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Machowski-Truppe will die „Feuervögel“ am Laufen hindern

Machowski-Truppe will die „Feuervögel“ am Laufen hindern

Die Basketballfans fiebern dem Saisonstart 2011/12 in der Beko BBL entgegen. Braunschweigs Basketball-Familie freut sich natürlich darüber, dass ihnen der Spielplan beim Ligaauftakt ein Heimspiel bescherte. Nur zwei Tage nach der Teilnahme am Beko BBL Champions Cup ...
1317375044/img_Sebastian_Machowski_548.jpg... in Bamberg empfangen die New Yorker Phantoms am Montag, 3. Oktober, in der Volkswagen Halle den offensivfreudigen Tabellenelften der vergangenen Spielzeit Phoenix Hagen (Spielbeginn: 17 Uhr).

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Die New Yorker Phantoms wollen keine Punkte auf dem 7-monatigen Weg zu den Playoffs liegengelassen. „Natürlich werden wir alle Hebel in Bewegung setzen, um gleich im ersten Saisonspiel einen erfolgreichen Saisonstart hinzulegen“, unterstreicht Phantoms-Cheftrainer Sebastian Machowski. Der ehemalige Erstligaspieler von ALBA BERLIN kennt die Stärken der von seinem ehemaligen Mitspieler Ingo Freyer gecoachten „Feuervögel“. „Hagen ist sehr offensiv ausgerichtet und bevorzugt im Vorwärtsgang ein hohes Tempo. Für uns bedeutet dies, dass sie gar nicht erst ins Laufen kommen dürfen“, weiß der Braunschweiger Coach nicht erst seit dem Videostudium.

Hagen wurde wieder einmal zum Sprungbrett für eine ganze Anzahl von US-Importen und deutschen Talenten. Publikumsliebling Jacob Burtschi konnte als einer von acht Abgängen in seinem Fall den Abwerbungsversuchen des spanischen Erstligaklubs CAI Saragossa nicht widerstehen. Ähnliches galt für Mark Dorris, der innerhalb der Beko BBL zu EnBW Ludwigsburg wechselte. Malte Schwarz zog es zum Mitteldeutschen BC in die Pro A. Ersatz musste her: Der 1,88 Meter große Brandon Brooks kam von Tulsa 66er aus den USA in die Fern-Universitätsstadt und soll genauso wie der Kanadier Maurice Blackwood das Hagener Spiel schnell machen und für die nötigen Punkte sorgen. Blackwood eilt zudem der Ruf voraus, ein exzellenter Verteidiger zu sein.

Niemals müde wird das Hagener Urgestein Bernd Kruel. Der 35-jährige Center bringt es auf 385 Einsätze in der Beko BBL. Der 2,09 Meter-Riese ist nicht nur als Identifikationsfigur unbezahlbar, sondern trieb die gegnerische Abwehr besonders durch seine Offensiv-Reboundstärke Woche für Woche zur Verzweiflung. Ein markantes Gesicht im Phoenix-Team ist auch Zygimantas Jonusas. Der Litauer heuerte 2010 an und brachte es in der vergangenen Spielzeit im Schnitt auf 13 Punkte und fast vier Rebounds pro Partie. Aufgrund seiner Körpergröße von exakt zwei Metern ist er beim Dreipunktewurf nur schwer zu verteidigen. Der gefährliche Forward aus dem Baltikum ist zudem äußerst beweglich. Jonusas fühlt sich sichtlich wohl in Hagen, denn er lehnte höher dotierte Offerten anderer Klubs ab und unterschrieb stattdessen für ein weiteres Jahr beim Freyer-Team.

Der Kenner der griechischen Sage weiß: Der Phönix ist ein Vogel aus der griechischen Mythologie. Er verbrennt, um aus seiner Asche wieder neu zu erstehen. Soweit wollen es die Hagener gar nicht erst kommen lassen: Der Elfte der vergangenen Spielzeit peilt den Klassenerhalt an. Umso eher desto besser.

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Quelle: New Yorker Phantoms Braunschweig

Braunschweig als hohe Auftakt-Hürde

Phoenix Hagen

In der Volkswagen Arena beginnt die Saison 2011/2012 für Phoenix Hagen. Am Montag um 17 Uhr eröffnen die Feuervögel die neue Spielzeit in der Beko Basketball Bundesliga bei den New Yorker Phantoms Braunschweig. Für die Niedersachsen steht zuvor noch ein echter Härtetest an.

1317368297/img_Ingo_Freyer_548.jpgAm Samstag spielt die Mannschaft von Trainer Sebastian Machowski die Ouvertüre zur Saison, den Beko BBL Champions Cup in Bamberg (20 Uhr, live bei SPORT1). „Natürlich ist Bamberg vor der Heimkulisse von 6.800 Zuschauern der Favorit. Es wird schwer werden, ihnen den Sieg zu entreißen“, so Machowski.

Dennoch hat er Siegambitionen: „Wir wollen natürlich den ersten Titel gewinnen, der in der neuen Saison zu vergeben ist.“

Zwei Attribute beschreiben den Phantoms-Kader: runderneuert und erfahren. Bis auf den routinierten Point Guard LaMarr Greer wurden alle Ausländer neu verpflichtet. Stephen Dennis, ein fast zwei Meter großer und schneller Aufbauspieler, soll zum Kopf der Mannschaft werden. Scorer Nick Williams und der aus Göttingen verpflichtete Shooter Robert Kulawick komplettieren die Rotation auf den kleinen Positionen.

Der größte Transfer-Coup gelang den Braunschweigern mit Immanuel McElroy, der von ALBA Berlin kam. „Er wird dem Team sehr viel Stabilität und Struktur geben. Jeder Coach wäre glücklich, einen solchen Profi in seinen Reihen zu haben“, sagt Hagens Trainer Ingo Freyer. Mit McElroy rechnet er vor allem auf der kleinen Forward-Position. Unter dem Korb wechseln sich zwei Hünen ab: Kyle Visser (2,11 m), der aus Ludwigsburg zu den Phantoms zurückkehrte, sowie Nick Schneiders, mit 2,21 m längster Spieler der Liga.

Auf der Power Forward-Position hatten die Braunschweiger in der Vorbereitung einige Probleme. Branko Jorovic (Bluterguss im Oberschenkel) musste operiert werden und wird am Montag ausfallen. Alternative Rich Melzer, wie Jorovic neu bei den Niedersachsen, leidet unter einen Wadenzerrung, wird aber wohl spielen können. Als Alternativen stehen der kampfstarke Nils Mittmann sowie Talent Daniel Theis zur Verfügung.

Bei Phoenix Hagen verlief die Trainingswoche ordentlich. „Wir haben gut gearbeitet, alle Spieler sind einsatzbereit“, so Ingo Freyer. Ob das auch für Neuzugang Jason Crowe gilt, wird sich zeigen. Der US-Aufbauspieler wird am Freitag in Hagen erwartet – und ebenso die Freigabe von seinem letzten Club in Neuseeland, den Waikato Pistons. So oder so bleibt der Gang nach Braunschweig ein schwerer für die Feuervögel, weiß Freyer: „Das ist ein Top-Team, das nicht ganz zufällig beim Beko BBL Champions Cup spielt. Sie haben eine Menge Qualität und werden die Playoffs erreichen.“

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Quelle: Phoenix Hagen

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