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Maximal-Kontingent auf Europa-Tour

Maximal-Kontingent auf Europa-Tour

Euroleague Basketball und FIBA Europa haben mit der gemeinsamen Auslosung in Barcelona die Weichen für die neue Europapokalsaison 2011/2012 gestellt. Neben der Auslosung der vier Sechsergruppen in der Euroleague und den Paarungen der Euroleague-Qualifikation ...
1310038701/img_Brose_Baskets.jpg... wurden dabei auch die ersten Paarungen im Eurocup (Qualifikation) sowie in der EuroChallenge (Qualifikation und Gruppenphase) ausgelost. Wie im Vorjahr ist die Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) in allen drei europäischen Wettbewerben vertreten.

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Mit insgesamt acht Teilnehmern schickt die Beko BBL dabei sogar mehr Vertreter auf die europäische Bühne als je zuvor. Neben der deutschen Liga haben nur noch Spanien, Russland, die Türkei und Frankreich dieses in den drei Wettbewerben maximal mögliche Kontingent am Start.

Euroleague: Brose Baskets in der „Champions-Gruppe“


Der Deutsche Meister Brose Baskets trifft in der Euroleague-Gruppe B auf den Titelverteidiger Panathinaikos Athen (griechischer Meister), auf den russischen Serienmeister ZSKA Moskau, den litauischen Meister Zalgiris Kaunas, den kroatischen Meister KK Zagreb und auf Unicaja Malaga (Achter Spanien) – was die Gruppe zu einer „Champions-Gruppe“ macht, denn in den anderen drei Gruppen finden sich jeweils nur zwei aktuelle Landesmeister. Die zehn Spiele (jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel) werden vom 19. Oktober bis zum 22. Dezember im Wochenrhythmus (jeweils mittwochs oder donnerstags) ausgetragen. Die ersten Vier aus jeder Sechsergruppe qualifizieren sich für die TOP16.

Titelverteidiger Panathinaikos Athen – trotz Budget-Reduzierung – und das nach einer von extrem vielen Verletzungen überschatteten „Seuchensaison“ wieder erstarkte ZSKA Moskau sind in der Bamberger Gruppe die großen Favoriten. Bleiben noch drei Kontrahenten, mit denen sich die Franken auf Augenhöhe wähnen dürfen. Dass sie sich gegen Unicaja Malaga nicht verstecken müssen, hat das Team von Trainer Chris Fleming bereits in der vergangenen Saison bewiesen: Es fehlten nur fünf Punkte im Heimspiel, dann wären die Brose Baskets anstelle der Andalusier in die TOP16 eingezogen.

Zalgiris Kaunas hat man in Bamberg noch aus der Saison 2005/2006 in Erinnerung, als die Franken die Euroleague-TOP16 erreichten, obwohl sie in der Vorrunde beide Spiele gegen die Litauer verloren hatten. Ein neues Gesicht in der Euroleague ist KK Croatia Zagreb, das in der zurückliegenden Saison in Kroatien den Serienmeister Cibona Zagreb entthront hat. Nach einem schwachen Saisonstart (in der EuroChallenge blieben die Zagreber ohne Sieg) steigerte sich Zagreb immer mehr und profitierte am Ende davon, dass die nationale Saison in Kroatien im April nach dem Ende der Adria-Liga praktisch noch einmal bei Null begann.

Euroleague-Qualifikation: ALBA BERLIN kämpft um Euroleague-Ticket


1310038726/img_ALBA_BERLIN.jpgWährend Meister Bamberg sich bereits auf seine Gegner vorbereiten kann, muss Vizemeister ALBA BERLIN noch in der Euroleague-Qualifikation, zu der er mit einer Wildcard eingeladen wurde, um den Aufstieg in die „Königsklasse“ kämpfen.

Scheitern die Berliner in dieser Runde, starten sie in der kommenden Saison wieder im Eurocup. Die Eurolegaue-Qualifikation wird vom 29. September bis 2. Oktober an zwei noch zu bestimmenden Orten in Turnierform (K.o.-Modus mit Viertel-, Halbfinale und Finale) ausgespielt.

Die Berliner wurden bei der Auslosung der Qualifikations-Runde B zugeteilt, wo sie zunächst auf VEF Riga treffen. Der lettische Meister setzte sich nicht nur im nationalen Finale gegen Ventspils 4:3 durch, sondern schaltete im Halbfinale der baltischen Liga sogar den litauischen Europaligisten Rytas Vilnius aus. Im Eurocup und in der Osteuropaliga war Riga zuvor nicht über die Vorrunde hinausgekommen.

