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Neunter Sieg im elften Spiel: 78:70-Sieg über EWE Baskets Oldenburg

Neunter Sieg im elften Spiel: 78:70-Sieg über EWE Baskets Oldenburg

Die New Yorker Phantoms Braunschweig haben einen weiteren wichtigen Sieg im Kampf um einen Playoffplatz perfekt gemacht. Vor der Saison-Rekordkulisse von 4513 begeisterten Zuschauern gewann die Mannschaft von Sebastian Machowski am späten Sonntagnachmittag in der Volkswagen Halle mit 78:70 (32:34). Brandon Thomas war mit 15 Punkten eifrigster Punktesammler bei Braunschweig. Phantoms-Regisseur Kevin Hamilton gelangen 11 Zähler, darüber hinaus 10 Assists.
Erstmalig mit dem 2,21 Meter großen Nick Schneiders in der Starting Five machten die Braunschweiger da weiter, wo sie am Ende in Bayreuth (93:82) aufgehört hatten. Phantoms-Forward Brandon Thomas markierte die ersten fünf Punkte in Folge für die Hausherren und brachte seine Mannschaft in Front (5:3/2.). EWE Baskets-Center Aaron Baynes stellte die Offensive der Okerstädter jedoch ein um andere Mal vor Probleme: Der Australier blockte seine Gegenüber gleich zwei Mal in Folge auf Ringniveau. Die Huntestädter fanden besser ins Spiel, zogen sogar an den Parkettherren vorbei: 9:13 stand es kurz vor dem Ende des ersten Viertels (8.).

Die Braunschweiger hatten auch in der Folgezeit Mühe, die Schnellangriffe des Teams von Predrag Krunic zu stoppen. Der eingewechselte Jason Cain läutete die Aufholjagd ein, wieder einmal mit einem Dreier. Marcus Goree stellte nach Anspiel von Tony Skinn per einfachem Korbleger den Ausgleich her – 20:20 (13.). Jetzt lief es besser für die Löwenstädter, zum Teil griffen Kevin Hamilton & Co. mit tollen Passkombinationen tief in die Trickkiste und setzten sich knapp ab. Doch vor allem Oldenburgs litauischer Nationalspieler Mindaugas Lukauskis (20 Zähler) nahm das Heft in die Hand und besaß entscheidenden Anteil daran, dass die Gäste mit einem Vorsprung von zwei Punkten in die Pause gingen (32:34).

Regisseur Kevin Hamilton nicht zu bremsen – 10 Assists
Auch im dritten Abschnitt blieb die Partie auf des Messers Schneide: Der stark auftrumpfende Kyle Visser eroberte in der 23. Minute die Führung zurück. Phantoms-Kapitän Nils Mittmann ließ die Stimmung endgültig überkochen, als er per Dreier aus der rechten Ecke auf 43:37 (24.) erhöhte. Hamilton war Chef auf dem Feld, tanzte die gegnerische Verteidigungphalanx Mitte des Viertels nach Belieben aus. Der kurzfristig wiedergenesene LaMarr Greer legte nach, mit 12-Punktepolster ging es ins Schlussviertel.

Skinns Treffer von links bedeutete die höchste Führung – 64:50 (34.). Braunschweig hielt die Fäden weiter sicher in der Hand, fällte meist kluge Entscheidungen. Fünf Minuten vor dem Ende führten sie weiter mit 13 Zählern. Es war zu erwarten: Die EWE Baskets kamen bedrohlich näher. Der Ex-Braunschweiger Robin Smeulders markierte fünf Punkte in Serie – nur noch 66:61 (37.). Die Schlussphase war einmal mehr ein Krimi, doch als Cain 1:26 vor dem Ende beide Freiwürfe verwandelte, war beim Stande von 71:61 eine Vorentscheidung gefallen. Am Ende brannte nichts mehr an bei den Braunschweigern, die Werbung in eigener Sache betrieben.

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski (New Yorker Phantoms Braunschweig): Unsere Siegesserie fortgesetzt zu haben ist toll. Wir haben eine ausgeglichene erste Hälfte gespielt und dann ein klasse drittes Viertel geboten. Das Team hat hart gekämpft. Am Ende haben wir sogar noch den direkten Vergleich gewonnen. Es war ein gelungener Tag mit einem verdienten Sieg nach einer guten Teamleistung. LaMarr war wichtig für uns, dennoch habe ich ihn gegen Ende geschont, damit er für Gießen am Donnerstag fit ist. Zwischendrin haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht durch schwere Pässe und Assists. Es hat bis zur Halbzeit gedauert, bis wir uns auf Oldenburg eingestellt hatten. Ich freue mich über den Sieg vor so einer tollen Kulisse und hoffe, dass es gegen Gießen wieder so ist.

Predrag Krunic (EWE Baskets Oldenburg): Gratulation an Braunschweig. Wir haben zwar eine solide erste Halbzeit gespielt, sind aber nicht richtig ins Spiel gekommen. Braunschweig hat zu viele freie Würfe bekommen. Es ist einfach nicht so gelaufen, wie gewünscht.

New Yorker Phantoms: Skinn 10, Thomas 15 (5 Assists), Mittmann 9 (3 von 3 Dreier), Visser 14, Schneiders, Cain 12 (7 Rebounds), Greer 5, Hamilton 11 (10 Assists), Goree 2

EWE Baskets Oldenburg: Lukauskis 20, Gill, Baynes 4, Smeulders 5, Campbell 15 (4 Assists), Stevic 4, Bogdanovic 12, Paulding 2, Mc Naughton 8
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