FB Twitter Instagram YouTube Google+
Ludwigsburg zieht im Derby deutlich den Kürzeren

Ludwigsburg zieht im Derby deutlich den Kürzeren

Das hatten sich die Fans der EnBW Ludwigsburg anders vorgestellt. Nach dem wichtigen Sieg reiste man mit viel Selbstvertrauen zum Derby nach Tübingen, letztlich mussten sich die Gelben Riesen bei den WALTER Tigers aber deutlich und auch in der Höhe verdient mit 80:95 (32:46) geschlagen geben. Nach einem guten Beginn fand die Mannschaft um Kapitän Jerry Green nie wieder seinen Rhythmus, offenbarte zu viele Schwächen in der Verteidigung und musste somit einen Rückschlag im Kampf um die Playoffs einstecken. Nächsten Samstag kommt nun ALBA BERLIN nach Ludwigsburg.
Es war ein Start nach Maß für die Mannschaft von Head Coach Markus Jochum. Angeführt von fünf Punkten durch Alex Harris gingen die Gelben Riesen nach zweieinhalb Minuten mit 9:0 in Führung und zeigten sich in der Paul-Horn-Arena gut gewappnet für das Derby gegen die WALTER Tigers. Dank Branislav Ratkovica und Anatoly Kashirov kamen die Gastgeber anschließend so langsam ins Spiel. Zwar hielt Jerry Green die Barockstädter bis Mitte des Viertels weiter in Front (13:8), Tübingen drehte nun jedoch richtig auf. Ratkovica untermauerte seinen Titel als bester Passgeber der Beko Basketball Bundesliga und spielte alleine in den ersten zehn Minuten fünf Assists, während Watts, Herber & Co. im Abschluss immer wieder den Weg zum Korb finden konnten. Drei Minuten lang blieben die Gäste ohne Punkt, sodass sich Tübingen bis zum Ende des ersten Abschnitts auf 24:17 abgesetzt hatte.

Ludwigsburg war geschockt und völlig aus dem Rhythmus geraten, die Hausherren dagegen wurden durch die Unterstützung der heimischen Kulisse weiter nach vorne gepeitscht und konnten durch fünf Zähler von Radovan Markovic weiter davonziehen (29:17). Erst Johannes Lischka und Alex Harris konnten die Barockstädter nach vier Minuten wieder ins Spiel zurück bringen, zur Halbzeitpause stand dennoch ein deutlicher 46:32 Rückstand zu Buche. Zehn Ballverluste und zu viele Fehler in der Verteidigungsarbeit hatten den guten Start völlig zunichte gemacht, dementsprechend unzufrieden zeigte sich Trainer Jochum in der Kabine.

Leider schaffte es der EnBW-Coach nicht seine Mannen in der Halbzeitpause wieder auf Kurs zu bringen. Tübingen blieb am Drücker, zog durch einen starken Dane Watts weiter davon (55:36) und hatte das Spiel voll und ganz unter Kontrolle. Die Barockstädter schafften es nicht die Angriffe der Gastgeber zu stoppen, wobei besonders Chris Oliver nie in den Griff zu bekommen war. Auf Seiten der Gäste stellte sich Johannes Lischka mit aller Macht dagegen und brachte viel Energie von der Bank, als Mannschaft fanden die Gelben Riesen jedoch nicht wieder zurück in die Partie. Nach einem 66:48 Rückstand zu Beginn des Schlussviertels kam man auch in den letzten zehn Minuten nicht mehr näher als 13 Punkte an die Hausherren heran, sodass es am Ende eine deutliche 95:80 Niederlage einzustecken galt.

Der erste Derbysieg der Tübinger seit über zwei Jahren war letztlich auch in der Höhe verdient. Für Ludwigsburg nach dem Sieg gegen Göttingen ein Rückschlag im Kampf um die Playoffs, mit nur einem Punktgewinn entfernt vom achten Rang sind Green & Co. aber weiterhin gut im Rennen. Nächsten Samstag empfangen die Barockstädter nun den Tabellendritten aus Berlin. Spielbeginn in der Arena Ludwigsburg ist um 19.30 Uhr. Tickets sind wie immer erhältlich an allen Eventim Vorverkaufsstellen, unter der Ticket-Hotline 01805 / 99 11 18 (kostenpflichtig), im Online Ticket Shop oder direkt in der Geschäftsstelle der EnBW Ludwigsburg. Wer sich für das Highlightspiel am 12. Februar noch einen Sitzplatz sichern möchte, sollte sich beeilen, sind doch nur noch etwas mehr als 200 Tickets, die ausschließlich im Paket mit der Partie gegen Hagen zu haben sind, erhältlich. Stehplätze werden weiterhin als Einzelticket angeboten.

Headcoach EnBW Ludwigsburg Markus Jochum:
„Gratulation an Tübingen zu diesem Sieg. Wir sind gut gestartet, wahrscheinlich zu gut. Im Anschluss haben wir komplett unseren Rhythmus verloren und wurden phasenweise überrannt. Wir haben zu verhalten agiert und konnten nur reagieren. Tübingen ist dann alles geglückt und wir waren nicht in der Lage sie zu stoppen. Wir haben es nicht geschafft über die Intensität uns die Begegnung zurück zu kämpfen. Nochmals Glückwunsch zu diesem verdienten Sieg für die Tigers.“

Headcoach WALTER Tigers Tübingen Igor Perovic:
„Ich muss meiner Mannschaft zu einer hervorragenden Leistung gratulieren. Es war verdienter Sieg, weil wir aggressiver gespielt haben und den Sieg wollten. Über 30 Minuten haben wir eine sehr starke Intensität gezeigt, dazu in der Offensive wichtige Würfe getroffen. Der Start war schlecht für uns, dann sind wir aber gut in die Partie gekommen. Ratkovica hat gut Regie geführt und die Mannschaft zum Sieg geführt. Dazu ist es uns gelungen, ihre Schlüsselspieler in den Griff bekommen zu haben. Wir müssen jedoch das Spiel konzentriert bis zum Ende bringen, 32 Punkte im Schlussviertel sind eindeutig zu viel.“

Die Viertel im Überblick: 17:24 15:22 16:20 32:29

Statistik:
Scorer Ludwigsburg:
Harris (22), Lischka (14), Green (12, 4 Assists), Zavackas (11, 5 Rebounds, 4 Assists), Vene (9), Bowler (5), Rickert (4), McCray (3), Bailey (0), Bekteshi (0), Koch (n.e.)

Scorer Tübingen:
Oliver (22), Watts (17, 8 Rebounds), Kashirov (14, 5 Rebounds), Herber (13), Ratkovica (13, 13 Assists), Markovic (8), Williams (8, 9 Rebounds), Simon (0), Spoden (0), Vargas (0), Crawford (n.e.), Thomas (n.e.)

Telekombasketball.de

Alle Spiele LIVE und in HD!

easyCredit Telekom TipBet Spalding Kinder plus Sport