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Mit der "John Bowler Wall" gegen Bonn

Nach der verpassten Chance in Trier erwarten die Basketballer der EnBW Ludwigsburg am Sonntag die zuletzt seit drei Spielen sieglosen Telekom Baskets aus Bonn. Um 17.00 Uhr treten die Gelben Riesen dann in der Arena Ludwigsburg zum nächsten Schlüsselspiel ...
image_1299854829360.jpeg... an um die zwölftplatzierten Rheinländer im Kampf um die Playoffs auf Abstand zu halten. „Es ist das wichtigste Spiel der Saison“, lässt Kapitän Jerry Green kein Zweifel daran was im Duell mit den Bonnern auf dem Spiel steht. John Bowler wird das Spiel gegen seinen Ex-Club derweil gleich doppelt motiviert antreten, bekommt der US-Center am Sonntag doch eine ganz besondere Unterstützung von den EnBW-Fans.

Die „John Bowle Wall“ steht, die Mannschaft ist bereit und Kapitän Jerry Green kann es kaum mehr erwarten am Sonntag auf das Parkett der Arena Ludwigsburg zu gehen um gegen die Telekom Baskets Bonn den vierten Heimsieg in Serie einzufahren. „Jeder weiß was auf dem Spiel steht und wenn wir unser Ziel erreichen wollen, brauchen wir gegen Bonn einen Sieg“, so der 31-jährige Aufbauspieler, der außerdem deutlich macht „dass wir keine Punkte mehr verschenken dürfen wie letzte Woche in Trier“. Auch John Bowler sieht seine Mannschaft am Zug, „der Druck in so einem wichtigen Spiel ist jedoch nur noch zusätzliche Motivation für uns“.

Für den Ludwigsburger Centerspieler wird das Duell mit seinen ehemaligen Teamkollegen ohnehin zu einem ganz besonderen Spiel, war Bowler vor seinem Wechsel in die Barockstadt doch vier Jahre lang in Bonn zuhause. Die schwarz-gelbe Wand des Fanblocks wird gegen die Baskets daher zur „John Bowler Wall“, während sich zahlreiche EnBW-Fans in den vergangenen zwei Wochen über Facebook ihren Platz im Spielertunnel gesichert haben um unmittelbar vor Spielbeginn noch einmal mit dem sympathischen US-Amerikaner abzuklatschen. „Es ist toll wie mich die Fans und der Verein unterstützen und ich freue mich ungemein darauf am Sonntag aufs Feld zu gehen um zusammen mit meinem Team alles für einen Heimsieg zu geben“, so ein hochmotivierter Bowler vor der Partie gegen die Baskets.

Während Ludwigsburg vergangenes Wochenende in Trier gegen einen direkten Konkurrenten zwei wichtige Punkte hat liegen lassen, mussten auch die Bonner einen Rückschlag im Kampf um die Playoffs einstecken. Im Heimspiel gegen Bremerhaven setzte es mit 77:85 die mittlerweile dritte Niederlage in Serie, sodass die Rheinländer in der Tabelle auf den zwölften Platz abgerutscht sind. Zu allem Überfluss muss Cheftrainer Michael Koch in den nächsten drei Wochen auch noch auf Patrick Flomo verzichten, nachdem sich der Power Forward im Spiel gegen die Eisbären einen Außenbandriss im linken Sprunggelenk zugezogen hatte. Der ehemalige Ludwigsburger Vincent Yarbrough konnte in dieser Saison derweil aufgrund einer Fußverletzung noch kein einziges Spiel für die Baskets bestreiten und nach einem erneuten Sehnenriss ist mit einer Rückkehr des Flügelspielers auch in absehbarer Zeit nicht zu rechnen. Routinier Chris Ensminger zeigte in den letzten Partien währenddessen, dass er mit seinen 37 Lenzen noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Der Centerspieler markierte in den Niederlagen gegen Hagen, Trier und Bremerhaven durchschnittlich 20 Punkte und 12 Rebounds, sodass auf die lange Garde der Barockstädter am Sonntag ein hartes Stück Arbeit zukommen wird. Unterstützung unter den Brettern erhält Ensminger von Nationalspieler Tim Ohlbrecht (6,0) und 2,10m Hüne Jacob Jaacks (5,5), während das Bonner Team mit Jeremy Hunt (13,8), Folarin Campbell (13,5), Nic Wise (13,1), Mark Tyndale (6,1) und Alex King (5,2) über reichlich Gefahr von den Außenpositionen verfügt.

Spielbeginn in der Arena Ludwigsburg ist am Sonntag, 13. März 2011, um 17.00 Uhr in der Arena Ludwigsburg statt. Tickets sind wie immer erhältlich an allen Eventim Vorverkaufsstellen, unter der Ticket-Hotline 01805 / 99 11 18 (kostenpflichtig) und im Online Ticket Shop.

