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Nichts zu holen in Moskau

Nichts zu holen in Moskau

Mit einer deutlichen 74:94 Niederlage im Gepäck kehren die Brose Baskets von ihrem Turkish Airlines Euroleague-Gastspiel bei ZSKA Moskau zurück. Das Team von Head Coach Chris Fleming hatte der individuellen Klasse der Gastgeber – allen voran Nenad Krstic, der 19 Punkte bei einer Wurfquote von 100 Prozent auflegte – streckenweise wenig entgegenzusetzen. Bester Bamberger Werfer war Tibor Pleiß, der 17 Punkte erzielte.
Head Coach Chris Fleming analysierte im Anschluss an die Begegnung: „Gerade in der Anfangsphase hatten wir ein bisschen zu viel Respekt vor Moskau und liefen dann für den Rest des Spiels einem Rückstand hinterher. Unser Gegner hat einen Offensivrhythmus bekommen, den wir nicht unterbinden konnten. Für mich ist das sehr enttäuschend, weil wir uns deutlich unter Wert verkauft haben. Wir sind ein wesentlich besseres Team, als wie wir uns heute präsentiert haben. Aber letztendlich ist das manchmal die Erfahrung, die man machen muss und ich glaube, dass wir dann nächste Woche ganz anders aussehen werden.“

Vom Start weg hatten die Bamberger in der Moskauer Arena immense Probleme in der Verteidigung und gerieten schnell in Foultrouble, so dass Chris Fleming bereits nach knapp drei Minuten und beim Zwischenstand von 0:7 für die Gastgeber zur ersten Auszeit bat. Nach diesem Fehlstart liefen die Oberfranken durchgehend einem Rückstand hinterher – zum Ende des ersten Viertels erhöhte Moskau auf zehn Punkte Vorsprung (24:14).

Im zweiten Viertel gelang es Bamberg, durch eine starke Phase von Pleiß wieder etwas heranzukommen, zum Ende der Halbzeit zog ZSKA die Zügel jedoch wieder an und ging mit einer 17-Punkte-Führung in die Pause (47:30). In der Statistik stand zu diesem Zeitpunkt für den Deutschen Meister im Vergleich zu Moskau eine deutlich schlechtere Zweierquote zu Buche: 33 Prozent bei Bamberg standen 75 Prozent bei Moskau gegenüber. Auch an der Freiwurflinie hatten die Brose Baskets einiges liegen lassen (91 zu 61 Prozent).

In der zweiten Hälfte setzte sich der allgemeine Trend des Spiels fort – ZSKA konnte sich auf über 20 Punkte absetzen, den Brose Baskets gelang es nicht, den Gegner zu stoppen und parallel selbst entscheidend zu punkten. Vor dem Start ins letzte Viertel hieß es 71:52 für die Gastgeber – das Spiel war mehr oder weniger entschieden. In den Schlussminuten durfte dann auch Philipp Neumann Euroleague-Auswärtserfahrung sammeln und trug sich mit einem Lay-up zum 74:91 als letzter Bamberger in die Scorer-Liste ein. Auf der Gegenseite stellte Jamont Gordon per Dreier den Endstand her.

Die Überlegenheit Moskaus – nach Meinung vieler Experten das derzeit beste Basketballteam der Welt - drückte sich nicht nur im Endstand, sondern auch in der Reboundstatistik aus – 20 von Bamberg gefangenen Abprallern standen 30 auf Seiten der Gastgeber gegenüber.

Statistik:
ZSKA Moskau: Teodosic 8, Siskauskas 6, Mejia 4, Krstic 19, Kirilenko 12, Voronov, Vorontsevich 13, Shved 4, Kaun 9, Khryapa 7, Pnkrashov 3, Gordon 9
Brose Baskets: Suput 8, Tadda 3, Jenkins 15, Schmidt dnp, Neumann 2, Pleiß 17, Roberts 9, Jacobsen 6, Tucker 10, Gavel 4, Slaughter.

Für die Brose Baskets steht nach der Rückkehr nach Bamberg nun die Vorbereitung auf das nächste Beko BBL-Spiel auf dem Programm. Am Sonntag sind die Oberfranken zu Gast bei Phoenix Hagen. Das nächste Euroleague-Spiel steht am 3.11. in der heimischen Stechert Arena gegen Unicaja Malaga an.

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