FB Twitter Instagram YouTube Google+
Mittelhessen treffen zum Heimauftakt auf die s.Oliver Baskets

Mittelhessen treffen zum Heimauftakt auf die s.Oliver Baskets

Endlich wird es wieder laut in der Sporthalle Gießen-Ost! Fünfeinhalb Monate nach ihrem letzten Heimauftritt in der Beko Basketball Bundesliga gegen den Mitteldeutschen BC (81:71) feiern die LTi GIESSEN 46ers am Samstag (8. Oktober 2011) ihre Heimspielpremiere in der ...
1317912044/img_Giessen_Kopie.jpg... 46. Bundesliga-Saison. Zu Gast in der Osthalle sind die s.Oliver Baskets aus Würzburg. Kasse und Halle öffnen um 19.00 Uhr, die Partie beginnt um 20.00 Uhr.

image_1288779294890.png.

Intensität, Aggressivität, Druck – diese Worte haben sich die LTi 46ers in der Saison 2011/2012 unter der Regie des neuen Trainers Björn Harmsen auf ihre Fahnen geschrieben. Am Montag zeigte die Mannschaft aus der Lahnstadt in ihrem ersten Saisonspiel in Ludwigsburg zumindest in der ersten Halbzeit, die mit 33:33 endete, dass sie in der Lage ist, das Angriffsspiel des Gegners mit einer knallharten Verteidigung vor große Probleme zu stellen. Gespannt darf nun darauf geblickt werden, zu was die LTi 46ers-Korbjäger fähig sind, wenn sie auf vertrautem Terrain antreten und die Unterstützung der Fans im Rücken haben.

Mit den s.Oliver Baskets treffen die LTi 46ers auf eine Mannschaft, die neben dem FC Bayern München einer von zwei Neulingen in der Liga ist und am Montag mit einem 74:67-Heimsieg gegen TBB Trier in die Saison startete.Für Gießens Cheftrainer Björn Harmsen ist das Team aus Würzburg kein normaler Aufsteiger. Laut einem Artikel im Sport-Bild-Sonderheft zur Basketballsaison 2011/2012 konnten die Verantwortlichen den Klub-Etat im Vergleich zum Vorjahr von einer Million Euro auf 2,5 bis 2,8 Millionen anheben. „Aus der Mannschaft, die den Aufstieg geschafft hat, sind nur noch drei Spieler dabei. Budgetmäßig und von den Namen her gehören sie nicht zu den Teams, die in den unteren Tabellenbereich einzuordnen sind“, sagt Harmsen.

Aus dem Aufstiegsteam blieben nur US-Power Forward Ivan Elliott und die beiden Deutschen Christoph Henneberger und Maximilian Kleber. Mit John Patrick kam ein neuer Cheftrainer, der die Beko BBL nicht nur kennt, sondern als Trainer der BG Göttingen sein Können im deutschen Basketball-Oberhaus in den vergangenen Jahren immer wieder erfolgreich unter Beweis gestellt hat.

Praktischerweise brachte Patrick (43) aus Göttingen mit Guard John Little (26) und Center Jason Boone (26) gleich zwei Spieler mit nach Mainfranken. Auch Ben Jacobson, der in der letzten Saison in Griechenland und Frankreich auf Korbjagd ging, kennt die BBL und Patricks Spielauffassung, spielte der 28-jährige Guard doch von 2008 bis 2010 für die BG Göttingen und gehörte zu den Euro-Helden, die in der Saison 2009/2010 sensationell den EuroChallenge-Wettbewerb gewannen. Toscorer der s.Oliver Baskets im Spiel gegen Trier war der 24-jährige Combo Guard Ricky Harris (spielte in der letzten Saison in Litauen und der Ukraine), der 18 Punkte (3 Dreier) erzielte.

„Würzburg spielt den Stil, den schon Göttingen in den letzten Jahren unter John Patrick gespielt hat. Sie spielen sehr intensiv und sehr physisch, attackieren sehr aggressiv das offensive Brett. Vor allem in diesem Bereich müssen wir sie kontrollieren“, will Harmsen verhindern, dass die Würzburger in der Osthalle zu so vielen Offensivrebounds kommen wie beim Sieg gegen Trier (16).

Von seiner Mannschaft, bei der momentan keine verletzungsbedingten Ausfälle zu verzeichnen sind, erwartet der 29-Jährige außerdem, dass sie selbst den gegnerischen Korb aggressiver bedrängt, als das bei der 56:73-Niederlage vom Montag der Fall war. Zudem müsse sein Team gegen das druckvolle Würzburger Spiel die Ruhe behalten.

