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Nach der Pause reißt der Faden

Nach der Pause reißt der Faden

Die Eisbären Bremerhaven haben im Kampf um die Playoff-Plätze in der Beko Basketball Bundesliga einen Rückschlag hinnehmen müssen. Gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig unterlagen die Seestädter am Sonntag in eigener Halle klar mit 80:102 (44:43) und müssen in der Tabelle vorerst kleinere Brötchen backen. Nach einer guten ersten Halbzeit verloren die Eisbären nach der Pause den Faden und gerieten auf die Verliererstraße. Erfolgreichster Werfer in Reihen der Gastgeber war Kapitän Jan Lipke mit 19 Punkten.
Die Eisbären erwischten auch ohne ihren an der Hand verletzten Topscorer Torrell Martin einen gelungenen Start. 10:2 für die Gastgeber zeigte die Anzeigetafel nach nur drei Spielminuten an. Aus Braunschweiger Sicht höchste Zeit für eine Auszeit. Doch auch die folgenden Minuten gehörten den Eisbären. Angeführt von den beiden Ex-Phantomen Andrew Drevo und John Allen zogen die Gastgeber auf 17:10 davon. Erst gegen Ende des Auftaktviertels fanden die Gäste ihren Offensivrhythmus. Nach einem 8:1-Lauf der Phantoms hieß es nur noch 19:18.

Braunschweig war jetzt am Drücker. Vier Dreier von LaMarr Greer, Jason Cain und Kevin Hamilton verschafften den Phantomen gleich mehrfach eine Führung (21:24/24:27/26:30). Dank „Energizer“ Jan Lipke, der seinem Spitznamen im zweiten Viertel alle Ehren machte, glichen die Eisbären bis zur 15. Spielminute aus. Es war ein schnelles und abwechslungsreiches Basketball-Spiel, das die 3070 Zuschauer in der Stadthalle zu sehen bekamen. Kurz vor der Halbzeit übernahmen dann wieder die Gastgeber das Kommando. Jan Lipke und Tyrone Brazelton per Dreier sowie John Allen, Craig Callahan und erneut Jan Lipke brachten die Eisbären mit 42:36 in Front. Spielstand zur Pause: 44:43.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Allerdings kamen die Eisbären und die Phantoms auf höchst unterschiedliche Weise zu ihren Punkten. Während die Gastgeber - meist über Craig Callahan und John Allen - vorwiegend aus der Nahdistanz punkteten, spielten die Gäste ihre Stärken von der Dreierlinie aus. Zehn Distanztreffer kassierten die Eisbären bis zur 30. Minute. Das war der Hauptgrund für den deutlichen Rückstand vor Beginn des Schlussabschnitts (60:71).

Es musste etwas passieren aus Sicht der Hausherren. Vor dem Hintergrund, dass Aufbauspieler Tyrone Brazelton erneut große Probleme mit seinen Adduktoren hatte und nach der Halbzeit kaum noch eingesetzt werden konnte, war das jedoch leichter gesagt als getan. Braunschweig nutzte die Gunst der Stunde eiskalt aus und zog bis auf 78:64 davon. Alles aus? Nein, denn die Eisbären offenbarten zumindest kurzzeitig ihr Kämpferherz. Die Ereignisse überschlugen sich jetzt im Eisbärenkäfig. Bis auf 6 Punkte waren die Gastgeber plötzlich dran, das Spiel lag auf der Kippe. Doch Braunschweig antwortete im Stile einer Spitzenmannschaft und sorgte mit einem furiosen 19:4-Lauf zum 76:97 für klare Verhältnisse.

Punkteverteilung Eisbären: Lipke 19, Drevo 7, Allen 14, Schwethelm 13, Brazelton 7, Callahan 16, Shtein 4

Beste Werfer Braunschweig: Hamilton 22, Greer 18, Cain 14, Visser, Skinn je 13

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