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Mehr Kampf und mehr Willen

Mehr Kampf und mehr Willen

Berlin war für die LTi GIESSEN 46ers in den zurückliegenden Jahren und Jahrzehnten nur ganz selten eine Reise wert. Regelmäßig kehrte das Gießener Team mit meistens deutlichen Niederlagen im Gepäck von seinen Pflichtspielauftritten aus der Weltstadt zurück.
Am Samstag (9. April 2011) steht für die 46ers zum 42. Mal ein Bundesligaspiel in Berlin auf dem Plan – nur zweimal (1986 und 1996, jeweils in den Playoffs) hat es in der Spree-Metropole bislang zu einem Auswärtssieg gereicht. Die morgige Partie des 31. Beko BBL-Spieltages bei ALBA Berlin beginnt um 20.05 Uhr in der o2 World. SPORT1 überträgt die Begegnung ab 20 Uhr live.

Der Auftritt, den die LTi 46ers am Dienstag bei der 51:78-Niederlage im Nachholspiel in Göttingen hinlegten, lässt nicht unbedingt darauf hoffen, dass sich am Samstag an der Negativserie des Gießener Teams in Berlin etwas ändern wird. Lieferten die LTi 46ers-Akteure in der Lokhalle vor der Pause (29:37) noch eine über weite Strecken passable Vorstellung ab, ließen sie in der zweiten Halbzeit und vor allem im letzten Viertel (5:19) die nötige Gegenwehr vermissen.

In Berlin sowie in den drei weiteren, noch ausstehenden Partien bis zum Saisonende (zu Hause gegen Trier/15.04. und den MBC/17.04. sowie auswärts in Hagen/23.04.) gilt es für die mit 16:44 Punkten weiterhin auf Tabellenplatz 15 stehende 46ers-Mannschaft, über jeweils die komplette Spielzeit mit mehr Kampf und Willen als am Dienstag in Göttingen zu agieren, um im Rennen um den Klassenerhalt auf der Zielgeraden nicht doch noch von den Konkurrenten aus Bayreuth (16:44/16.) und Weißenfels (14:44/17.) überholt zu werden.

LTi 46ers-Cheftrainer Steven Key hat die Intensität der Trainingseinheiten vor der Reise nach Berlin erhöht und erhofft sich davon, dass „es uns dadurch in den Spielen einfacher fallen wird, die notwendige Intensität und Konzentration über die volle Spielzeit aufrecht zu erhalten“. Key nimmt seine Spieler in die Pflicht: „Nur wenn wir als Team auftreten und jeder für jeden läuft, können wir gut spielen. Wir müssen eine Kriegermentalität entwickeln und die entsprechende Einstellung bis zum Saisonende zeigen.“

Auf einen von der ersten bis zur letzten Minute engagierten Auftritt der Mannschaft hoffen die Gießener Basketballfans schon am Samstag in der Berliner Mega-Arena, der o2 World, in der wohl mehr als 11.000 Zuschauer das Aufeinandertreffen zwischen den Albatrossen und den LTi 46ers verfolgen werden. ALBA ist mit seinem exquisit besetzten Kader (Derrick Allen, Julius Jenkins, Immanuel McElroy, um nur einige der Stars zu nennen) auch diesmal der hochhaushohe Favorit.

Nach dem Wechsel auf dem Trainerposten (der Israeli "Muli" Katzurin wurde Ende Januar als Nachfolger des zuvor entlassenen Luka Pavicevic verpflichtet) und den Spieler-Nachverpflichtungen von Guard Taylor Rochestie und Center Miroslav Raduljica sind die Berliner zuletzt immer besser ins Rollen gekommen. Gestern Abend feierte ALBA einen 95:78-Erfolg bei den Artland Dragons, kletterte damit in der Tabelle mit nun 42:18 Zählern vorbei an den Dragons auf Platz drei. Der– im Playoff-Halbfinale Heimrecht garantierende – zweite Platz (DEUTSCHE BANK SKYLINERS/44:14) ist noch in Sichtweite, allerdings wohl nur dann noch erreichbar, wenn das morgige Spiel gegen Gießen gewonnen wird.

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