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Nachwuchsförderung in einer neuen Dimension: Beko BBL und die Junge Liga machen gemeinsame Sache

Nachwuchsförderung in einer neuen Dimension: Beko BBL und die Junge Liga machen gemeinsame Sache

In der Saison 2011/2012 wird sich das finanzielle Volumen des Ausbildungsfonds der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) weiter erhöhen. Grund hierfür ist die Teilnahme der 2. Basketball-Bundesliga, die Junge Liga GmbH (DJL), an dem Ausbildungsfonds.
1317113479/img_NBBL-Game_Beko_BBL_ALLSTAR_Day_2011.jpg„Wir freuen uns sehr, dass die Zweite Liga sich dazu entschlossen hat, dieses Projekt gemeinsam mit uns voranzubringen“, so Dr. Thomas Braumann. „Wir alle haben eine große Verantwortung für den Nachwuchs und dessen positive Entwicklung. Je mehr Gelder zur Ausschüttung zur Verfügung stehen, umso umfangreicher und nachhaltiger können wir fördern.“

DJL-Geschäftsführer Nicolas Grundmann sagte: „Neben den zahlreichen positiven Maßnahmen wie Trainer-Stipendien und Schulprojekte, die durch den Ausbildungsfonds gefördert werden, halten wir insbesondere die Entschädigung für Vereine, die Bundesligaspieler ausgebildet haben, für ein sehr wichtiges Instrument.“

Das Thema „Nachwuchsförderung“ genießt bei den Verantwortlichen der Beko BBL nach wie vor höchste Priorität – „weil die Jugend unsere Zukunft ist“, wie es der Präsident der AG Basketball Bundesliga, Dr. Thomas Braumann, formulierte. Zentrales Element in dem Bestreben, Nachwuchsspieler zu sichten und zu fördern – und dies auch außerhalb des Systems Beko BBL – ist dabei der Ausbildungsfonds. In diesen zahlten bislang ausschließlich die 18 Erstligisten ein – und erzielten dabei in der vergangenen Spielzeit eine Summe von rund einer halben Million Euro.

Geld, das der Ausbildungsausschuss, der über die Verteilung der Mittel entscheidet und aus den Mitgliedern Wolfgang Heyder (Geschäftsführer Brose Baskets), Dr. Thomas Stoll (Geschäftsführer ratiopharm ulm), Kamil Novak (Sportdirektor FRAPORT SKYLINERS), Jens Staudenmayer (Leiter Sport Beko BBL) und Jan Pommer (Geschäftsführer Beko BBL) besteht, beispielsweise für Jugend-Trainer-Stipendien verwendete. Zudem erhielten jene Klubs Wechselentschädigungen, die Beko BBL-Spieler hervorgebracht haben. Nicht zuletzt wurde erstmalig „herausragende Nachwuchsarbeit“ in der Beko BBL prämiert.

Das Beko BBL-Quintett wird in der kommenden Saison um Nicolas Grundmann (Geschäftsführer DJL), Jürgen Barth (TV Langen), Johannes Kopkow (Nürnberger BC) und Nico Drmota (Erdgas Ehingen/Urspringschule) erweitert.

Der Ausbildungsfonds der Beko BBL und der 2. Basketball-Bundesliga speist sich aus Transfergebühren (3.000 Euro pro Neuverpflichtung für jeden Beko BBL-Klub, 1.500 Euro für jeden ProA-Klub und 750 Euro für jeden ProB-Klub) und einer jährlichen Grundabgabe in Höhe von 3.000 Euro pro Beko BBL-Klub und Spielzeit. Bei den ProA-Klubs beläuft sich die Grundabgabe auf 1.500 Euro, bei den ProB-Klubs auf 750 Euro. Das finanzielle Volumen ist bis zum Ende der Transferperioden vorläufig. Unter Berücksichtigung der bisher getätigten Wechsel und unter Einbeziehung der Grundabgabe ist zum Saisonstart mit einem Volumen in Höhe von mindestens 650.000 Euro zu rechnen. Die Mittel aus dem Fonds sollen – wie in der vergangenen Saison – wie folgt verwendet werden:

- Wechselentschädigungen
- Vereinsübergreifende Projekte (unter anderem Schul-AGs)
- Trainerstipendien für Jugendtrainer
- Prämierung für herausragende Nachwuchsarbeit
- „Wertschätzung“ für Basisarbeit im Jugendbereich

Darüber hinaus hat die Beko BBL eine Nachwuchsförderrichtlinie entwickelt, die für die Klubs bindend ist. Diese sieht wie folgt aus:

- Jeder Verein muss mit einer Mannschaft an der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL, U19) teilnehmen,
- Jeder Verein muss mit einer Mannschaft an der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL, U16) teilnehmen,
- Jeder Verein muss einen hauptamtlichen und qualifizierten Jugendtrainer beschäftigen; ab dem 1. Juli 2012 erhöht sich die Zahl auf zwei,
- Jeder Verein muss jährlich über seine Aktivitäten im Nachwuchsbereich berichten.

Diese Vorgaben sind zwingend für die Erteilung einer Beko BBL-Lizenz.

Ziel ist es, einen qualitativ hochwertigen sportlichen Unterbau bei den Klubs zu installieren – damit die Talente durch eine Vielzahl von qualifizierten Jugendtrainern nicht nur gefördert, sondern auch gefordert werden. Mit diesen professionellen Rahmenbedingungen tragen die Beko BBL und ihre Klubs maßgeblich dazu bei, die Basis an Talenten zu vergrößern und ihnen zugleich eine verbesserte Perspektive auf ein Engagement in der Beko BBL zu bieten.

Weitere Informationen über den Ausbildungsfonds werden im Oktober auf der Homepage der Beko BBL (www.Beko-BBL.de) publiziert.

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