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Neustart unter Katzurin

Neustart unter Katzurin

Erfolgreicher Start, durchwachsener Mittelteil und energischer Endspurt – die Saison von ALBA BERLIN bescherte den Fans der Hauptstädter eine Achterbahnfahrt. Dazu kam ein Trainerwechsel, Bewegung im Kader und eine furchterregende Niederlage beim Titelverteidiger. Hat der achtmalige Deutsche Meister von der Spree jetzt zur richtigen Zeit die passende Form gefunden? Die EWE Baskets werden es im Playoff-Viertelfinale erleben.
Mit acht Siegen aus den ersten neun Spielen starteten die Albatrosse in die Spielzeit 2010/2011, erreichten zudem absolut souverän das Top16 im Eurocup und ließen nicht unbedingt erahnen, dass nur kurze Zeit später ein mittlerer Sturm über dem Team hereinbrechen würde. Der kam in Gestalt von drei Niederlagen am Stück – darunter eine 52:103-Demütigung bei den Brose Baskets aus Bamberg.

Nach diesem Debakel konnte sich Headcoach Luka Pavicevic nur noch kurz im Amt halten, bevor die Verantwortlichen um Manager Marco Baldi die berühmte Reißleine zogen. Verpflichtet wurde dann in Muli Katzurin ein Trainer, dessen Name den meisten Fans in Deutschland eher nicht geläufig war. „Luka Pavicevic und Muli Katzurin unterscheiden sich in ihren Philosophien“, weiß Oldenburgs Trainer Predrag Krunic. „Katzurin liebt das schnelle Spiel und setzt auf viele Fastbreaks“, so der Bosnier.

Der Kader der Berliner ist spätestens nach der späten Verpflichtung von Taylor Rochestie und Miroslav Raduljica exzellent zu nennen. Eine tiefe Bank, viele offensive Waffen und große Individualkunst paaren sich zu einer Mischung, die Berlin wohl zum Hauptherausforderer von Meister Bamberg macht. Wenig überraschend, dass einem unrunden Saison-Mittelteil (6:7 Siege) ein starkes Finish folgte – zehn der letzten zwölf Begegnungen wurden gewonnen.

„Gegen Berlin darf man sich praktisch keine Fehler erlauben“, so Predrag Krunic. „Jeder Ballverlust wird direkt bestraft.“ Die Berliner Mannschaft ist in der Tat mit so viel Qualität besetzt, dass jeder Akteur auf Fehler des Gegners direkt und routiniert reagieren kann. Der nimmermüde Derrick Allen, der wurfgewaltige Julius Jenkins oder der quirlige Point Guard Rochestie (um nur einige zu nennen) – auf Oldenburg kommt einiges zu.

30.04.2011, 18.20 Uhr: ALBA BERLIN – EWE Baskets (live bei Sport1) 04.05.2011, 20.00 Uhr: EWE Baskets – ALBA BERLIN 07.05.2011, 18.00 Uhr: ALBA BERLIN – EWE Baskets (live bei Sport1)

Das Spiel am Samstag, 30. April, wird auch im Havana am Pferdemarkt in Oldenburg gezeigt. Karten für die Partie am 4. Mai gibt es unter www.ewe-baskets.de/tickets und an den Vorverkaufsstellen.
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