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Nach Sieg: Gelbe Welle am Dienstag

Nach Sieg: Gelbe Welle am Dienstag

Die EWE Baskets Oldenburg haben einer Saison voller erstaunlicher Momente einen weiteren hinzugefügt – und was für einen! Mit 99:86 gelang den Huntestädtern am Samstag nicht nur der zweite Sieg in Berlin in der Club-Historie, sondern auch der 1:2-Anschluss im Viertelfinale der Playoffs.
1304849966/img_Vorlage_Beko_BBL_Playoffs2011_OLD_Kopie.jpgNun winkt den Schützlingen von Trainer Predrag Krunic am Dienstag (20.45 Uhr, EWE ARENA) vor heimischem Publikum sogar der zwischenzeitlich nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich. Tickets gibt es unter www.ewe-baskets.de/tickets, Alternativ sind die Karten zudem bei Aral am Westkreuz erhältlich.

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Drei Tage nach dem furiosen, aber nicht von Erfolg gekrönten Auftritt in Oldenburg (77:80) zeigten sich die Baskets erneut in toller Verfassung. Zwar hatten sie insbesondere in der ersten Halbzeit ihre liebe Mühe, die Offensivkraft der Hausherren im Zaum zu halten, doch trafen sie am anderen Ende des Feldes hochprozentig. Der 46:51-Rückstand war entsprechend zu verschmerzen.

In der zweiten Halbzeit legten die Baskets dann eine ihrer wohl besten Leistungen der nicht immer einfachen Saison auf das Parkett. Mit noch mehr Defensiv-Intensität und einigen wichtigen Treffern in engen Momenten verkürzten sie zunächst den Rückstand, gingen dann selber in Führung – und setzten sich schließlich zur Verblüffung der Mehrheit der 10733 Zuschauer in der O2-World sogar entscheidend ab.

„Wir haben heute sehr, sehr gut gespielt“, freute sich Krunic nach der Schlusssirene. „Es ist nicht einfach, hier zu gewinnen. Wir waren sowohl in der Offensive als auch in der Defensive sehr konzentriert, haben sehr gut getroffen und besser gereboundet als im letzten Spiel. Das waren wahrscheinlich die entscheidenden Faktoren.“ Hinzu kamen neben der starken Teamleistung auch individuelle Glanzlichter: Eddie Gill legte ein herausragendes Spiel hin (27 Punkte, 8 Rebounds, 4 Assists), auch Rickey Paulding (24 Punkte) und Mindaugas Lukauskis (19) nutzten die Lücken in der Verteidigung souverän aus – Paulding und Lukauskis trafen zusammen 15 ihrer 20 Wurfversuche. Auch alle anderen Akteure lieferten wertvolle Impulse beim Sieg.

Am Dienstag wollen die Baskets jetzt die Serie nur zu gerne ausgleichen. „Mit unserem tollen Publikum im Rücken wird das sicherlich ein besonderes Spiel“, ahnt Geschäftsführer Hermann Schüller, der in Berlin mit Freude zur Kenntnis nahm, dass die knapp 50 mitgereisten Oldenburger geschlossen hinter ihrem Team standen. Nun hoffen die Baskets auf eine gelbe Welle am Dienstag. Wer weiß, was für Momente noch möglich sind diesen Playoffs …

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Quelle: EWE Baskets Oldenburg

Zweite Chance zum Halbfinal-Einzug

ALBA BERLIN

Nachdem die Albatrosse ihren ersten Halbfinal-Matchball in den Playoffs 2011 am Samstag in der o2 World nicht nutzen konnten, bietet sich am Dienstag (10.5., 20:45 Uhr) in Oldenburg die nächste Gelegenheit dazu. In der 2:1 für ALBA stehenden Best-of-Five-Serie fehlt den Berlinern weiterhin ein Sieg, um die nächste Runde zu erreichen.

1304870343/img_Yassin_Idbihi.jpgUm dies zu bewerkstelligen, müssen die Hauptstädter vor allem in der Defensivarbeit wieder zulegen. Im ersten Spiel gelangen den Oldenburgern nur 68 Punkte, um zweiten schon 77 und am Samstag sogar 99. "Ohne Defense kann man in den Playoffs nicht gewinnen! So hat man keine Chance auf den Sieg.", weiß Coach Muli Katzurin ganz genau, wo sich sein Team verbessern muss.

Yassin Idbihi, der in Spiel drei mit 11 Zählern drittbester Scorer war, fügt hinzu: "99 Punkte sind viel zu viel. Wir müssen jetzt daran arbeiten, dass wir viel besser verteidigen. Es lag im letzten Spiel nicht an der Nervösität auf unserer Seite, Oldenburg war einfach aggressiver als wir. Wir müssen unsere Aggressivität wieder steigern."

Viel wird dabei davon abhängen, in wie weit es den Albatrossen gelingt, die Kreise der beiden bisher überragenden Oldenburger Mindaugaus Lukauskis und Rickey Paulding einzuengen. Die beiden Flügelspieler führen ihre Team in der Punktestatstik in den Playoffs mit 18,0 und 13,3 Zählenr pro Partie an und stehen beide über 30 Minuten auf dem Parkett. Die beiden waren es auch, die ihr Team vergangenen Samstag in der Schlussphase mit den entscheidenden Ballgewinnen und Korberfolgen auf die Siegerstraße brachten.

Dass man bei den EWE Baskets aber auch andere Spieler auf dem Zettel haben muss, zeigte am Samstag Eddie Gill. Der erfahrene US-Guard hatte im ersten Spiel nur zwei und im zweiten nur sechs Punkte erzielt, explodierte aber in der o2 World förmlich zu seiner besten Saisonleistung von 27 Punkten, 8 Rebounds, 4 Assists und 3 Steals.

Sollte ALBA am Dienstag in Oldenburg gewinnen, wäre das Halbfinale erreicht. Im Fall einer Niederlage käme es am Sonntag (15.5.) um 17 Uhr zu einem alles entscheidenden fünften Spiel in der o2 World. ALBA-Coach Katzurin will es natürlich gar nicht erst so weit kommen lassen: "Wir führen immer noch 2:1 und fahren jetzt nach Oldenburg, um die Serie zu gewinnen."

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Quelle: ALBA BERLIN
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