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Minsk geschlagen, direkten Vergleich gewonnen

Minsk geschlagen, direkten Vergleich gewonnen

Zum Auftakt der Rückrunde in der FIBA EuroChallenge haben die Telekom Baskets Bonn einen 93:81 (20:18, 29:19, 25:25, 19:19)-Sieg über die Mannschaft von BC Minsk 2006 errungen - damit gewannen die Rheinländer nach der 71:79-Hinspielniederlage auch den direkten Vergleich. Das Team von Cheftrainer Michael Koch legte mit einem starken zweiten Viertel den Grundstein zum Erfolg und hat weiterhin alle Chancen auf den Einzug in die nächste Runde. Durch das am Dienstagabend vorangegangene 83:81 von Türk Telekom Ankara über Pinar Karsiyaka Izmir stehen alle Mannschaften in der Tabelle mit einer Bilanz von je zwei Siegen und zwei Niederlagen da.
Auf Seiten der Baskets avancierte Jared Jordan mit 20 Punkten zum Topscorer, der auch die Statistik bei den Assists (7) und Rebounds (6) anführte. Für Minsk legte Allaksandar Kudrautsau 23 Zähler auf. Bereits am kommenden Samstag (3.12.2011, 20:00 Uhr) geht es für Bonn mit der Auswärtspartie bei den WALTER Tigers Tübingen weiter. Ob Headcoach Michael Koch dann schon wieder auf den angeschlagenen Benas Veikalas (Muskelfaserriss im Oberschenkel) zurückgreifen kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

Die Telekom Baskets Bonn erwischten vor 4.000 Zuschauern im Telekom Dome einen guten Start. Dank Dreiern durch Simonas Serapinas, Jared Jordan und Fabian Thülig setzten sich die Hausherren früh ab (16:9, 6. Minute). Der weißrussische Meister antwortete ebenfalls aus der Distanz und kämpfte sich so bis zum Viertelende wieder heran (20:18, 10. Minute). Das Mittel der Wahl blieb aus Bonner Sicht auch zu Beginn des zweiten Abschnitts der Wurf von Außen. Jared Jordan und Zvonko Buljan legten von jenseits der 6,75 Meter-Linie erfolgreich nach, ehe Chris Ensminger nach einem angedeuteten Handover mit zwei harten Dribblings gen Korb zog und per Dunking abschloss (30:20, 13. Minute). Durch seinen Dreier hatte Buljan scheinbar Feuer gefangen, suchte in der Folge öfters den von Coach Koch geforderten Weg ans Brett und sorgte beinahe im Alleingang dafür, dass der Vorsprung zunahm (47:32, 19. Minute).

Nach dem Seitenwechsel behielten die Baskets den Schwung der ersten Halbzeit bei und starteten mit einem 7:2-Lauf weiter durch. Allen voran Youngster Fabian Thülig wusste an beiden Enden des Feldes zu gefallen und setzte viele Akzente, die das Publikum sowie seine Mannschaftskollegen mitrissen (67:48, 27. Minute). Die Gäste ließen jedoch nicht locker, setzten nach, konnten jedoch nicht die magische Zehn-Punkte-Marke knacken (74:62, 30. Minute). Bonn gelang es sich nochmals weiter abzusetzen, so dass früh klar war, dass es für Minsk in den Schlussminuten nur noch um den Gewinn des direkten Vergleichs gehen würde. Ein Dreier von Rostislav Vergun ließ den Telekom Dome erzittern (85:75, 36. Minute), doch ein geschlossen hinter den Gastgebern stehendes Publikum hauchte Bonn auf den letzten Metern nochmals Energie in der Verteidigung ein. Schließlich war es Jared Jordan vorbehalten, den Sieg und den Gewinn des direkten Vergleichs an der Freiwurflinie unter Dach und Fach zu bringen.

Michael Koch (Trainer Telekom Baskets Bonn):
„Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns. In der Halbzeit haben wir gemerkt, dass Minsk schlagbar ist, haben dann aber nicht wie im Hinspiel das Spiel noch aus der Hand gegeben. Wir haben aggressiver und strukturierter gespielt. Unsere Bank hat heute einen großen Beitrag zum Erfolg geleistet und unsere Starter sehr entlastet. Mit Blick auf einen möglichen Einzug in die nächste Runde können wir uns trotz der ausgeglichenen Tabellensituation nicht sicher sein, sondern müssen kommende Woche in Ankara nachlegen.“

Fabian Thülig (Spieler Telekom Baskets Bonn):
„Wir freuen uns natürlich über den Sieg sowie den Gewinn des direkten Vergleichs. Wir haben gut als Team zusammengespielt, konnten uns trotz des Vorsprungs jedoch nie ganz sicher sein, dass wir den direkten Vergleich holen würden - obwohl wir darauf immer ein Auge hatten.“

Andrei Krivonos (Trainer BC Minsk 2006):
„Wir hatten einen schlechten Start und sind in der ersten Hälfte nicht richtig zu unserem Spiel gekommen. Nach der Pause konnten wir zwar nochmals herankommen und am direkten Vergleich schnuppern, doch es fehlte die nötige Konzentration, um dies zu realisieren.“

Rostislav Vergun (Spieler BC Minsk 2006):
„Gratulation an die Bonner Mannschaft, aber auch die Fans. In solch einer Halle und bei solch einer Atmosphäre ist es für eine Gastmannschaft schwer zu bestehen. Man konnte deutlich sehen, dass die Baskets von ihren Fehlern aus dem Hinspiel gelernt, und sich dementsprechend heute anders präsentiert haben.“

Telekom Baskets Bonn:
Serapinas (10/2 Dreier), Ensminger (13), Buljan (18/1), Mangold (7/1), Thülig (14/3), Jordan (20, 7 Assists), Hain (dnp), Koch (dnp), Gaffney (11), Wohlfarth-Bottermann (0)

BC Minsk 2006:
Kojenets (2), Hawkins (5/1), Semianiuk (dnp), Lashkevich (17/1), Charko (9/3), Trastsinetski (dnp), Hardin (8), Vergun (3/1), Knox (11), Eldridge (3), Kudrautsau (23/2)

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