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Nichts zu holen gegen die Skyliners

Nichts zu holen gegen die Skyliners

Ohne den nach wie vor angeschlagenen Maksym Shtein und den kurzfristig mit einer Adduktorenverletzung ausgefallenen Spielmacher Tyrone Brazelton kamen die Eisbären nur langsam ins Spiel. In den ersten sechs Minuten leisteten sich Torrell Martin & Co fünf Ballverluste, profitierten allerdings davon, dass auch die Gäste aus Frankfurt etliche Chancen ungenutzt ließen. Viele Punkte fielen nicht im Auftaktviertel (14:15). Auf beiden Seiten dominierte die Verteidigungsarbeit.
Bremerhaven versuchte die Skyliners frühzeitig mit einer Zonenverteidigung unter Druck zu setzen. Das klappte zunächst ganz gut. Mit zunehmender Spieldauer jedoch trafen die Frankfurter Dreierschützen Kimmo Muurinen, Dominik Bahiense de Mello und Jimmy McKinney immer besser ins Schwarze. Der Rückstand der Eisbären, die überhaupt kein Händchen von draußen hatten, wurde folgerichtig größer (18:26/16.). Offensiv ging kaum etwas zusammen bei den Gastgebern. Daran war die gewohnt bissige Verteidigung der DEUTSCHE BANK Skyliners nicht ganz unschuldig.

Ein 8:2-Lauf der Skyliners unmittelbar zu Beginn der zweiten Halbzeit brachte die Hausherren gehörig in Zugzwang. Die schwarze Serie von der Dreierlinie setzte sich allerdings auch im dritten Viertel fort. Wenn die Eisbären punkteten, dann ausschließlich aus der Nah- und Mitteldistanz sowie von der Freiwurflinie. Frankfurt dominierte das Geschehen, überzeugte durch sicheres Passspiel und suchte geduldig den Abschluss. Die Eisbären hingegen hatten offensiv weiter große Probleme, verzettelten sich häufig in Einzelaktionen und liefen nach 30 Minuten einem deutlichen 19-Punkte-Rückstand hinterher.

Angesichts der über weite Strecken blassen Eisbären-Offensive sah alles nach einem sicheren Sieg der Gäste aus. Als Ex-Nationalspieler Pascal Roller nach 32 Minuten per Dreier auf 57:36 für die Skyliners erhöhte, war die Messe im Eisbärenkäfig scheinbar endgültig gelesen. Doch die Eisbären bewiesen Moral und kämpften sich durch 5 Zähler von Youngster Anthony Canty und einem Dreier von Torrell Martin wieder bis auf 10 Punkte heran. Um das Spiel noch zu kippen, kam der kurze Zwischenspurt der Gastgeber allerdings zu spät.

Punkteverteilung Eisbären: Canty 5, Drevo 10, Allen 4, Schwethelm 5, Copeland 1, Martin 7, Callahan 17, Denison 5

Beste Werfer Frankfurt: Wood 25, Muurinen 14

Trainerstimmen:

Doug Spradley (Eisbären): „Die Skyliners haben uns heute gezeigt, wie man auf diesem Niveau agieren muss. Wir haben den Spielern die ganze Woche über versucht einzuimpfen, dass die Verteidigung an erster Stelle steht und nicht der Angriff. Leider ohne Erfolg. Ich bin absolut unzufrieden mit unserer Spielintensität und Führung. Auch ohne Tyrone Brazelton muss von der Position 1 deutlich mehr kommen. Momentan ist bei uns der Wurm drin. Deshalb müssen wir im Training noch härter an uns arbeiten.“

Gordon Herbert (Skyliners): „Wir haben sehr diszipliniert gespielt. Durch den Ausfall des zweiten Bremerhavener Point Guards hatten wir die Chance viel Druck auf Donald Copeland auszuüben. Auch Torrell Martin hatten wir gut im Griff. Ich bin sehr zufrieden.“

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