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Mit Immanuel McElroy gegen die Eisbären

Mit Immanuel McElroy gegen die Eisbären

Gänsehaut, Adrenalin und Emotionen. Das Nordderby zwischen den New Yorker Phantoms und den Eisbären Bremerhaven ist seit vielen Spielzeiten ein Freifahrschein für einen kurzweiligen Basketballnachmittag. Am Sonntag, 4. Dezember, kommt es in der Volkswagen Halle wieder zum heißen Duell mit dem nördlichsten Team der Beko Basketball Bundesliga. Vor dem Sprungball um 17 Uhr werden jedoch erst einmal einige Hände geschüttelt.
Auch Phantoms-Cheftrainer Sebastian Machowski ist gespannt auf das Spiel gegen Bremerhaven. „Die Fans haben in den letzten Jahren jedes Mal enge und spannende Spiele, die von Auswärtssiegen geprägt waren, gesehen. Bremerhaven besitzt auch in dieser Spielzeit wieder eine starke und mit athletischen Spielern bestückte Mannschaft, die wir im Zaum halten müssen“, sagt Machowski, der gegen die Nordlichter wieder auf Immanuel McElroy zurückgreifen kann. Der Beko BBL-Routinier hatte am Mittwoch nach überstandener Oberschenkelverletzung erstmalig eine Trainingseinheit über die gesamten zwei Stunden mitgemacht.

Oberste Priorität genoss bei den New Yorker Phantoms in den letzten Tagen die Arbeit an der Defense. „Wir müssen wieder an die in Trier und Ludwigsburg gezeigten Verteidigungsleistungen herankommen und diesmal von Beginn an“, fordert der Braunschweiger Coach eine Trotzreaktion von seinen Spielern. Beide Mannschaften brauchen jetzt jeden Punkt, um am Ende einen der ersten acht Plätze zu belegen, die zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen. Bremerhaven hat als Tabellensechster einen Sieg mehr auf der Habenseite als der Zehnte von der Oker.

Jason Cain wird erstmalig seit dem vergangenen Sommer wieder seinen Fuß in die Volkswagen Halle setzen – und von den Fans der New Yorker Phantoms herzlich willkommen geheißen werden. Der „Energizer“, so sein Spitzname, schnürte von 2007 bis 2011 die Basketballstiefel für die Braunschweiger. Auch für den 2,09 Meter großen Powerforward ist die Partie gegen Braunschweig ein Highlight, wie er betonte. „Natürlich ist es etwas ganz Besonderes, in die Stadt zurückzukehren, für die man vier Jahre lang Basketball gespielt hat. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit den Braunschweiger Fans, Freunden und Bekannten in der Volkswagen Halle“, so Cain.

Ein wachsames Auge müssen die Phantoms auf Teamkapitän Torell Martin werfen. Der 1,98 Meter große Modellathlet ist nach überstandener Verletzungspause erneut auffälligster Korbjäger im Eisbären-Dress. 12,7 Punkte im Schnitt und 6 Rebounds (teambester) finden sich in den Statistiken des Bremerhavener Publikums-Liebling. Coach Doug Spradley setzte im Sommer bei der Teamplanung viel Wert auf Deutschland-Erfahrung. Mit den deutschen Nationalcenter Chris McNaughton und dem Gießener US-Topmann Zachery Peacock kamen außer Cain zwei weitere Beko BBL-Veteranen in die Hafenstadt.

Mit 13,3 Zählern pro Partie setzte sich der Georgia Tech-Absolvent Peacock auch gleich an die Spitze der teaminternen Punktestatistik. Einen weiteren Ex-Gießener, der jetzt für Bremerhaven spielt, hat das Braunschweiger Publikum in weniger guter Erinnerung behalten. Shooting-Guard Anthony Smith (9,2 Punkte) markierte im Januar 2011 exakt 30 Punkte für die Hessen in der Volkswagen Halle – dieses Mal aber hoffentlich nicht.
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