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Möge das Spiel beginnen

Möge das Spiel beginnen

Fünftes Spiel. Finale. Mehr geht nicht. Alles ist gesagt, geschrieben, gemeint und nicht gemeint worden. Bei Facebook und in den einschlägigen Foren liefern sich die Fans seit Tagen Rededuelle. Das ist ein gutes Zeichen. Basketball-Deutschland erlebt wohl eine der heißesten Finalserien.
1308230646/img_Predrag_Suput_Brose_Baskets.jpgDas Medieninteresse ist so gewaltig wie noch nie.

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Tipps und Tendenzen, wer denn nun deutscher Basketballmeister der Herren wird, mag niemand mehr so richtig abgeben. Möge also das Spiel beginnen. Und das wird es. Beide Teams, die Brose Baskets und Alba Berlin kennen sich, nach mittlerweile insgesamt sechs Saisonspielen gegeneinander, aus dem Eff-Eff. Insgesamt steht es 4:2 für die Oberfranken. Der amtierende deutsche Meister war es, der dem Hauptstadtteam die höchste Niederlage der Clubgeschichte zufügte und die Albatrosse zum Jahreswechsel in tiefste Krisentäler stürzte. Aber was bedeutet das schon in diesen Playoffs. Von Krise bei Alba jedenfalls keine Spur mehr.

Presse und Medien sprechen vielmehr vom viel beschworenen „Momentum“, welches nach dem eindrucksvollen Auftritt der Albatrosse in Spiel vier nun auf deren Seite vermutet wird. Die Brose Baskets auf der anderen Seite haben schon des Öfteren bewiesen, zu welchen Glanzleistungen sie, gerade nach schlechteren Leistungen, in der Lage sind. Und: sie sind immer noch Champion. Das Team von Chris Fleming weiß „wie Meister geht“.

Trotzdem quält die Frage: Wer hat die besseren Karten? Berlin, wegen des Momentums aus Spiel vier? Oder die Brose Baskets, wegen des Heimvorteils und ihrer fantastischen Fans, die ihr Team mit ohrenbetäubendem Lärm nach vorne peitschen werden? – Assistant Coach Stefan Weissenböck erwartet jedenfalls ein Spiel mit offenem Visier. „Die Spieler der beiden Teams haben sich mittlerweile so aufeinander eingestellt, dass große Überraschungen unwahrscheinlich sind“, sagte der Assistenztrainer der Brose Baskets am Freitag kurz vor dem Abschlusstraining.

„Wer die meiste Energie, den größten Willen und die meiste Coolness auf den Court bringt und in jenen Phasen, in denen es nicht so gut läuft – und die wird es für beide Teams geben – die Übersicht behält, der wird die Nase vorne haben“, so Weissenböck weiter. Keinen Ausschlag, so ist sich Weissenböck sicher, werde die Belastung von den zwei zusätzlichen Spielen, die Alba in den Playoffs in den Knochen hat, geben. Während die Brose Baskets vor dem morgigen Endspiel zwölf Mal auf dem Playoffparkett standen, musste Alba Berlin sowohl im Viertel- als auch im Halbfinale über die volle Distanz gehen und hat, vor dem Tip-Off am morgigen Samstag, bereits 14 Spiele bewältigt.

Sicher ist, Spiel fünf wird, egal wie es ausgeht, eine Premiere. Entweder ist Alba Berlin das erste Team der laufenden Saison, welches den Brose Baskets - ausgerechnet im „Championship-Game“ - eine Heimniederlage zufügen und damit den Titel wegschnappen könnte. Oder aber: Die Brose Baskets sind die erste Bamberger Basketballbundesligamannschaft, die Alba Berlin in einem Finale um die deutsche Meisterschaft besiegt und erstmals in der Geschichte des Bamberger Bundesligabasketballs gar das Double verteidigen würde. Ein schöner Gedanke.
Finden wir es heraus. Morgen, am Samstag ab 20:45 Uhr fällt die Entscheidung. Möge das Spiel beginnen.

Sport1 überträgt die Partie live ab 20:30 Uhr. Ebenso direkt und live berichtet Radio Bamberg unter www.radio-bamberg.de. Und dazu gibt es ein Public Viewing auf dem Maxplatz in Bamberg. Eintritt 2 Euro.

Großes Saison-Finale in Bamberg

ALBA BERLIN

Am Samstag finden die Playoffs der Beko BBL in Bamberg ihren absoluten und endgültigen Höhepunkt: ALBA BERLIN und die Brose Baskets kämpfen in der Stechert Arena im alles entscheidenden fünften Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft 2010/2011.

