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Mäßige Leistung reicht aus: Fünfter Auswärtssieg für Phoenix Hagen

Mäßige Leistung reicht aus: Fünfter Auswärtssieg für Phoenix Hagen

Endlich wieder ein Auswärtssieg! Nach drei Monaten ohne Erfolg in der Fremde gewann Phoenix Hagen in der Beko Basketball Bundesliga mit 88:80 (41:36) beim Schlusslicht Gloria GIANTS Düsseldorf.
Die Voraussetzungen dafür waren eigentlich nicht sonderlich gut – und sie verschlechterten sich in den ersten Spielminuten noch. Phoenix musste auf David Bell verzichten, der an der Fußsohle operiert wurde. Die Partie zur ungeliebten Nachmittagszeit begann mit einem kapitalen Fehlstart, der an die Hinspielschlappe (58:86) erinnerte. Düsseldorf führte gegen eine abwesend wirkende Hagener Mannschaft nach zehn Minuten mit 26:13. „Wir sind extrem schlecht ins Spiel gekommen. Die Dinge, die wir uns vorgenommen haben, konnten wir nicht umsetzen“, ärgert sich Trainer Ingo Freyer.

Zur Halbzeit gab es dann ein weiteres Problem: Mit Zygimantas Jonusas, Jacob Burtschi und Mark Dorris hatten gleich drei Phoenix-Akteure drei Fouls auf dem Konto. Allerdings machte der Verlauf des zweiten Abschnitts dennoch eine Menge Mut. Phoenix holte endlich Rebounds, zog etliche Fouls und lief einen kapitalen 16:0-Lauf in der Mitte des Viertels (28:35, 18.). Mark Dorris und Matt Terwilliger setzten immer wieder Akzente. Hagen gewann das Viertel mit 28:10 und führte zur Pause mit 41:36. „Da lief es dann endlich besser. Wir waren konzentrierter, haben besser geworfen und haben durch den Lauf den Rückstand aufgeholt“, sagt Freyer.

Der Hagener Coach musste aufgrund der hohen Foulbelastung viel wechseln: „Das war heute sicher ein Problem. Das größere Problem waren aber die vielen Unkonzentriertheiten, die wir uns erlaubt haben. Darum haben wir uns nie mit deutlich mehr als zehn Punkten absetzen können.“ Als Mark Dorris zum 60:47 traf (28.), sah es für einen Moment nach einer Vorentscheidung aus. Doch Phoenix machte weiter Fehler. DeAndre Haynes nutzte einen Ballgewinn mit der Schlusssirene zu einem Dreier. Düsseldorf war wieder bis auf 56:63 dran.

Ein weiterer Dreier von Patrick Pope brachte die Gastgeber sogar bis auf 59:63 heran. Nach einem Technischen Foul gegen Düsseldorf-Coach Murat Didin konnte sich Phoenix dann aber entscheidend absetzen. Acht schnelle Punkte schraubten den Spielstand auf 78:66 (35.). Diesen Vorsprung brachten die Gäste relativ locker über die Zeit. Das 88:80 bedeutete den langersehnten fünften Auswärtssieg.

Diese Tatsache versöhnt Ingo Freyer dann auch wieder etwas: „Wir haben auswärts gewonnen, das zählt. Aber wir haben nicht gut gespielt und uns ungeheuer viele individuelle Fehler und dumme Fouls geleistet. Darum haben wir es uns unnötig schwer gemacht.“ Ein Lob hat er für die mitgereisten Fans der Feuervögel parat: „Unsere Anhänger waren mit großer Begeisterung dabei, das war prima. Sie haben diesen Auswärtssieg besonders verdient.“

GIANTS Düsseldorf: Haynes (14/2), Wright (13/1), Rizvic (13), Pope (12/1), Kisielius (8), Petric (8/2), Buck (8), Watt (4), McDaniel, Wischnewski.

Phoenix Hagen: Dorris (23/1), Jonusas (20/2), Burtschi (17/3, 10 Reb.), Terwilliger (13/2), Kruel (9), Pryor (6), Seward, Schwarz, Spohr, Reuter.

Stationen: 13:9 (5.), 26:13 (10.), 28:28 (15.), 36:41 (20.), 47:54 (25.),
56:63 (30.), 68:78 (35.), 80:88 (40.).

Zuschauer: 2.267

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