Nicht zuletzt zählt der Coach natürlich auf den Rückhalt der Fans in der Osthalle. Harmsen setzt darauf, dass seine Mannen durch die Unterstützung der eigenen Anhänger schnell ihre Nervosität ablegen und jenes Maß an Selbstbewusstsein gewinnen, das reicht, um den ersten Sieg in der neuen Saison einzufahren.

image_1288779294890.png

Quelle: LTi GIESSEN 46ers

Erstes Auswärtspiel beim Liga-Urgestein

s.Oliver Baskets

Würzburg gegen Gießen – das war schon vor zehn Jahren ein heißes Duell in der Basketball Bundesliga. Die Mittelhessen sind als einziges Team seit dem Start der höchsten deutschen Spielklasse im Jahr 1966 ununterbrochen im Oberhaus vertreten. Von vielen Fans unvergessen: Die Viertelfinalserie 2001, als die von Joe Whelton trainierten Gießener sich gegen Coach Gordon Herbert und die Würzburger „X-Rays“ in vier hart umkämpften Spielen durchsetzten.

Das entscheidende Spiel vier gewann die Gießener mit 83:81 in Würzburg, nachdem sie zuvor in der der Sporthalle Ost zweimal erfolgreich waren. Dort scheint sich auch nach dem Ausbau auf über 4.000 Plätze nicht viel verändert zu haben: „Die Halle ist in der Liga als Hexenkessel bekannt. Es wird ein hartes Stück Arbeit für uns“, sagt John Patrick, Trainer der s.Oliver Baskets, vor dem ersten Auswärtsspiel des Aufsteigers in der Beko BBL.

„Gießen hat eine Mannschaft, die immer mit hoher Intensität spielt. Mit Björn Harmsen haben sie einen Trainer, der die Liga sehr gut kennt, und vor ein paar Wochen haben sie sich mit Koko Archibong und Barry Stewart verstärkt“, zählt Patrick die Punkte auf, die die erste Auswärts-Aufgabe zu einer schwierigen machen.

Zwar konnten die Beko BBL-erfahrenen Neuzugänge Stewart und Archibong, seines Zeichens Deutscher Meister 2005 mit Bamberg, am Montag beim ersten Gießener Spiel, einer 56:73-Niederlage in Ludwigsburg, zumindest in der Offensive kaum Akzente setzen. Das kann in einer voll besetzten heimischen Sporthalle Ost aber völlig anders aussehen.

In Ludwigsburg drehte sich das Angriffsspiel der Hessen hauptsächlich um ihren erfahrensten Akteur: 46ers-CenterElvir Ovcina, 35 Jahre alt und 2,12 Meter lang, erzielte 21 Punkte, holte 10 Rebounds und war der effektivste Spieler der Partie. Spielmacher Achmadschah Zazai, der vor zwei Wochen von den s.Oliver Baskets nach Gießen wechselte, machte in knapp 14 Minuten Spielzeit das, was er am besten kann: Er war mit drei Assists gleich bester Vorlagengeber seines Teams.

Baskets-Coach John Patrick erwartet von seiner Mannschaft, bei der Maxi Kleber nach einer Zahnbehandlung am Donnerstag eventuell zum Zuschauen verurteilt ist, eine bessere Vorstellung als gegen Trier: „Wir müssen vor allem in der Offensive den Ball besser verteilen und an der Freiwurflinie entspannter sein“, so der 43-Jährige.

„Vom Spielerischen steckt noch sehr viel mehr in uns“, weiß auch Baskets-Center Robert Tomaszek: „Im ersten Heimspiel ist man immer sehr nervös, weil man unbedingt den Sieg für die Fans holen will. Die Hauptsache war, dass wir gegen Trier gewonnen haben. Jetzt müssen wir schauen, dass wir die kleinen Fehler, die wir gemacht haben, nicht wiederholen. Wir müssen als Mannschaft noch mehr zusammenwachsen. Chris Kramer und ich sind ja erst ein paar Tage hier, wie jeder weiß. Wenn wir richtig eingespielt sind, wird jeder noch ein paar Level besser spielen.“

image_1288779294890.png

Quelle: s.Oliver Baskets
easyCredit Telekom TipBet Spalding Ranko Simba Dickie Group Kinder plus Sport