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Mit Glück und Geschick zum dritten Heimsieg

Mit Glück und Geschick zum dritten Heimsieg

Die Eisbären Bremerhaven haben in der Beko Basketball Bundesliga ihren dritten Heimsieg in Folge eingefahren. Gegen die LTi GIESSEN 46ers setzten sich die Seestädter am Sonntag mit 82:79 (41:33) durch. Überragender Spieler in Reihen war Gastgeber war Anthony Smith, der in der vergangenen Saison noch im Kader der 46ers stand. Smith erzielte 27 Punkte, 6 davon in der entscheidenden Schlussphase.
„Das war ein hart erarbeiteter Sieg für uns. Respekt an die Gießener, die im Prinzip ohne Aufbau gespielt haben. Nach so einem Spielverlauf zählt unter dem Strich nur der Sieg. Positiv ist die heutige Trefferquote aus der Distanz. Ich war mir sicher, dass der Knoten bei den Jungs irgendwann platzt“, sagte Eisbären-Trainer Doug Spradley nach dem Erfolg gegen Gießen.

Die Hausherren erwischten einen klassischen Fehlstart. Offensiv lief nicht viel zusammen und auch die Verteidigung agierte nicht mit der gewünschten Intensität. „Wake up“, brüllte Spradley nach 5 Spielminuten auf das Feld. Dieser Weckruf saß. Denn im Anschluss klappte es sowohl in der Verteidigung als auch im Abschluss besser. Angeführt vom ehemaligen Gießener Anthony Smith legte Bremerhaven einen 12:3-Lauf zum 21:17 nach dem 1. Viertel hin.

Zwei Spieler der 46ers sorgten dafür, dass die Führung der Eisbären nicht lange Bestand hatte. Elvir Ovcina und Barry Stewart, der überwiegend als Point Guard agierte, hielten die 46ers vor der Halbzeit mit je 11 Punkten im Spiel. Zumindest bis zur 18. Minute. Denn in den letzten 120 Sekunden legten die Eisbären gleich zwei Schippen drauf. Spielmacher Jamison Brewer machte das Spiel jetzt schnell und setzte sich selbst, aber auch seine Mitstreiter hervorragend in Szene. Zur Pause führten die Hausherren mit 41:33.

An diesem Vorsprung änderte sich nach der Halbzeit wenig, denn die Gastgeber verpassten es, sich abzusetzen. Besonders Gäste-Center Elvir Ovcina spielte mit den Eisbären weiter Katz und Maus. 20 Punkte sammelte der Routinier bis zum Ende des 3. Viertels. Die Hausherren konnten von Glück reden, dass sie ihr lange erhofftes Coming-Out bei den Distanzwürfen hatten. Insgesamt 7 Dreier (50 Prozent) flutschten bis zur 30. Minute durch die Gießener Reuse. Der Hauptgrund für die zwischenzeitliche 62:54-Führung.

Die Trefferquote von „draußen“ war fast schon unglaublich. Auch im Schlussabschnitt trafen Eisbären hochprozentig aus der Distanz. Terrell Everett, Jamison Brewer und der überragende Anthony Smith markierten wichtige Dreier. Als Zachery Peacock einen Zuckerpass von Everett zum 73:64 verwandelte, stand der Eisbärenkäfig kurzzeitig Kopf. Noch aber waren lange 4 Minuten zu spielen. Und die Gießener, bei denen Maurice Jeffers immer stärker wurde, steckten nicht auf. Die entscheidenden Punkte für die Eisbären besorgte Matchwinner Anthony Smith, der von der Freiwurflinie ohne einen einzigen Fehlversuch blieb.

Punkteverteilung Eisbären: Everett 14, McNaughton 4, Martin 4, Peacock 8, Raffington 4, A. Smith 27, Brewer 14, Cain 7

Beste Werfer Gießen: Ovcina 22, Stewart, Jeffers je 16, Bernard 13
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