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Nervenstarke Eisbären sind zurück in der Spur

Nervenstarke Eisbären sind zurück in der Spur

Die Eisbären Bremerhaven haben sich in der Beko Basketball Bundesliga eindrucksvoll zurückgemeldet. Eine Woche nach der herben Heimniederlage gegen Ulm feierten die Seestädter am Sonntag einen wichtigen 68:61 (30:38)-Erfolg bei den hoch gehandelten Telekom Baskets Bonn. Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit packten die Eisbären in der Verteidigung gleich zwei Schippen drauf. Bonn erzielte nach der Pause nur noch 23 Punkte, Bremerhaven hingegen fand im entscheidenden Moment seinen Rhythmus in der Offensive. Mit 22:12 ging das Schlussviertel klar an die Gäste, die in Chris McNaughton (12) und Anthony Smith (15) ihre eifrigsten Punktesammler hatten.
„Das war ein enorm wichtiger Sieg für uns. Ausschlaggebend war die gute Defensivarbeit nach der Pause. Besonders die Zonenverteidigung im Schlussabschnitt hat die Bonner vor große Probleme gestellt. Wir hingegen haben das Spiel schnell gemacht, die Rebounds kontrolliert und unsere Chancen im Angriff besser genutzt“, freute sich Eisbären-Manager Jan Rathjen nach der Schlusssirene.

Nach einem ausgeglichenen Auftaktviertel konnten sich die Gastgeber bis zur Pause einen kleinen Vorsprung erspielen (38:30). Vor allem das Trio Jared Jordan, der in den ersten 20 Minuten sagenhafte 10 Assists produzierte, Chris Ensminger und Tony Gaffney spielte mit den Eisbären in dieser Phase Katz und Maus. Weil auch Telekom-Scharfschütze Simonas Serapinas mehrfach aus der Distanz traf, deutete Mitte des 3. Viertels (43:33) vieles auf einen Sieg der Hausherren hin.

Doch wie schon in Frankfurt und Quakenbrück zeigten die Eisbären ihr Kämpferherz. Nach einem 10:2-Lauf führte Bonn plötzlich nur noch mit 2 Punkten. Von da an entwickelte sich ein Basketball-Krimi. Zweimal schafften es die Eisbären kurzzeitig in Führung zu gehen. Allerdings hatten die Baskets dank Jordan und Gaffney immer die passende Antwort parat. Beim Stand von 60:57 drei Minuten vor Schluss nahm Eisbären-Coach Doug Spradley die entscheidende Auszeit. Für Zachery Peacock, der gegen Gaffney und Ensminger einen schweren Stand hatte, rückte Jason Cain in die Partie. Der bedankte sich umgehend mit zwei Punkten.

Die Weichen zum dritten Bremerhavener Auswärtssieg in Folge stellte der agile Anthony Smith. Seine 4 Zähler zum 60:63 waren aus Bonner Sicht der Anfang vom Ende. Den Eisbären-Coup perfekt machten schließlich der bärenstarke Chris McNaughton und Terrell Everett an der Freiwurflinie.

Punkteverteilung Eisbären: Everett 8, McNaughton 12, Martin 5, Peacock 5, Raffington 3, A. Smith 15, Brewer 8, Cain 12

Beste Werfer Bonn: Gaffney 16, Ensminger, Jordan je 13, Serapinas 11

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