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Niederlage in Braunschweig: Dreier-Tristesse raubt jede Siegchance

Niederlage in Braunschweig: Dreier-Tristesse raubt jede Siegchance

Erstmals seit dem Aufstieg in die Beko Basketball Bundesliga im Jahre 2009 hat Phoenix Hagen das Eröffnungsspiel verloren. Bei den New Yorker Phantoms Braunschweig unterlag die Mannschaft von Ingo Freyer deutlich mit 74:103 (38:47) und scheiterte dabei nicht zuletzt an der eigenen Abschlussschwäche.
Phoenix musste ohne seinen routinierten Neuzugang Jason Crowe auskommen, der noch nicht spielberechtigt war. Das allein kann aber nicht der Grund dafür gewesen sein, dass die Hagener in Braunschweig abenteuerliche Wurfquoten produzierten. 3 von 29 Dreiern (10%) und 24 von 75 Feldwürfen insgesamt (32%) waren keine gesunde Basis für einen erfolgreichen Basketballabend.

Lange Zeit machten die Hagener die Abschlussschwäche durch Mut wett. So gewannen sie den Rebound, auch weil sie ihren eigenen Fehlwürfen nachgingen (26 Offensivrebounds). Zudem zog die Mannschaft von Ingo Freyer eine Menge Fouls und punktete wenigstens von der Freiwurflinie zuverlässig. Tristan Blackwood, in der ersten Hälfte sehr auffällig, brachte Phoenix beim 30:24 (11.) und 42:36 (18.) in Schlagdistanz. Der starke Rich Melzer konterte dieses Hagener Aufbegehren allerdings prompt und besorgte den 47:38-Halbzeitvorsprung für die Niedersachsen.

Während das Wurf-Dilemma der Gäste nach dem Wechsel beständig seine Fortsetzung fand, trafen die Braunschweiger jetzt sicher aus der Distanz. Nick Williams und Rich Melzer, die von der Bank Akzente setzten, versenkten drei Distanzwürfe zum 64:46 (26.). Phoenix kämpfte sich noch einmal auf 66:54 heran (29.), doch damit fiel für Hagen der Vorhang in der Volkswagen-Arena. Das letzte Viertel wurde zum Schaulaufen der Phantoms. Fast schon aberwitzig: Brandon Brooks beendete die Partie mit einem Dreier zum 103:74.

Trainerstimmen:

Sebastian Machowski: „Am Ende haben wir verdient gewonnen. Es ist allerdings nicht gut, ein Spiel zwar mit 30 Punkten Vorsprung zu gewinnen und dabei 26 Offensiv-Rebounds zu kassieren. Das ist etwas, woran wir arbeiten müssen. Insbesondere gegen stärkere Teams als die geschwächten Hagener. Was mir gut gefallen hat, war das teamdienliche Spiel meiner Mannschaft. Insgesamt denke ich, dass es für uns ein sehr interessantes und lehrreiches Spiel gegen die variable Verteidigung von Hagen war. Ich freue mich sehr über den Sieg im ersten Saisonspiel.“

Ingo Freyer: „Wir haben mehr Würfe bekommen als Braunschweig – das wollten wir. Wir haben gekämpft und gereboundet, das war okay. Aber mit solchen Wurfquoten geht ganz einfach nichts. Selbst die ganz freien Würfe haben wir heute vergeben. Jetzt gilt es, die Niederlage schnell aus den Köpfen zu bekommen. Da bin ich aber zuversichtlich. Wir haben ein Heimspiel gegen Bonn, dazu noch ein Derby. Das motiviert uns zusätzlich. Und wir werden einen wichtigen Spieler mehr haben.“

Braunschweig: Melzer (18/1), Williams (16/4), Visser (16), Dennis (16/1, 7 Ass.), Mittmann (10/2, 8 Reb.), Greer (10/1), McElroy (6), Kulawick (5/1), Schneiders (3), Theis (3).

Phoenix Hagen: Carter (26), Blackwood (12/1), Hasquet (11/1), Brooks (9/1), Jonusas (9), Seward (6, 9 Reb.), Kruel (1), Spohr, Rockmann, Wilkins.

Zuschauer: 3.256

Stationen: 16:10 (5.), 28:21 (10.), 38:29 (15.), 47:38 (20.), 58:46 (25.), 71:57 (30.), 85:65 (35.), 103:74 (40.).

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