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Müder Auftakt raubt den Eisbären alle Chancen

Müder Auftakt raubt den Eisbären alle Chancen

Die Eisbären Bremerhaven haben im Kampf um die Playoffs der Beko Basketball Bundesliga einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Nach der Heimpleite gegen ALBA Berlin verloren die Seestädter auch ihr Auswärtsspiel bei den WALTER Tigers Tübingen mit 71:80 (32:48). Damit ist der Tabellenneunte am letzten Bundesliga-Spieltag auf Schützenhilfe aus Frankfurt (spielt gegen Ludwigsburg) und Weißenfels (trifft auf Göttingen) angewiesen, um doch noch unter die ersten Acht zu rutschen.
Ein unterirdisches Auftaktviertel brachte die Eisbären in Tübingen frühzeitig auf die Verliererstraße. Nach 10 Minuten lagen die Schützlinge von Trainer Doug Spradley bereits mit 25:10 hinten. Der Tübinger Korb schien wie vernagelt, die Wurfquote der Gäste ging in den Keller. Ganz anders die WALTER Tigers, die mit Chris Oliver und Dane Watts zwei extrem wurfstarke Leistungsträger in ihren Reihen hatten. Beide stellten die Defensive der Gäste vor große Probleme. Zusammen erzielten Oliver (30 Punkte/11 Rebounds/4 Steals)) und Watts (22 Punkte) 52 Zähler. Das war für Tübingen die halbe Miete.

Sowohl im zweiten als auch dritten Viertel gelang es den Eisbären nicht, den zweistelligen Rückstand entscheidend zu verkürzen. Die Bremerhavener hatten nicht nur mit ihrer Wurfschwäche von außen (1/12 Dreier) zu kämpfen, sondern auch mit der Tübinger Lufthoheit. Insgesamt 14 Offensivrebounds sicherten sich die bissigen Tiger. Viele zweite Chancen führten direkt zu einfachen Punkten. Trotzdem keimte bei den Gästen Ende des dritten Viertels ein Fünkchen Hoffnung auf. Maksym Shtein hatte die Eisbären auf 60:49 herangebracht, doch ein unsportliches Foul von Andrew Drevo machte alle Bemühungen wieder zunichte.

Zu Beginn des Schlussabschnitts stand die Partie kurzzeitig auf der Kippe. Mit einem 10:2-Lauf verkürzten die Eisbären bis auf 66:61. Vor allem John Allen und Craig Callahan drehten jetzt auf. Aber auch sie konnten nicht verhindern, dass die Tigers in Person von Chris Oliver nervenstark konterten. Als Dane Watts nach 36 Minuten per Dreier wieder auf 73:61 erhöhte, war es um die Eisbären endgültig geschehen. Nun müssen die Bremerhavener am kommenden Sonnabend in Ulm unbedingt gewinnen, um ihre Minimalchance auf die Playoff-Teilnahme zu wahren.

Punkteverteilung Eisbären: Canty 2, Drevo 8, Allen 18, Schwethelm 2, Callahan 18, Everett 6, Denison 4, Brewer 6, Shtein 7

Beste Werfer Tübingen: Oliver 30, Watts 22, Kashirov 11, Ratkovica 10
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