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Ludwigsburg wittert seine Chance

Ludwigsburg wittert seine Chance

„ALBA ist zu schlagen. Wenn wir als Team zusammenspielen können wir sie am Samstag packen“, gaben sich David McCray und Toby Bailey am Mittwochabend beim Fantreffen zuversichtlich für das Duell gegen den achtmaligen Deutschen Meister ALBA BERLIN.
image_1297353500649.jpegWährend sich die beiden EnBW-Profis im Kullman’s den Fragen der Dunking Dukes stellten, mussten sich die Hauptstädter in Quakenbrück mit 80:84 geschlagen geben um damit den Einzug ins Beko BBL TOP4 zu verpassen. Es war bereits die zweite Niederlage binnen weniger Tage für die Albatrosse, am Samstag um 19.30 Uhr wollen die Gelben Riesen nun die dritte folgen lassen.

Nach der bitteren 64:76 Heimpleite gegen Bonn am vergangenen Sonntag und der Entlassung von Hollis Price zu Wochenbeginn wollte ALBA BERLIN am Mittwochabend im Pokalspiel gegen die Artland Dragons wieder zurück in die Erfolgsspur. Die Mannschaft von Trainer Muli Katzurin hatte sich für die Partie viel vorgenommen und die Zuschauer in Quakenbrück sahen bis zum Schluss ein packendes Duell auf hohem Niveau. Am Ende mussten sich die Berliner jedoch trotz 23 Punkten von Julius Jenkins knapp mit 80:84 geschlagen geben um damit den Sprung ins Beko BBL TOP4 zu verpassen und die zweite Niederlage innerhalb von drei Tagen zu kassieren.

Am Samstag sind die Albatrosse nun zu Gast in Ludwigsburg und das EnBW-Team wittert seine Chance. „Wenn wir so fighten wie gegen Göttingen haben wir eine Chance. Wir müssen als Team zusammenhalten, dann ist alles möglich“, waren sich David McCray und Toby Bailey am Mittwochabend auf dem Fantreffen im Kullman’s einig. Auch Donatas Zavackas blickt dem Duell mit den Berlinern durchaus zuversichtlich entgegen: „Wir müssen geduldig und clever spielen, eine Top-Mannschaft wie ALBA BERLIN bestraft Fehler eiskalt. Außerdem liegt der Schlüssel darin das Tempo zu kontrollieren. Wenn wir es schaffen das Spiel bis zum Ende offen zu gestalten, haben wir auch eine gute Chance zu gewinnen.“

Bevor die Barockstädter jedoch auf das Parkett der Arena einlaufen werden um dem Favoriten aus der Hauptstadt die dritte Niederlage innerhalb einer Woche zuzufügen, werden Green & Co. am Freitagnachmittag beim Grundschulcup im Einsatz sein. Ab 13.30 Uhr werden in der Rundsporthalle wieder Grundschulen aus ganz Ludwigsburg gegeneinander antreten um mit den EnBW-Profis als Coaches den Gewinner unter sich auszumachen. Die Siegerehrung wird dann am Samstag während des Bundesligaspiels in der Arena durchgeführt.

Kombi-Ticket sichern und Topzuschlag sparen!

Während die verbleibenden Sitzplatztickets ausschließlich in Kombination mit dem Heimspiel gegen Hagen am 27. Februar erhältlich sind, können sich ab sofort auch die restlichen Stehplätze als Kombi-Ticket gesichert werden um sich den Topzuschlag gegen ALBA zu sparen. Besonders in der Kategorie „ermäßigt“ bietet sich dadurch ein äußerst lukratives Angebot. Für den Aufpreis von nur 1€ bekommt man das Ticket für Hagen fast geschenkt. Erhältlich sind die Tickets wie gewohnt an allen Eventim Vorverkaufsstellen, unter der Ticket-Hotline 01805 / 99 11 18 (kostenpflichtig), im Online Ticket Shop oder direkt in der Geschäftsstelle der EnBW Ludwigsburg.

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Quelle: EnBW Ludwigsburg

Die nächste Auswärtsaufgabe in der Liga

ALBA BERLIN

Nach der Rückkehr vom unglücklich verlorenen Pokal-Krimi in Quakenbrück bleiben den Basketballern von ALBA BERLIN wieder nur wenige Trainingseinheiten, um sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten.

image_1297343263336.jpegAm Samstag müssen die Koffer erneut gepackt werden, wenn es ausnahmsweise erst am Spieltag selbst zum Auswärtsspiel in Ludwigsburg geht.