1308229470/img_Taylor_Rochestie_ALBA_BERLIN.jpgMit einem Sieg könnten die Albatrosse die längste ALBA-Saison aller Zeiten in ihrem 68. Spiel mit einem sensationellen Abschluss krönen.

In der Best-of-Five-Serie gegen Bamberg waren bis jetzt in allen vier Heimspielen die Gastgeber ungefährdet erfolgreich. Die Brose Baskets gewannen Spiel eins und drei 90:76 und 90:74, ALBA siegte in den Partien zwei und vier 80:71 und 87:67.

Die Statistik spricht im fünften und letzten Finalspiel für die Franken, die in eigener Halle in dieser Saison noch nicht gegen ein deutsches Team verloren haben. Ob diese Serie ausgerechnet im letzten Saisonspiel bricht, wird sich am Samstag ab 20:45 Uhr live bei SPORT1 zeigen. Dass ein fünftes Finale aber immer komplett offen ist und dass alles, was vorher war, nicht mehr zählt, ist den Beteiligten natürlich klar.

In diesem einen Spiel wird jeder bis an die absolute Grenze gehen, egal wie kräftezehrend die bisherigen Playoffs waren.

Um ca. 22:45 Uhr werden werden es dann alle Mitfiebernden in der Arena, beim Public Viewing oder vor den Fernsehern wissen: Heißt der Deutsche Meister 2011 ALBA BERLIN oder Brose Baskets?

Die Finalserie im Überblick
So. 05.06., 15:45 Uhr: Bamberg – ALBA 90:76
Mi. 08.06., 19:00 Uhr: ALBA – Bamberg 80:71
Sa. 11.06., 20:00 Uhr: Bamberg – ALBA 90:74
Di. 14.06., 20:00 Uhr: ALBA – Bamberg 87:67
Sa. 18.06., 20:45 Uhr: Bamberg - ALBA

Sportplatz Extra am Samstag / Inforadio überträgt live
Das rbb Fernsehen zeigt am Samstag eine 15-minütige Sondersendung zum fünften Finalspiel. Um 23:15 Uhr beginnt das "Sportplatz Extra". Das rbb Inforadio überträgt darüber hinaus das Spiel in voller Länge live im Radio. Die Partie wird wie gewohnt auch live bei SPORT1 übertragen (ab 20:30 Uhr).

Public Viewing in der Axel-Springer-Passage
Am Samstag laden ALBA BERLIN und die Berliner Morgenpost alle ALBA-Fans ein, beim entscheidenden fünften Finalspiel in Bamberg gemeinsam auf Großbildleinwand in der Axel-Springer-Passage mitzufiebern. Der Eintritt zu der Veranstaltung (Einlass 20 Uhr) ist frei. Snacks und Getränke werden vor Ort angeboten. Adresse: Axel-Springer-Passage, Markgrafenstraße 19a

Fanfahrt ausgebucht
Alle 700 Tickets, die ALBA im fünften Finalspiel in Bamberg am Samstag zustehen, sind aufgebraucht. Die von ALBA BERLIN und der ALBA Group gesponsorte Fanfahrt ist restlos ausgebucht.

Die längste Saison aller Zeiten
Noch nie hat eine deutsche Mannschaft mehr Pflichtspiele absolviert als ALBA BERLIN in der Saison 2010/2011. Das fünfte Finale ist für die Albatrosse die 68. Partie der Saison. Am Samstag haben sie 18 Spiele in Euroleague-Qualifikation und Eurocup, 35 in Bundesliga-Punktrunde und Pokal und 15 in den Playoffs (alle drei Serien gingen über fünf Spiele) absolviert. Bamberg bestreitet am Samstag nach 10 Euroleague-Spielen, 36 Bundesliga- und Pokal- sowie 12 Playoff-Partien sein 59. Saisonspiel.

Saisonabschluss am Sonntag um 17 Uhr
Unabhängig vom Ausgang des fünften Finales am Samstag wird es am Sonntag um 17 Uhr einen Saisonabschluss mit dem ALBA-Team geben. Im Falle eines Sieges in Bamberg findet in der o2 World eine Meisterschaftsfeier statt. Im Falle einer Vizemeisterschaft gibt es im Fritzclub im Postbahnhof einen Saisonabschluss. Beide Veranstaltungen wären für alle Interessierten frei zugänglich (Eintritt frei). Detailierte Infos gibt es nach Spielende auf www.albaberlin.de

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Quelle: ALBA BERLIN

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