In der zweiten Qualifikationsrunde würden die Berliner auf den Sieger der Paarung zwischen dem belgischen Meister Spirou Charleroi (an dem Berlin in der vergangenen Saison scheiterte) und dem ukrainischen Vizemeister BC Donezk (mit Coach Sasa Obradovic) treffen. Nehmen die „Albatrosse“ auch diese Hürde, träfe ALBA im Endspiel um ein Euroleague-Ticket entweder auf den russischen Vizemeister Khimki Moskau, den tschechischen Meister CEZ Nymburk, Banvit Bandirma (Dritter Türkei) oder auf den polnischen Vizemeister Turow Zgorzelec.

Eurocup: FRAPORT SKYLINERS und FC Bayern München noch ohne Gegner


1310038753/img_FRAPORT_SKYLINERS.jpgIm Eurocup wird die Auslosung der acht Vierergruppen erst im Oktober vorgenommen, wenn das Teilnehmerfeld mit den 14 in der Euroleague-Qualifikation gescheiterten und den acht in der Eurocup-Qualifikation erfolgreichen Klubs komplett ist.

Nur so kann vermieden werden, dass zwei Klubs aus demselben Land vom 8. November bis zum 13. Dezember in einer der acht Vorrundengruppen aufeinandertreffen. Die zu den zehn gesetzten Eurocup-Teilnehmern zählenden FRAPORT SKYLINERS und der nachträglich mit einer Wildcard eingeladene Aufsteiger FC Bayern München müssen sich somit noch gedulden, bis sie ihre Gegner im zweithöchsten europäischen Wettbewerb erfahren.

Eurocup-Qualifikation: Artland Dragons gegen Gran Canaria 2014


1310038778/img_Artland_Dragons.jpgOb die Artland Dragons als dritter beziehungsweise vierter deutscher Vertreter im Eurocup spielen, entscheidet sich in der Eurocup-Qualifikation. Gemäß der Auslosung müssen sich die Dragons dabei in zwei Spielen mit dem spanischen Vertreter Gran Canaria 2014 messen.

So reizvoll die Paarung in touristischer Hinsicht sein mag – sportlich ist das ein extrem schweres Los, denn die Mannschaft von den Kanaren zählt seit vielen Jahren zu den Stammgästen im Eurocup (in der letzten Saison „Last16“) und in den Playoffs der spanischen ACB (in der letzten Saison Sechster). Das Hinspiel findet am 27. September in Quakenbrück statt, das Rückspiel am 4. Oktober in Las Palmas. Der Sieger (beide Resultate werden addiert) spielt in der Saison 2011/2012 im Eurocup, der Verlierer in der EuroChallenge.

EuroChallenge: EWE Baskets Oldenburg, BG Göttingen und Telekom Baskets Bonn


1310038805/img_EWE_Baskets_Oldenburg.jpgAnders als im Eurocup wurden im dritten europäischen Wettbewerb bereits die acht Vorrundengruppen ausgelost, da hier 19 Teilnehmer feststehen, zu denen sich lediglich die acht in der Eurocup-Qualifikation unterlegenen und die fünf in der EuroChallenge-Qualifikation erfolgreichen Klubs gesellen.

Die 32 Teilnehmer umfassende Vorrunde in der EuroChallenge wird vom 8. November bis zum 13. Dezember (vorzugsweise dienstags) in acht Vierergruppen gespielt. Die zwei Besten aus jeder Gruppe erreichen die Zwischenrunde („Last16“).

1310038845/img_BG_Goettingen.jpgDie EWE Baskets Oldenburg treffen in Gruppe A auf Fuenlabrada (Siebter der spanischen Liga), den slowakischen Meister BC Nitra sowie auf den Verlierer der Eurocup-Qualifikations-Paarung zwischen Telenet Oostende (Vierter Belgien) und Norrköping Dolphins (Vizemeister Schweden).

Die BG Göttingen bekommt es in Gruppe B mit dem Verlierer der Eurocup-Qualifikations-Paarung Dexia Mons-Hainaut (Dritter Belgien) gegen Besiktas Istanbul (Sechster Türkei), dem niederländischen Meister ZZ Leiden und dem Armeesportclub Tiflis (Meister Georgien) zu tun.

1310038875/img_Telekom_Baskets_Bonn.jpgDie Telekom Baskets Bonn treffen in Gruppe G auf den Verlierer der Eurocup-Qualifikations-Paarung zwischen Le Mans (Achter Frankreich) und Karsiyaka Izmir (Fünfter Türkei), auf Türk Telekom Ankara (Zehnter der türkischen Liga) und auf den Sieger der EuroChallenge-Qualifikations-Paarung Minsk-2006 (Meister Weißrussland) gegen Sokhumi Tiflis (Vierter Georgien).

Spielen die Artland Dragons in der EuroChallenge, treffen sie in der Gruppe H auf Pau-Orthez (Neunter Frankreich), Keravnos Strovolos (Vierter Zypern) und auf den Gewinner der Qualifikations-Paarung zwischen dem ungarischen Meister Szolnok und dem finnischen Meister Tampere.
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