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Quelle: EnBW Ludwigsburg

Zu Gast bei heimstarken Ludwigsburgern

Telekom Baskets Bonn

Zehn Spiele haben die Telekom Baskets Bonn in der regulären Saison 2010/2011 noch zu absolvieren. Sechs davon auswärts, vier vor heimischem Publikum im Telekom Dome. Am kommenden Sonntag (13.3.2011, 17:00 Uhr) geht es für die Rheinländer am 26. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga „on the road“ um die nächsten Meisterschaftszähler.

image_1299769501946.jpegUm aus eigener Kraft noch in Playoff-Reichweite zu bleiben, setzt die Mannschaft auf tatkräftige Unterstützung der Fans und sponsert zwei Reisebusse für ihre Anhängerschaft.

Neben dem langzeitverletzten Vincent Yarbrough (Fuß) muss Headcoach Michael Koch zudem auf Patrick Flomo verzichten, der sich im letzten Pflichtspiel gegen Bremerhaven einen Außenbandriss im linken Fußgelenk zuzog.

Wenn die Baskets gen Süden reisen, dann treffen sie mit EnBW Ludwigsburg auf eine Mannschaft, die zu den heimstärksten der gesamten Beko BBL zählt. Nach einem unruhigen Saisonstart mit insgesamt sieben Niederlagen aus zehn Spielen hat sich das Team vom Coach Markus Jochum gefangen und in der Tabellen stetig nach oben gearbeitet. Seit Anfang November vergangenen Jahres gab es in der heimischen Arena Ludwigsburg nur noch Niederlage gegen Meister Bamberg (63:101) zu beklagen. Es ist nicht die pure Dominanz, die Ludwigsburg daheim an den Tag legt, dafür vielmehr eine beeindruckende Nervenstärke. Bei Siegen hatte die EnBW-Abordnung im Schnitt „nur“ 6,9 Punkte Vorsprung. Bei insgesamt sieben Partien, die mit fünf oder weniger Zählern Differenz entschieden wurden, bekam Jochum in fünf Fällen den roten Spielberichtsbogen ausgehändigt.

Ludwigsburg zeichnet sich 2010/2011 durch enorme Ausgeglichenheit und viele verschiedene Optionen im Angriff aus. Bei den letzten sechs Ansetzungen gab es vier verschiedene Topscorer. Dazu zählte allerdings nicht der ehemalige Bonner Publikumsliebling John Bowler, der auf durchgängig hohem Niveau agiert und während dieser sechs Spiele nur einmal eine einstellige Ausbeute vorweisen konnte. Im Schnitt legt der Center bei seinem neuen Arbeitgeber 11,3 Punkte und 4,9 Rebounds pro Spiel auf.

Topscorer Ludwigsburgs ist ALLSTAR Alex Harris, der einen Großteil seiner durchschnittlich 15,5 Zähler von jenseits der Dreierlinie markiert. Der 24-Jährige netzte im Laufe der Saison bereits in sechs Begegnungen vier Dreier oder mehr ein, wobei er durch enorme Treffsicherheit (40,5 Prozent) besticht. Unbestrittener Anführer und verlängerter Arm von Coach Jochum auf dem Feld ist der ehemalige Liga-MVP Jerry Green. Der Routinier ist der einzige EnBW-Akteur, der im Schnitt mehr als 30 Minuten auf dem Feld steht, bringt seine Nebenleute dabei gekonnt wie eh und je in aussichtsreiche Positionen (4,2 ApS) oder kann selbst den Abschluss suchen (9,7 PpS).

Die letzten drei Spiele von EnBW Ludwigsburg:

Miteldeutscher BC – EnBW Ludwigsburg 77:81
EnBW Ludwigsburg – Phoenix Hagen 100:92
TBB Trier - EnBW Ludwigsburg 85:80

Nach der 69:79-Hinspielpleite und den zuletzt drei Niederlagen in Serie erwartet Baskets-Coach Michael Koch einen engagierten – aber vor allem geduldigen – Auftritt seiner Mannschaft. „Ludwigsburgs Startformation muss sich vor niemandem in der Liga verstecken. Unser Ansatz muss sein, die großen Spieler unter Druck zu setzen und von unserer Bank zu profitieren“, so der Cheftrainer. „Für uns geht es nicht unbedingt darum ein schönes Spiel zu bieten, sondern den Gegner nieder zu kämpfen – vor allem defensiv.“ Gerade in der Verteidigung zeigte die Mannschaft zuletzt ihre Defizite. Der Ausfall Flomos verkürzt selbstverständlich auch Bonns Rotation auf den großen Positionen. Dieses Problem wurde bereits zu Saisonbeginn in Person von Alex King, der während Flomos Kreuzbandriss-Reha auf Power Forward auswich, hervorragend gelöst. King laborierte zwar unlängst selbst an einer Fußgelenksverletzung, machte bei seinem Comeback als Starter gegen Bremerhaven einen vollkommen genesenen Eindruck und musste dort bereits gegen die Lange Garde der Eisbären ran.

Nichts Neues gibt es dagegen von Vincent Yarbrough. Die Reha-Maßnahmen nach seinem erneuten Sehnenriss im Fuß laufen nach Plan. Bis zur Rückkehr ins Mannschaftstraining wird es noch einige Zeit dauern. Mit einem Einsatz vor Mai 2011 ist auf keinen Fall zu rechnen.

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Quelle: Telekom Baskets Bonn

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