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Maik Zirbes (TBB Trier):

Maik Zirbes (TBB Trier): "Ich will endlich richtig in der Beko BBL ankommen"

Maik Zirbes gilt als eins der größten deutschen Center-Talente. In Trier findet der 21-Jährige unter Henrik Rödl den idealen Nährboden, um sich zu entwickeln – weil er Einsatzzeiten und das Vertrauen des Trainers bekommt. Zirbes ist seit dieser Saison der Starter auf der ...
1319439759/img_Maik_Zirbes_TBB_Trier_3.jpg... Position fünf und dankt es mit beachtlichen Statistiken.

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23 Punkte, zwölf Rebounds, davon allein neun am offensiven Brett, sieben von zehn Freiwürfen getroffen – Maik Zirbes war bei der 67:74-Niederlage der TBB Trier bei den s.Oliver Baskets Würzburg am 1. Spieltag der Beko BBL der beste Gäste-Akteur. Das Kontrastprogramm nur zwei Wochen später:

Bei der knappen 74:80-Heimniederlage der Moselstädter gegen ratiopharm Ulm sah das junge Centertalent (2,07 Meter, 115 Kilo) gegen den nur vier Zentimeter größeren, aber zwölf Kilo schwereren Koloss John Bryant (27 Punkte, 16 Rebounds) nur selten Land.

Zwei weitere Erfahrungen für den 21-jährigen Zirbes, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. „Gegen Würzburg habe ich wahrscheinlich mein bestes Spiel in der Beko BBL gemacht. Ich bekam viele Bälle, und die meisten fielen rein“, erinnert er sich. Gegen den Ulmer Bryant bekam er dann nur kurz darauf seine Grenzen aufgezeigt, Zirbes kam nur auf neun Punkte, zwei Rebounds und drei Ballverluste.

Rödl: „Maik ist unfassbar motiviert“

Es wird wahrscheinlich noch einige solcher Spiele wie gegen Ulm für Maik Zirbes geben, wo er auf einen körperlich überlegenen, erfahreneren Gegenspieler trifft und Lehrgeld zahlt.

1319439899/img_Maik_Zirbes_TBB_Trier_2.jpgDie Chance ist aber auch groß, dass der „Pfälzer Jung“ (geboren am 29. Januar 1990 in Traben-Trarbach) in Zukunft noch wesentlich mehr von diesen Spielen wie gegen Würzburg abliefern wird. Zirbes gilt als eines der größten deutschen Center-Talente, und dieser Ruf ist zum einen seinen idealen körperlichen Voraussetzungen geschuldet, zum anderen seiner vorbildlichen Arbeitseinstellung.

„Maik ist unfassbar motiviert, und das jeden Tag“, lobt ihn Henrik Rödl, Cheftrainer bei TBB Trier und in gewisser Weise auch Zirbes` Mentor. Rödl war der Grund, warum der Youngster im vergangenen Jahr seinen Vertrag vorzeitig bis 2013 verlängerte – so lange, wie auch Rödls Kontrakt in Trier läuft. „Das ist eine tolle Chance, mit meinem Wunschtrainer gut und langfristig zusammen zu arbeiten“, sagt Zirbes.

Der junge Center ist ein weiterer Mosaikstein in Rödls Konzept, in Trier deutsche Talente auszubilden und ihnen jede Menge Spielzeit in Deutschlands Beletage zu geben. Ein ziemlich großes und wichtiges Mosaikstück, denn Maik Zirbes ist der Starter auf der Centerposition bei der TBB. „Das war er zeitweise auch schon vergangene Saison, aber in diesem Jahr hat er eine andere Rolle bei uns“, erklärt Rödl. Nämlich eine wichtige, eine zentrale Rolle.

Nach dem Abgang von Center-Veteran George Evans steigerte Zirbes seine Einsatzminuten von rund 19 auf 28 Minuten, die er zu 13,8 Punkten und 5,8 Rebounds pro Partie nutzt. „Ich habe Coach Henrik Rödl alles zu verdanken“, sagt Zirbes ernst. „Es gibt so viele deutsche Spieler, die in der Beko BBL keine Chance bekommen. Ich dagegen schon, genau wie alle anderen jungen deutschen Spieler hier in Trier.“

Zwei junge Deutsche als Center – Trier geht bewusst ein Risiko ein

1319439838/img_Maik_Zirbes_TBB_Trier_1.jpgHenrik Rödl ist sich durchaus bewusst, dass er auf der Centerposition ein Risiko eingeht. Als Back-up für den erst 21-jährigen Zirbes hat Rödl im Sommer den nur ein Jahr älteren Andreas Seiferth verpflichtet.

„Wir werden auf den großen Positionen die ein oder andere schwierige Situation zu meistern haben, weil wir da auf sehr junge Spieler setzen. Aber das ist Teil unseres Programms und von daher durchaus einkalkuliert“, betont der Headcoach. „Maik ist bei uns ein wichtiger Faktor. Wenn er weiter so hart arbeitet und von Verletzungen verschont bleibt, traue ich ihm mittelfristig zu, einer der Top-Center der Liga zu werden“, sieht Rödl großes Potenzial in dem ehemaligen Junioren-Nationalspieler.

Der ist, um es mit Rödls Worten zu sagen, „unfassbar motiviert“, wenn es um die tägliche Trainingsarbeit und den Einsatz im Spiel geht. „Ich schiebe neben dem normalen Training mit dem Team noch die ein oder andere Extra-Einheit ein“, erzählt Zirbes bescheiden. Coach Rödl wird konkreter: „Sein Trainingsprogramm geht weit über den üblichen Rahmen der anderen hinaus. Er will immer an sich arbeiten.“ Üben mit dem Team, mit dem Individualtrainer Thomas Päch, Einheiten im Kraftraum, Massagen – Zirbes tut alles, um seinen großen Traum zu erreichen: „Ich will endlich richtig in der Liga ankommen!“

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