FB Twitter Instagram YouTube Google+
Niederlage auf den letzten Metern

Niederlage auf den letzten Metern

Ein ereignisreiches Wochenende für die TBB Trier fand seinen Abschluss im Spiel gegen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Sowohl in der Startformation der Gastgeber als auch auf der Bank war es seit dem Bamberg-Spiel zu Veränderungen gekommen; statt George Evans saß der 20-jährige Trierer Kilian Dietz auf der Bank und Samy Picard stand bereits beim Sprungball auf dem Feld.
Besonders motiviert begann Maik Zirbes das Spiel, auf den heute eine größere Rolle zukommen würde als noch vor zwei Tagen, er erzielte die ersten Punkte der Partie. Die sehr körperbetonte Anfangsphase deutete auf ein Spiel unter hitziger Atmosphäre hin, noch konnte allerdings keine Mannschaft einen Vorteil für sich erkämpfen (13:13). Danach kam plötzlich Tempo ins Spiel, Dragan Dojcin erzielte wichtige Punkte unter dem Korb, dann trafen Faßler und Stewart für Trier und Roger Powell für Frankfurt von der Dreierlinie (25:21) John Bynum traf noch einen Freiwurf, bevor es beim Stand von 26:21 in die Viertelpause ging.

Hatten beide Teams bisher für ihre Verhältnisse (Platz 2 und 3 der Defense-Rangliste) viele Punkte zugelassen, standen zumindest die Trierer in der Verteidigung jetzt besser und ließen in den ersten beiden Minuten keine Punkte zu (30:21). Die Gäste aus der Main-Metropole legten jetzt aber eine Schippe drauf und einen 6:0-Lauf hin, nachdem Henrik Rödl seine erste Auszeit nahm. Die fruchtete erst mal nicht, DaShaun Wood, der wohl schnellste Spieler, der sich momentan auf deutschem Boden befinden, zieht an Maik Zirbes vorbei: 30:29. Nach fünf Punkten von Samy Picard zeigte sich auf dem Parkett der Arena der Einsatz, der das Trierer Team so sehenswert und erfolgreich macht: Dragan Dojcin und Maik Zirbes erkämpfen sich auf dem Boden liegend einen Rebound, woraufhin Dru Joyce einen Korbleger mit Foul verwandelte (40:31). Barry Stewart und Dominik Bahiense de Mello trafen noch einmal aus der Distanz, mit 43:36 verabschiedeten sich die Teams in die Kabine.

Dru Joyce konnte zur Halbzeit bereits 9 Punkte und 3 Assists verzeichnen, damit lag er knapp vor seinem Konkurrenten bei den Skyliners, DaShaun Wood, der 8 Punkte und 3 Assist auf seinem Konto hatte.

Auch die zweite Hälfte begann mit Punkten von Maik Zirbes, Chris Moss konterte (45:36). Wenig später fand das Spiel eine unvorhergesehene Unterbrechung, weil die Trinkflasche eines Frankfurter Spielers auf dem Parkett zu Bruch gegangen war. Die Fans beider Mannschaften nutzten die Zeit um sich gegenseitig mit Gesängen zu übertrumpfen. Jimmy McKinney und Quantez Robertson brachten ihr Team wieder auf Schlagdistanz beim Stand von 46:45, auf der anderen Seite aber war Maik Zirbes nicht zu stoppen, er sicherte sich einen Offensiv-Rebound und traf dann „And-One“ (=mit Bonusfreiwurf). Die Frankfurter ließen sich nicht abschütteln, obwohl die TBB sich zweimal den Offensiv-Rebound nach Freiwürfen sicherte und Dragan Dojcin von jenseits der 6,75m-Linie traf (54:51). Sieben Sekunden vor Schluss geschieht etwas, was der geneigte Livestream-Hörer kennt: Barry Stewart trifft den ganz schweren Dreier.
Beim Stand von 57:52 geht es in die Pause vor dem alles entscheidenden letzten Abschnitt

Dieser begann mit leichtem Vorteil für Frankfurt: DaShaun Wood trifft einen Korbleger nach Foul zum 59:57. Danach wurde es etwas wild, beide Mannschaften vergeben einige ihrer Würfe, nach einem weiteren Foul an Wood nimmt Henrik Rödl die Auszeit, Wood gleicht danach von der Linie aus, 59:59. Im nächsten Trierer Angriff beweist Dru Joyce starke Nerven, der Point-Guard zieht mit Ablauf der 24-Sekunde-Uhr das Foul beim Dreierversuch und verwandelt zwei von drei Freiwürfen. Die Skyliners können in Form von Roger Powell ausgleichen; die Crunchtime in der Arena Trier hat längst begonnen. Jimmy McKinney trifft erneut von außen, Wood und noch mal McKinney bringt die Gäste von der Freiwurflinie mit 61:68 in Führung. 29 Sekunden vor Schluss verwandelt Wood einen weiteren Freiwurf, Trier kann nicht mehr punkten, das Spiel ist verloren.

Die Gastgeber mussten der Abwesenheit von George Evans und Philip Zwiener Tribut zollen und verlieren das Spiel im letzten Abschnitt, in dem sie nur vier Punkte erzielen konnten.

Die TBB steht damit auf dem 10. Tabellenplatz, kann sich aber noch den Einzug in die Playoffs sichern, wenn sie am kommenden Wochenende in Gießen (Freitag, 20:00) und Braunschweig (Sonntag, 17:00) siegen kann.

Wer dabei sein möchte, kann sich unter www.fastbreak-trier.de für die Auswärtsfahrten des Fanclubs anmelden.

Stewart (14 Punkte), Joyce (11), Dojcin (7), Faßler (3), Karamatskos , Bynum (4), Picard (7), Clay (3), Zirbes (12), Dietz.

Henrik Rödl: „Wir haben eins der besten Spiele der Saison gemacht, 35 Minuten lang war das ganz sicher unsere bisher beste Leistung, danach mussten wir der starken Verteidigung der Frankfurter Tribut zollen. Am Ende konnten wir nicht mehr scoren, was wohl an der Müdigkeit lag, Frankfurt hat uns zu stark zugesetzt. Sie spielen die beste Defense in der Bundesliga, deshalb bin ich mit unserer Leistung sehr zufrieden, wir haben alles gegeben, es hat leider nicht ganz gereicht.“

Gordon Herbert: „Trier hat uns 35 Minuten lang alles abverlangt, zum Ende wurden sie etwas müde. Trotzdem ist es eine Freude, dieser Mannschaft zuzusehen, wie Henrik Rödl mit den jungen Leuten arbeitet und sie auf ein hohes Niveau führt. In der ersten Halbzeit war ich mit unserer Leistung nicht zufrieden, das haben wir in der zweiten Halbzeit sehr verbessert und konnten mit einer starken Abwehrleistung die gute Trierer Mannschaft auf Distanz halten.“

easyCredit TOP FOUR

Jetzt Tickets sichern!

Telekombasketball.de

Alle Spiele LIVE und in HD!

easyCredit Telekom TipBet Spalding Kinder plus Sport