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Nächster Anlauf bei den Eisbären in Bremerhaven

Nächster Anlauf bei den Eisbären in Bremerhaven

Für die WALTER Tigers Tübingen ist der "Horrormonat" Oktober nun endlich vorbei, denn die Bilanz ist absolut frustrierend aus Tübinger Sicht. In sechs Begegnungen mussten die Schützlinge von Tigers-Cheftrainer Igor Perovic immer als Verlierer vom Platz gehen. Zuletzt im Derby gegen den Erzrivalen aus Ulm, davor gegen die Topteams aus Berlin, Bamberg, München, den Artland Dragons aus Quakenbrück sowie den FRAPORT SKYLINERS.
Dass die Tübinger aber dennoch Basketball spielen können, haben sie in den einzelnen Spielen immer wieder gezeigt. Freilich, ein Erfolgserlebnis sollte bisher noch nicht gelingen. Am Sonntag (15.30 Uhr - Stadthalle Bremerhaven) bietet sich für die Tübinger Raubkatzen nun die nächste Möglichkeit zwei wichtige Punkte zu erzielen. Bei den Eisbären Bremerhaven bestreiten die Schwaben ihr nächstes Pflichtspiel in der Beko BBL.

Ausgeglichene Bilanz gegen die Eisbären

Die Bilanz gegen die Norddeutschen ist indes ausgeglichen. In zwölf Partien in den letzten sechs Jahren konnten beide Kontrahenten jeweils sechs Mal das Parkett als Sieger verlassen. Zuletzt die Tübinger beim 80:71-Erfolg in der Tübinger Paul Horn-Arena. Drei der sechs Tübinger Siege landeten die Süddeutschen an der Nordsee. Zumindest die Statistik lässt auf ein mögliches Erfolgserlebnis der Schwaben hoffen, an einen Sieg muss die Perovic-Truppe also nur glauben. Wenngleich die Aufgabe bei den Eisbären erneut sehr schwierig wird, die Mannschaft von Trainer Douglas Spradley rangiert mit vier Siegen und zwei Niederlagen gegenwärtig auf dem sechsten Tabellenplatz.

Aus der letztjährigen Mannschaft sind nur die Akteure Jamison Brewer (6,3 ppg), Terell Everett (10,6) und Publikumsliebling Torell Martin (11,4 & 5,0 rpg). Aus Gießen wurden die beiden US-Amerikaner Zachery Peachock und Anthony Smith geholt. Erstgenannter führt mit 13,8 Punkten und 5,3 Rebounds diese beiden Wertungen teamintern an. Aus der Liga wechselten drei weitere Spieler nach Bremerhaven. Aus Göttingen kam Jermain Raffington, aus Braunschweig Jason Cain und schließlich aus Oldenburg Nationalspieler Christopher McNaughton. Mit dem 2,11 Meter großen Center spielte Tigers-Kapitän Louis Campbell vergangene Spielzeit zusammen für die EWE Baskets. Ein weiteres Jahr zuvor streifte sich der 32-Jährige Neu-Tübinger das Trikot der Eisbären über. Einzig mit Martin spielte Campbell vor zwei Jahren noch gemeinsam in der Bremerhavener Mannschaft, ansonsten hat sich das Personalkarussell auch in Bremerhaven munter gedreht.

Campbell an alter Wirkungsstätte

In der Saison 2009/2010 spielte Campbell für die Spradley-Truppe und hatte vor zwei Jahre wohl seine beste Saison in der seiner langen Karriere. In 43 Pflichtspielen gelangen dem dreifachen Familienvater 12,9 Punkte, 5,7 Assists und 3,6 Rebounds, im Halbfinale mussten sich die Niedersachsen erst im fünften und entscheidenden Spiel gegen die FRAPORT SKYLINERS mit 52:56 geschlagen geben. Auch die 20 Punkte von Campbell halfen dabei nicht mehr weiter. An seine Zeit in Bremerhaven hat der Tigers-Kapitän nur die besten Erinnerungen: "Ich habe tolle Erinnerungen an die Zeit bei den Eisbären. Wir hatten eine tolle Mannschaft, ein tolles Umfeld und eine gute Infrastruktur. Zudem habe ich dort viele Freunde gefunden, mit welchen ich auch heute noch regen Kontakt habe. Ferner wurde in Bremerhaven meine dritte Tochter Maliyah geboren, so hat Bremerhaven immer einen besonderen Stellenwert in meinem Leben", schwärmt Campbell von seinem Ex-Klub. Für Sonntag werden sämtliche Freundschaften zumindest für 40 Minuten auf Eis gelegt. "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Wir müssen alles geben, um endlich ein Erfolgserlebnis erzielen zu können. Das ist das Wichtigste in unserer aktuellen Situation", so Campbell abschließend.

Das nächste Heimspiel bestreiten die Schwaben am Samstag, den 12. November gegen ein weiteres Kellerkind, den BBC Bayreuth. Egal, wie das Spiel gegen die Norddeutschen am Wochenende ausgeht, die Partie gegen die Franken muss die Perovic unbedingt gewinnen, um nicht frühzeitig den Anschluss ans Tabellenmittelfeld zu verlieren. Die Tigers hoffen auf eine große und lautstarke Unterstützung gegen die Bayreuther. Karten für das Spiel gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, im Onlineshop unter www.walter-tigers.de, in der Geschäftsstelle sowie am Spieltag ab 18.30 Uhr an der Abendkasse.
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