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Meister von 2009 mit starkem Kader

Meister von 2009 mit starkem Kader

Mit den EWE Baskets Oldenburg gastiert am Mittwoch nicht nur der Deutsche Meister der Saison 2008/2009 in Trier, sondern auch ein direkter Konkurrent um die Plätze in der oberen Tabellenhälfte. Mit 15 Siegen und 11 Niederlagen nach bisher 26 Spielen stehen die ...
... „Feuervögel“ nur einen Platz vor ihren heutigen Gastgebern auf dem sechsten Rang. Grund für den hauchdünnen Vorsprung der EWE Baskets ist das Hinspiel, welches die Mannschaft vom serbischen Head Coach Predrag Krunic in einer dramatischen Schlussphase mit 68:66 für sich entscheiden konnte.

Zum damaligen Zeitpunkt – es war Ende Oktober und die Saison gerade einmal zehn Spieltage alt – kamen die Jungs der TBB enttäuscht, aber auch ermutigt aus dem Norden zurück: Die wenigsten Beobachter hatten vor der Spielzeit geglaubt, dass die neu formierte Trierer Mannschaft mit Schwergewichten wie den Oldenburgern würde mithalten können. Längst hat sich gezeigt, dass die TBB auch gegen solche Teams gewinnen kann, was alle Fans für das heutige Heimspiel optimistisch stimmen darf.

Im Vergleich zu den vergangenen, von großer personeller Kontinuität geprägten Jahren, hat die Mannschaft von Krunic vor der laufenden Saison einige personelle Veränderungen durchgemacht. Starspieler wie Je’Kel Foster, Jason Gardner und Ruben Boumtje-Boumtje verließen das Team, prominente Spieler wie Louis Campbell (kam aus Bremerhaven) und der deutsche Nationalcenter Christopher McNaughton (Göttingen) wurden neu verpflichtet. Nicht bei allen Neulingen klappte die Integration dabei reibungslos. Mit Steven Smith und Nemanja Protic verließen zwei Spieler ihren den Klub schon im Dezember wieder, nachverpflichtet wurden unter anderem der NBA-erfahrene Eddie Gill und Scharfschütze Luka Bogdanovic.

Die größte Stärke der Oldenburger Mannschaft liegt in ihrer Ausgeglichenheit und Erfahrung. Fast alle Positionen sind doppelt gut besetzt und gerade die Startformation mit Aufbau Lou Campbell, den Flügelspielern Mindaugas Lukauskis und Rickey Paulding sowie den Brettspielern Aron Baynes und Oliver Stevic gehört zu den nominell besten der Liga. Fünf Spieler erreichen im Durchschnitt eine zweistellige Punktausbeute, wobei Paulding (12,2 Pkt) und Lukauskis (12,1 Pkt) die gefährlichsten Werfer sind. Der effektivste Spieler im Kader ist allerdings Power Forward Stevic. Der 27-jährige erzielt im Schnitt 11,6 Punkte und schnappt sich 7,2 Rebounds. Krunic verfügt über eine variable Mischung aus athletischen, wurfstarken und teils auch sehr robusten Spielern, die schwer auszurechnen ist und fünf der letzten sieben Partien gewinnen konnte.

Selbst in Bestbesetzung wären die Gäste eine sehr hohe Hürde für Rödls junge Mannschaft. Durch die Verletzungen von Zwiener (Sprunggelenk), Dojcin (Zeh) und Faßler (Achillessehne) haben sich die Vorzeichen nochmals zu Ungunsten der Hausherren verschoben. Henrik Rödl hofft zwar, dass Dojcin zumindest zu einem Kurzeinsatz in der Lage ist, bleibt ansonsten aber realistisch: „Das wird ein ganz, ganz schweres Spiel für uns, das wir nur gewinnen können, wenn alles passt. Wir werden alles geben und bis zum letzten Mann kämpfen.“ Er appelliert an alle Zuschauer, in die Halle zu kommen, um sein Team so gut wie möglich zu unterstützen.

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