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Mehr Derby geht nicht

Mehr Derby geht nicht

Man muss nicht lang drum herum reden: ratiopharm Ulm gegen die Walter Tigers Tübingen ist das beste Derby der Beko BBL. Das sieht auch Robert Wintermantel so: "Ich würde die Rivalität als Hass-Liebe beschreiben. Beide Seiten wären sehr traurig, wenn es den ...
... anderen nicht mehr gäbe", so der Tübinger Geschäftsführer. Auch Mike Taylor, der am Samstag seinen 12. Derby-Auftritt haben wird, sagt: "Jedes Team braucht einen Rivalen, der es zu Höchstleistungen puscht."

Und Höchstleistungen gab es in den bisher 17 Duellen seit 1987 (inklusive 2. Bundesliga) fast immer: Vier mal erzielte ein Team mehr als 100 Punkte, zwei Spiele gingen in die Verlängerung und fünf Mal trennten die Rivalen am Ende drei oder weniger Punkte. Zur 18. Auflage des ewig jungen Derbys präsentieren sich die Gäste in Topform. Die letzten vier Spiele wurden gewonnen, darunter auch das "kleine" Schwabenderby gegen Ludwigsburg. Das nominell gut besetzte Team erfüllt die gehobenen Erwartungen immer besser. "Tübingen spielt derzeit einen sehr guten Basketball - mit viel Teamplay und großem Herz", weiß auch Taylor.

Mit Dane Watts (14,6 PpS / 7,8 RpS), Chris Oliver (13,8 / 6,1), Branislav Ratkovica (12,8 / 7,9 ApS) und Anatoly Kashirov (11,9 / 4,8) punkten vier Spieler zweistellig. Dabei ist Point Guard Ratkovica im Team von Coach Igor Perovic der zentrale Dreh- und Angelpunkt. Dazu kommt in den letzten Wochen ein immer stärker werdender Ex-Nationalspieler Johannes Herber (6,7 PpS).

Nicht dabei ist Kenneth Williams. Für den Center ist die Saison nach einer Rippenfellentzündung sowie einer Lungenentzündung beendet. "Ratkovica ist sicher ihr wichtigster Mann in der Offensive - weil alle Angriffe durch seine Hände gehen", erklärt Travis Walton die Stärken des besten Assistgebers der Beko BBL (7,9 Vorlagen im Schnitt). "Er wird seine Assists haben, das werden wir nicht stoppen können", so der Point Guard. "Wir müssen ihm einfach so viel Druck machen, dass er anstatt 20 Punkten und 10 Assists bei vielleicht 12 und 6 landet."

Wenn beim 18. Aufeinandertreffen der schwäbischen Rivalen der 12 Ulmer Sieg herausspringen sollte, könnte das auch mit den neuen Trikots zusammenhängen. Denn auf der Brust der Ulmer Mannschaft prangt am Samstag erstmals das Logo von LIQUI MOLY. "Diese Nachricht gibt uns eine Menge positiver Energie und ich bin dankbar für die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben", sagt Mike Taylor.

Und was ist ein Derby ohne Fanschal? Nur die Hälfte wert! Deshalb sind im Foyer der Kuhberghalle gleich zwei Klassiker aus dem Ulmer Fanshop massiv reduziert. Ob Sie sich gegen Tübingen den Basketball Ulm Schal (8 Euro), oder den "Kuhberghölle for ever" Schal (9,60 Euro) um den Hals hängen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Den Derby-Rabatt von 20 Prozent gibt es allerdings nur am Samstag.
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