Die Schwaben gehen dabei mit einer ähnlichen Stimmungslage wie die Berliner in das Spiel am 12. Februar um 19:30 Uhr. So wie ALBA am letzten Spieltag gegen Bonn kassierte nämlich auch EnBW Ludwigsburg in einem prestigeträchtigen Spiel, dem Schwaben-Derby bei den WALTER Tigers Tübingen, eine ernüchternd deutliche Niederlage. Entsprechend spürt Team jetzt sicher die Verpflichtung, die eigenen Fans mit einer guten Leistung gegen ALBA zu versöhnen.

Im Hinspiel in Berlin vor vier Monaten mit 86:60 noch deutlich in die Schranken gewiesen, haben sich die Ludwigsburger inzwischen von ihrem schwachen Saisonstart erholt und sich auf den zehnten Tabellenplatz ganz nah an die Playoff-Ränge herangepirscht. Umso härter traf EnBW am letzten Spieltag der Rückschlag in Tübingen.

Speziell zwei im Hinspiel noch nicht aktuelle Namen baltischen Ursprungs müssen die Albatrosse in Ludwigsburg auf ihrer Rechnung haben: Der routinierte Litauer Donatas Zavackas verpasste die ersten Wochen der Saison mit einer Knieverletzung und der junge Este Siim-Sander Vene wurde zum Jahreswechsel vom litauischen Europaligisten Zalgiris Kaunas bis zum Saisonende ausgeliehen.

Schon als Kadetten-Nationalspieler von diversen europäischen Topclubs umworben, schloss das derzeit größte Talent Estlands 2006 einen langfristigen Ausbildungsvertrag mit Zalgiris und ist seit 2009 Mitglied der estnischen Nationalmannschaft. Mit seinen 2,03 m ist der vielseitige Flügelspieler auf vielen Positionen einsetzbar, glänzt aber vor allem als eiskalter Distanzschütze: In den letzten drei Spielen markierte er als „sechster Mann“ für Ludwigsburg 11/13 Dreier!

Würfe aus der Distanz zählen mit einer Dreierquote von 46,5 Prozent auch zu den größten Stärken des 30-jährigen litauischen Power Forwards Donatas Zavackas, dessen Einstieg ins Team nach seiner Verletzung im November den Ludwigsburgern maßgeblich half, in die Erfolgsspur zu finden. Zavackas ist Ludwigsburgs zweitbester Scorer und bester Rebounder.

ALBA kennt den eckigen Litauer noch aus dem ULEB Cup 2007/08, wo er KK Siauliai im Hinspiel in Berlin ebenfalls fehlte, beim Rückspiel in Litauen aber mit 13 Punkten, 8 Rebounds und 5 Assists Matchwinner war. Mit weiteren Karrierestationen in den USA (Pittsburgh/NCAA), Polen, Italien, Frankreich, Spanien und der Ukraine sowie seinen letzten Jahren beim Europaligisten Lietuvos Rytas Vilnius zählt Zavackas zu den am weitesten herumgekommenen Akteuren in der Beko BBL.

Neben Zavackas bilden noch zwei weitere über 30 Jahre alte Routiniers die Eckpfeiler im vom früheren Nationalspieler Markus Jochum trainierten Ludwigsburger Team. Spielmacher Jerry Green, der Bundesliga-MVP der Saison 2006/07, fungiert als Kopf der Mannschaft. Der Außenspieler Toby Bailey muss mit 35 vielleicht allmählich Abstriche in Sachen Athletik machen, ist aber immer noch ein sehr aggressiver Rebounder und exzellenter Distanzschütze.

Shooting Guard Alex Harris (im Hinspiel mit 17 Zählern Ludwigsburgs Topscorer) und der in den letzten Monaten etwas weniger füllig und entsprechend schneller gewordene Center John Bowler komplettieren Ludwigsburgs starke erste Fünf.

EnBW Ludwigsburg: Resultate der letzten fünf Wochen
08.01. Artland Dragons - EnBW 96:71 (N) 18. Spieltag Beko BBL
15.01. LTI Gießen 46ers - EnBW 54:88 (S) 19. Spieltag Beko BBL
29.01. EnBW – BG Göttingen 96:90 (S) 20. Spieltag Beko BBL
05.02. W. Tigers Tübingen - EnBW 95:80 (N) 21. Spieltag Beko BBL

Gesamtbilanz gegen Ludwigsburg seit 1990
36 Siege – 11 Niederlagen (in Berlin 23 –3)
BBL: 26-5 / Playoff: 8-4 / Pokal: 2-2
Höchster Sieg: 94:53 am 6. Oktober 2002 in Berlin (BBL)
Höchste Niederlage: 83:106 am 30. März 1991 in Ludwigsburg (Playoff)

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Quelle: ALBA BERLIN
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