkommen und so dauerte es eine ganze Weile bis Toby Bailey von der Freiwurflinie die ersten Ludwigsburger Punkte markierte. Dreier von Quantez Robertson und Dominik Bahiense De Mello sorgten nach fünf Minuten schließlich für eine 13:6 Führung der Gäste, ehe Liga-MVP DaShaun Wood sein zweites persönliches Foul kassierte und Ludwigsburg durch fünf Zähler in Serie verkürzen konnte. Da Frankfurt gegen die schwache Zonenverteidigung der Hausherren aber weiterhin zu freien Schüssen von der Dreierlinie kam und mit einer hohen Trefferquote zu überzeugen wusste, ging es für die Gelben Riesen mit einem 21:16 Rückstand aus den ersten zehn Minuten.

John Bowler hatte mit einem Tip-Dunk kurz vor Viertelende noch einmal für ein echtes Ausrufezeichen der Gastgeber gesorgt und angetrieben von der tollen Kulisse in der Arena Ludwigsburg kamen die Barockstädter im zweiten Abschnitt wieder bis auf 25:23 heran. Da die Mannschaft von Trainer Markus Jochum in der Defense aber weiterhin eklatante Schwächen offenbarte und auch in der Mann-Mann-Verteidigung zu viele individuelle und mannschaftliche Fehler beging, konnten sich die hessischen Gäste durch einen wahren „Dreierregen“ erneut absetzen. DaShaun Wood, Quantez Robertson und dreimal Roger Powell waren allesamt aus der Distanz erfolgreich und führten die Skyliners bis zum Ende des ersten Durchgangs zu einem 15-5 Zwischenspurt, der Frankfurt mit einer deutlichen 47:32 Führung in die Kabine gehen ließ.

Auch im dritten Viertel blieb das Team von Erfolgstrainer Gordon Herbert am Drücker und erhöhte nach nicht einmal zwei Minuten per Dunk von Roger Powell auf 55:34. Weitere sechs Zähler in Serie zwangen Markus Jochum wenig später bereits zu seiner zweiten Auszeit, die Gastgeber kamen jedoch auch nach zwei Dreiern von Alex Harris und Siim-Sander Vene nicht wieder zurück ins Spiel. Man schaffte es nicht die Angriffswelle der Skyliners, die von einem starken DaShaun Wood angeführt wurde, zu irgendeinem Zeitpunkt zu stoppen und so ging es beim Stand von 76:54 in die letzten zehn Minuten. Hier kam dann auch der junge Finne Carl Lindborn zu zwei Punkten per Alley-Oop, die Frankfurter ließen zum Schluss hin jedoch so langsam nach, daher konnten die Hausherren in den letzten Minuten noch einmal etwas Ergebniskosmetik betreiben. Am Ende stand schließlich eine deutliche 94:79 Niederlage zu Buche.

Da die Konkurrenz aus Braunschweig, Oldenburg, Göttingen und Bremerhaven ihre Begegnungen am 34. Spieltag gleichzeitig allesamt gewinnen konnte, stehen die Gelben Riesen am Ende der Hauptrunde auf dem 9. Tabellenplatz und verpassen somit erneut den Sprung in die Playoffs der Beko Basketball Bundesliga. Das Team um Kapitän Jerry Green war in diesem Jahr ganz nah dran an der Rückkehr unter die besten Acht, am Ende fehlten jedoch sieben Punkte im Spiel gegen Bremerhaven um die Eisbären im direkten Vergleich zu schlagen. Trotz des bitteren Ausgangs am Samstagabend zog Head Coach Markus Jochum auf der Pressekonferenz ein positives Saisonfazit, direkt nach dem Spiel überwiegte bei den meisten aber die Enttäuschung über das verpasste Ziel der ersten Playoff-Teilnahem seit 2007.

Headcoach EnBW Ludwigsburg Markus Jochum:
„Die ganze Woche über war klar, dass wir das Spiel gewinnen mussten, entsprechend groß war natürlich die Anspannung. Wir hatten uns viel vorgenommen, sind dann allerdings nicht gut ins Spiel gekommen und haben zu Beginn sehr schlecht getroffen. Der Knackpunkt war dann, dass wir irgendwann versucht haben es im Angriff zu zwingen. Wir haben viele schlechte Entscheidungen getroffen und sind nicht mehr ins Spiel zurück gekommen. Frankfurt hat das ganze natürlich auch gut ausgespielt.“

Headcoach DEUTSCHE BANK SKYLINERS Gordon Herbert:
„Zum ersten Mal in dieser Saison ging es für uns um nichts, wir hatten uns aber zum Ziel gesetzt dieses Spiel zu nutzen um besser zu werden. Ich denke wir haben heute einen Schritt in die richtige Richtung gemacht und als Team gut zusammengespielt. 30 Minuten lang haben wir guten Basketball gezeigt. Am Ende sind wir zwar etwas schlampig geworden, ich bin aber zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft.“

Die Viertel im Überblick: 16:21 16:26 22:29 25:18

Statistik:
Scorer Ludwigsburg:
Harris (21), Zavackas (13, 8 Rebounds), Green (12), Bowler (10), Vene (7), Rickert (6, 5 Rebounds), Lischka (4), McCray (3), Bailey (3), Bekteshi (n.e.), Maier (n.e.)

Scorer Frankfurt:
Powell (28), Wood (19, 5 Rebounds, 10 Assists), Robertson (14), McKinney (7), Nolte (6), Muurinen (4), Linborn (4), Roller (3), Bahiense De Mello (3), Shepherd (2), Nicolay (2), Franke (1)

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