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Niederlage im hohen Norden

Niederlage im hohen Norden

Die LTi GIESSEN 46ers haben am Sonntag (20.03.11) mit 65:79 bei den Eisbären Bremerhaven verloren und bleiben in den Kampf gegen den Abstieg aus der Beko Basketball Bundesliga verstrickt. Die LTi 46ers präsentierten sich im hohen Norden hinsichtlich ihrer Ausbeute bei den Wurfversuchen aus dem Feld (46 Prozent) zwar verbessert im Vergleich zur zwei Tage zuvor erlittenen 53:62-Heimniederlage gegen die Artland Dragons, erlaubten sich dafür aber 24 Ballverluste und damit so viele wie in keinem der zuvor absolvierten 28 Saisonpartien. Zachery Peacock (12), Anthony Smith (11), Ryan Brooks und Maurice Jeffers (je 10) waren die erfolgreichsten Punktesammler des Gießener Teams, dessen nächstes Punktspiel erst am Dienstag, den 5. April 2011, bei der BG Göttingen folgt.
„Hier war heute mehr für uns möglich. Man kann aber nicht erwarten, dass man ein Spiel gewinnt, wenn man so viele Male den Ball verliert wie wir in dieser Partie. Bremerhaven hat gewonnen, weil sie sich besser als Mannschaft präsentiert und mehr zusammen gespielt haben als wir. Die meisten unserer Ballverluste hatten nichts mit dem Verteidigungsdruck des Gegners zu tun, der war nämlich nicht so groß. Die Turnover resultierten hauptsächlich daraus, dass wir viele schlechte Entscheidungen im Angriff getroffen haben, zu oft mit dem Kopf durch die Wand wollten. Wir haben es mit Einzelaktionen probiert anstatt gemeinsam den freien Schuss herauszuspielen“, ärgerte sich LTi 46ers-Cheftrainer Steven Key nach Spielende über die vergebene Chance seines Teams, sich im Kampf um den Klassenerhalt noch mehr Luft zu verschaffen.

Im Aufeinandertreffen mit den Artland Dragons hatten die 46ers den möglichen Sieg vor allem durch eine schwache Trefferquote von den Außenpositionen verpasst. In der Stadthalle Bremerhaven trafen die Korbjäger aus der Lahnstadt besser aus der Dreipunktedistanz, insgesamt flutschten acht von 20 Versuchen von jenseits der 6,75-Meter-Linie durchs Eisbären-Netz.

Vor allem im ersten Viertel zeigte sich das wieder in der Formation Jordan, Smith, Schwartz, Freese, Ovcina ins Spiel gestartete Team aus der Lahnstadt äußerst treffsicher aus der Distanz, Anthony Smith (2x) und Michael Jordan hatten in einem zunächst offensivgeprägten Schlagabtausch bis zur 5. Minute (16:13 für Bremerhaven) schon dreimal aus dem Dreipunkteland eingenetzt. Da aber auch Bremerhaven seine Dreierversuche zumindest im Anfangsabschnitt hochprozentig im Gießener Korb versenkte (4 von 6 im ersten Viertel) und die Gäste den um die Playoff-Teilnahme kämpfenden Eisbären zudem einige leichte Punkte schenkten, gingen die Hausherren mit einer 29:23-Führung in die erste Viertelpause.

Deutlich punkteärmer gestaltete sich das zweite Viertel, das schließlich mit 13:12 an den Tabellen-15. aus Mittehessen ging. Die 46ers-Akteure leisteten sich in diesem Viertel den Löwenanteil ihrer Ballverluste (9). Immerhin wurde aber gegen den Ballführenden wie auch abseits des Balles besser verteidigt als noch im ersten Viertel, so dass zur Pause beim Stande von 36:41 aus Gästesicht noch nichts verloren war. Zachery Peacock (10 Punkte), Anthony Smith und Ryan Brooks (je 8) hatten bis hierhin die meisten Zähler beigesteuert.

Nach der Pause gaben die 46ers im Angriff weiterhin zu sorglos den Ball her. Bremerhaven sagte nicht nein und baute den Vorsprung auf 53:41 (27.) und 57:46 (29.) aus. Nach vier Punkten in Folge gingen die Gäste mit einem 50:57-Rückstand in die letzte Viertelpause.

Hoffnung keimte im Gießener Lager nochmal auf, als Maurice Jeffers zu Beginn des letzten Viertels gegen die Zonenverteidigung der Eisbären zweimal per Dreier traf und seine Farben damit wieder in Schlagdistanz brachte (56:59/33.). Beide Male übrigens nach Assists des diesmal anstelle von Chase Griffin ins Aufgebot beorderten Guards Giorgi Gamqrelidze, der somit erstmals seit der Partie in Braunschweig Ende Januar wieder zum Einsatz kam und in fast 16 Minuten Spielzeit fünf Assists verteilte. Key: „Giorgi hatte sich diese Chance verdient und hat seine Sache als Back-up von Mike (Jordan) nach seiner langen Pause auch gut gemacht.“

In den folgenden Minuten hatten die Schützlinge von Steven Key gegen die Ball-Raum-Verteidigung der Bremerhavener jedoch zu selten eine richtige Antwort parat, um die Partie noch einmal drehen zu können. Auf Seiten der Eisbären nahmen Spielmacher Tyrone Brazelton, Shooting Guard Terrell Everett und Power Forward Craig Callahan (am Ende mit 17 Punkten Topscorer der Partie) das Heft in die Hand und tüteten den im Hinblick auf den Kampf um den achten und letzten Playoffplatz wichtigen Heimsieg über die Stationen 66:58 (35.), 70:63 (Dreier Anthony Smith, 37.) und 74:63 (38.) ein.

Punkteverteilung LTi 46ers: Gamqrelidze (0), Smith (11 / 3 Dreier), Freese (5), Perl (n. e.), Mädrich (6/1), Schwartz (4), Ovcina (4), Brooks (10/1), Peacock (12), Jordan (3/1), Jeffers (10/2).

Beste Werfer Eisbären Bremerhaven: Callahan (17), Everett (13/1), Denison (13), Brewer (10/2).

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